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Archiv der Kategorie Anekdoten

die kleinen I’s: Fotos, News und Abenteuer!

Julie und den kleinen I’s geht es prächtig. Die Kleinen sind jetzt genau zwei Wochen alt, öffnen gerade die Augen und stapfen schon ganz motiviert und tapfer auf allen Vieren herum, wobei es sie alle paar Schritte noch überkugelt. Aber im Moment sind sie ja noch biegsam und weich und tun sich auch bei einer kleinen Stunt-Rolle nichts.

Das kleine Guinchen, das ja schon von Zonys Babies vor einem Jahr so angetan war, dass sie kaum noch aus der Wurfbox zu entfernen war, ist auch bei den kleinen I’s bereits eine von Julie voll akzeptierte Hilfs-Pflegekraft. So kann Julie sich auch zwischendurch ein kleines Mutterschafts-Päuschen auf meinem Kopfpolster gönnen, und ihre Babies währenddessen in liebevoller Obhut von Guin wissen!

Für alle, die auf Daten warten: Ian führt die Gewichtstabelle mit 1062 g, dann folgt Ice mit 1046g und Ivory mit 1028g. Sie fühlen sich kernig und energetisch an, genau richtig also. Mit zwei Wochen war heute schon die erste Entwurmung auf dem Programm, die alle drei souverän und ohne zu quengeln hinter sich gebracht haben.

Und erster Besuchstag war heute auch schon. Sehr aufregend also, der zweiwöchige Geburtstag der kleinen I’s!!!

Kleine Filmchen vom Welpenbesuch: http://www.youtube.com/watch?v=xkekrmgGsV8

http://www.youtube.com/watch?v=SNx_UPBknFQ

Weide-Idylle

 

So schnell ist das saftige Gras jetzt nachgewachsen, dass die Schafe mit dem Abfressen kaum nachkommen! Jetzt stehen sie schon knietief im Futter! Die Nachbarn rund um Wolfgangs Weide sind froh, wenn die Schafe zwischen ihren Obstbäumen das Gras kurz halten und dem aufwachsenden Gebüsch den Garaus machen. So gibt es jetzt lange gemütliche, langsame Weide-Wanderungen mit Heidschnucken und Border Collies. Sehr idyllisch, besonders bei dem wunderschönen Rundum-Panorama über Königstetten und die sanften Hügel und Weinberge!

 

Oben: Schaf-Suchbild! Genau dorthin schauen, wo das Guinchen so sehnsüchtig hinspäht! Dort stehen sie!!

 

Julie war eigentlich nur zum Zuschauen mit auf die Weide gekommen. Sie hat vor ein paar Tagen die Kaiserschnittnähte entfernt bekommen, und soll natürlich noch nichts Anstrengendes machen. Aber ein paar freundliche Schafe ein paar Meter zu treiben hat sie sich trotzdem nicht nehmen lassen! Julie hat sich sehr gefreut über den Weideausflug und die kleine Erholung vom Mutterschutz zu hause!

 

Der Schnucken-Kindergarten auf dem Weg nach hause. Mit den Müttern ist im Moment gar nicht gut Kirschen essen- da müssen die Hunde schon sehr vorsichtig und respektvoll arbeiten. Wenn es um ihre Lämmer geht, werden die freundlichsten Mutterschafe zu richtigen Löwinnen. Es ist gar keine gute Idee, sich da mit ihnen anzulegen! :)

kleine Prüfungen, grosse Freude

 die tapfere kleine Gillian

Obwohl die Wettervorhersage für heute wirklich nicht rosig war, und wir schon auf Gewitter, Sturm und Sturzregen eingestellt waren, hatten wir dennoch an diesem Prüfungstag in Ebreichsdorf viel Glück und noch bestes Frühlingswetter. Erst nach Prüfungsende öffneten sich die Regenschleusen! Vergönnt, vergönnt! Es darf ja ruhig auch dazwischen regnen, damit das Gras schön grün bleibt und die Schafe recht viel zu knabbern haben!

Jedenfalls können wir der kleinen Lightspeed Gillian, dem kleinen veterinärmedizinischen Wunder-Wutzi, das vor zwei Monaten von der Vet-Med Wien wegen mysteriösem akuten Nierenversagen eingeschläfert hätte werden sollen (siehe entsprechenden Blog-Artikel) und sich dann aber wieder spontan und von selbst komplett erholt hat, als erstem der Lightspeed G’s zu einer offiziellen Prüfung gratulieren. Sie hat heute die BH mit dazugehörigem Verkehrsteil bestanden! Brave Gillian und brave Katharina, die sie damals nicht auf der Vet-Med zurückgelassen hat, sondern sie gegen deren Empfehlungen mit nach Hause genommen hat, wo sie wieder gesund werden konnte. Zu der Courage, gegen das Anraten der hohen Doktoren nach der eigenen Hundebesitzer-Intuition richtig zu handeln, können wir ihr nur nochmals gratulieren!

In Ebreichsdorf sind die Prüfungen jedenfalls immer sehr nett und familiär, und man hat das Gefühl, dass wirklich noch der Hund im Mittelpunkt steht. Das kleine Guinchen durfte dort heute ausser Konkurrenz “an der Wurst” die BH mitgehen. Dafür bin ich sehr dankbar, denn die Gelegenheit bekommt man sonst nicht so leicht. Dabei wäre es meiner Meinung nach für viele Hunde ein sanfterer und motivierenderer Einstieg in die UO-Prüfungen, so beginnen zu dürfen. Guinchen hat heute eine lustige und leckere Erfahrung unter Prüfungsbedingungen haben dürfen, und nicht die typische “Leider Nicht”-Enttäuschung erlebt, die so viele Hunde in der Prüfung frustriert werden lässt, wenn sie entdecken, dass es hier anders als beim Training nichts zu holen gibt! Also danke Sandra Haslinger und dem Richter Karl Weber fürs Ermöglichen des Starts ausser Konkurrenz. 

 das kleine Guinchen

Flyte, mit dem ich gerade ein paar Antritte für die Prüfungsroutine sammle (und der jetzt letzte Woche Am Riederberg auch schon eine schöne BGH3 zu seinen Prüfungsstufen hinzugefügt hat), trat in der GH1 an, und konnte sich ein V mit schönen 217 Punkten, erarbeiten. Mit Flyte bin ich sehr zufrieden, aber ein paar unabsichtliche Führerhilfen, die mir selber gar nicht auffallen, muss ich mir offensichtlich noch abgewöhnen! Auch bei diesem Sport ist es eben nötig, dass einem immer wieder jemand ganz genau auf die Finger, Füsse und Hände schaut, damit man nicht unnötige unwillkürliche Hilfsbewegungen macht! :) Im Unterschied zur BGH wird ja jedes kleine Zucken mit dem Knie, jede Drehung der Schulter, die von der totalen Neutralität abweicht, beinhart abgezogen. Will man 10 Punkte auf seine Übungen bekommen, muss der Hundeführer lernen, ungeheuer diszipliniert mit allen seinen Bewegungen umzugehen. Das bekommt man so genau gar nicht hin, ohne dass es sich jemand von aussen ansieht- oder man seine eigenen Videos studiert! Erikaaaa! Lass uns üben!!!!

 das brave Flytie!

 Zum Verkehrstest, den ja seit 2011 auch alle angehenden Agility-Hunde absolvieren müssen, waren an diesem Prüfungstag ganz schön viele Hunde angereist. So war es eine wirkliche Freude, die lange Prozession von Hund-Mensch-Teams in friedlichster Eintracht durch den Prüfungs-”Verkehr” aus Joggern, Autofahrern, Radfahrern und entgegenkommenden Hunden ziehen zu sehen! Das müssten sich die Politiker und Hundehasser einmal ansehen, wie gesittet Karavanen von Hunden durch den “Verkehr” ziehen können, wenn sich alle Beteiligten ein wenig mit Hunden auskennen! Sind doch sicher die meisten “Unfälle” mit Hunden auf Leichtsinn und Unachtsamkeit seitens der Menschen zurückzuführen! Dass ich keine Kleinkinder alleine mit Hunden Ball spielen lasse oder meinen Hund unbeausichtigt am Spielplatz auslasse, sollte einem doch der Hausverstand sagen. Das fällt für mich in die selbe Kategorie wie das Trocknen von nassen Katzen im Mikrowellenherd.

Bei nicht sachgemässer Verwendung kann doch alles schädlich und gefährlich sein, oder?

Für den Verkehrstest hatte ich jedenfalls einen Leih-Hund zu führen, die Aslan-Tochter LeeLoo, die ich vom Hüten kenne, und die sich ohne jegliches Verkehrstest-Training wirklich brav geschlagen hat. LeeLoo hat sich zwar ein wenig gewundert über die (für sie langweilige) Prüfung, denn normalerweise, wenn sie mich sieht, darf sie an den Schafen arbeiten. Brav war sie aber trotzdem sehr.

 

eifrig hütende LeeLoo

Also wieder eine sehr liebe kleine Prüfung in Ebreichsdorf

Bei den Osterlämmern

Auf der Schafweide herrschen idyllische Zustände. Die Obstbäume stehen in freundlich-bunter Blüte, und nach dem weissen Vorzügler-Lammböckchen kommen jetzt auch die kleinen Heidschnücklein auf die Welt- als pechschwarze Lämmer, die sich aber von ihren Mamas noch nicht aus ihrem schützenden Wald herausgelassen werden! :) Das schöne mehrfach graue Fell bekommen die Heidschnucken erst im zweiten Jahr. Sie starten schwarz, sind dann lange dunkelbraun, und währenddessen wächst von unten das Vliess langsam grau nach. Die braunen Jünglinge, die bei dieser Herde dabei sind, werden sicher nach der Schur schon grau aussehen!

Weil es so ein schöner Tag war, durfte auch Opa Celtic mit auf die Weide, wo er sehr glücklich herumgeschlingert ist (und sich immer sehr gefreut hat, wenn er mich gefunden hat- er sieht ja nicht mehr so gut und hört so gut wie nichts, da kann es schon passieren, dass man ihm kurzfristig abhanden kommt. Dafür freut er sich dann immer sehr über jedes Wiederfinden!!!)

 

Celtics Tochter Darla ist gerade ein wenig eifersüchtig auf ihren Halbbruder Glen, der von Wolfgang bereits fleissig trainiert wird und (im Vergleich zu seinem Schwesterche, dem Guinchen) schon richtig erwachsen aussieht. Dass Glen so viel drankommt, wo sie doch alles besser kann und überhaupt schon viel länger da war, das ist sehr hart für Darla, und wo immer sie kann, versucht sie, Glen seine Übungen “wegzuschnappen”.

 Glen (Julie X Joe)

  

Mama Julie ist jetzt bereits zu rund als dass man sie an den Schafen viel machen lassen könnte. Schliesslich warten wir auf kleine Osterhasen-Babies von ihr! Aber sie durfte natürlich mitgehen, die Schafe weiden lassen und helfen, sie dort zu halten, wo sie bleiben sollten. Ruhige Aufgaben für sonnige Sonntage mit vielen Sonntagsspaziergängern!

Guinchen, keck und lustig wie eh und je, durfte ein wenig üben, über die treppenartigen Verschneidungen auf der schrägen Weide hinwegzuflankieren. Da sie derlei optische Täuschungen an den Schafen noch nicht kennt, war das gar nicht so einfach für sie zu begreifen! Junge Border Collies haben ja einen gewissen angeborenen “Cast”, schlagen also aus Instinkt seitlich raus, um in Bögen um die Schafe zu laufen und sie dann in Richtung ihres Schäfers zu bringen. Wenn die Schafe aber gerade nicht optimal sichtbar sind, weil sie etwa über oder unter einer Geländetreppe “versteckt” sind, braucht es eben ein wenig Training, um sie dazu zu bringen, dass sie ihren Instinkt auch mit Hirn einsetzen, also sich zuerst orientieren, wo die Schafe sind, und sich notfalls die Position auch ein wenig zu merken, für den Fall, dass die Schafe über Teile des “Outruns” nicht zu sehen sein sollten! Nach anfänglichem Erklärungsbedarf und einiger verwirrter Zirkel hat es das Guinchen am Ende geschafft, und ich war sehr stolz auf sie! Ich hoffe, sie merkt es sich bis zum nächsten Mal! :)

Frühling, Buschwindröschen und Show-News

Mein armes kleines Netbook hat sich (durch einen unaufmerksamen Click meinerseits) einen ganz grausigen Facebook-Virus (win32 irgendetwas) eingefangen, an dem es jetzt seit einem Monat vor sich hin laboriert. Immerhin habe ich es wieder soweit, dass ich überhaupt wieder den Blog updaten kann und entschuldige mich hiermit für die zeitliche Lücke in der Berichterstattung. Sollte ich demnächst nicht regelmässig updaten, wird mein armes Netbook wohl endgültig dem Virus erlegen sein, denn weg ist er leider ganz offensichtlich noch nicht ganz, obwohl mein Virenschutzprogramm bereits einen ganzen Tag lang daran gestrickt hat, ihn aus dem System zu zuzeln!!

Inzwischen ist es bei uns Frühling geworden! Es ist herrlich sonnig und warm draussen, die ersten Lämmchen sind geboren, die Schafe wieder auf der grünen Weide, und die Buschwindröschen blühen in den Wäldern hinter der Hundeschule Wiental, wo wir seit einem Monat wieder eifrig im Freien trainieren!

Ich bin ja sonst nicht allzu blumen-sentimental, was vermutlich an meinem absolut schwarzen Daumen liegt. Die einzigen Pflanzen, die bei mir eine (geringe) Überlebens-Chance hatten, war Kresse. Und bei der mag es daran gelegen sein, dass sie nicht älter als eine Woche werden muss, bevor sie ohnehin am Butterbrot landet. Schon angeblich idiotensichere Anfängerpflanzen wie Kakteen oder Erbsen haben bei mir die “Patschen gestreckt”!

Bei Buschwindröschen werd ich aber einfach schwach! Die kleinen weissen Blümchen, sowie ihre blauen Kollegen, die Leberblümchen erinnern mich sooo an Skandinavien!! Buschwindröschen und Leberblümchen in zartgrün sprossenden lichtgrün-schwarz-weissen Birkenwäldern….. Idyllisches Astrid-Lindgren-Flair pur! Seufz!!!!

Hier die Halbgeschwister Flyte und Guin im Frühlingswald (zwar keine Birken, aber trotzdem schön!!)

Der Frühling macht bekanntlich unternehmungslustig, und so haben wir jedes Wochenende mit diversesten Terminen mit den Hunden gebucht. Unter anderem waren Julie und Flyte heute bei herrlichem Wetter auf der Ausstellung in Wieselburg. Ca. 50 Border Collies waren dort gemeldet, und diesmal kamen die Hunde aus praktisch allen Ecken der Border Collie-Zucht: Show-Hunde, Sporthunde, Arbeitshunde, sogar ein lustig doppelt gemottleter direkt ins Register eingetragener ISDS-Border, die kleine Paisley. Es war jedenfalls eine sehr lustige Runde. Aus jedem Züchterdorf zumindest ein Border-Collie…  :)

Julie und Flyte standen in der Gebrauchshundeklasse alleine, aber ein V1 will auch alleine noch verdient sein, und so freue ich mich sehr über die schönen Bewertungen und die zwei CACs für meine beiden.

Flyte und Guin und die wunderbaren Buschwindröschen!!!!

1.ter Marchegger Rennbahntag für Border Collies und Friends

Nachdem ich und meine Hunde unseren Rennbahn-Test-Tag im Herbst recht unterhaltsam gefunden haben, hatte ich den Samstag, 19. März als Border-Collie-Tag in Marchegg reserviert!

Oben das kleine Guinchen: souverän fetzt sie dem Dummy hinterher! Unten ihre Mama Julie:

Julie wartet geduldig, bis ich den Gordischen Knoten, mit dem unsere Beisswurst am “Hasen” befestigt ist, aufgedröselt habe! Nach dem Rennen darf jeder Hund seinen Gegenstand selber hinaustragen!

Flyte verfolgt den “Hasen” um die Ecke und kann sich schon mal auf sein Dummy stürzen, bis ich es schaffe, zu ihm aufzuschliessen und mit ihm zu spielen!

Die fesche Bora, die beim Fun-Agility Zweite wurde, und unten ihre Schwester Cleo:

Hier entdeckt Cleo beim Um-die-Ecke-Rennen zu ihrer offensichtlichen Überraschung den Fotographen!!! :)

Oben Chelsea, unten ihr Bruder Cedric (Vater von Flyte)

Eine eingezäunte Rundbahn von 350 Metern hat natürlich eine geräumige Innenfläche, auf der die Hunde in den Rennpausen nach Herzenslust herumtollen dürfen.

Auch einen Agility-Parcours hatten wir aufgebaut, und am Ende gab es einen kleinen snooker-artigen Fun-Bewerb. Gewonnen hat diesen übrigens Daniela mit ihrer kleinen rasenden Renn-Rübe Ruby, gefolgt von Margit mit ihrer Bora (und am dritten Platz meinem kleinen Guinchen).

Und hier noch einer der “Friends”, ein Rennbahnnaturtalent von einem jungen Mali:

Alle, die  jetzt den Spass am Rennen entdeckt haben, dürfen auch jeden Sonntag ohne weitere Anmeldung zum Renn-Training nach Marchegg kommen. Die Anfänger kommen ab 14h dran. Viel Spass beim Rennen!

http://www.arh-marchegg.at

Soll ich denn meines Bruders Hüte-Schaf sein?

Armes kleines Guinchen! Wohin sie läuft (und sie läuft sehr schnell!!!) wird sie gehütet! Von ihrem Bruder Flyte, der sie nicht aus dem Auge lässt, und es sich zum Ziel gesetzt hat, alle ihre Sprints zu stoppen und zu headen!

Dabei gelingen Flyte vielerlei “intelligente” aber unterhaltsame Gesichtsausdrücke, wie dieser etwas zerknautschte “Gotcha!”-Blick komplett mit Hypno-Stielaugen und Bullenbeissermiene!

Das Guinchen nimmt’s locker. Sie ist einfach eine coole kleine Maus!

Familien-Generationen

Julie und ihrem Sohn Flyte kann man zu ihrem V1, CAC in der Gebrauchshundeklasse bei der IHA Graz am 27. Feb. 2011 gratulieren. Positiv erwähnen muss ich, dass die Richterin Frau Dr. Angela Kovacova ein Verständnis für die wünschenswerte körperliche Konstitution eines Arbeitshundes zeigte und meine Hunde mit “in Gebrauskondition” beschrieb, statt als “zu dünn, zu leicht”, wie es meist vorkommt. Für diejenigen, die mit ihren Border Collies sporteln oder arbeiten, ist natürlich sonnenklar, dass unsere Athleten dazu möglichst schlank gehalten werden müssen. Ich verstehe ja auch, dass Ausstellungsrichter eben zu 95 Prozent Ausstellungshunde zu Gesicht bekommen, aber es ist eine positive Abwechslung (und hoffentlich der Anfang von einem neuen Trend??), wenn einmal ein Richter die Hunde, die ja ohnehin deutlich erkennbar in der Gebrauchshundeklasse genannt sind, auch wie Arbeitshunde beurteilt.

Die kleine Julie braucht jetzt jedenfalls noch ein CAC für den Öst. Championtitel. Mit Flyte möchte ich versuchen, die seit diesem Jahr ja noch strenger gewordenen Bedingungen für die Körung (Zuchtempfehlung) zusammenzusammeln! Oben: Flyte gegen den kalten aber klaren Schönwetter-Himmel. Unten Julie mit herumstreifendem Celtic im Hintergrund.

Links der eigentlich noch ziemlich rüstige 15-jährige Celtic auf beim Spazierengehen mit seiner Familie: “Ehefrau” Zony, Tochter Darla, Enkel Flyte und “One-Night-Stand” Julie.

Bei dem sonnigen, wenn auch kalten Wetter konnten wir am Samstag die Gelegenheit zu einem Hunde-Familienspaziergang nutzen. Celtic wurde gerade von unserer Vertrauens-Tierärztin Pascale ein kleiner Tumor entfernt (meisterhaft übrigens!!), und deshalb ist er gerade zur Rehabilitation wieder im Original-Lightspeed-Rudel. Sonst wohnt er unterm Jahr in seiner schönen und bequemen Altersresidenz am Land im “Sonnigen Garten” unter seinen Enkeln und Urenkeln, wo Michi ihn liebevoll betreut. Trotz seines Alters ist er noch ein lustiger, vergnügter und freundlicher Hund mit unterschütterlicher guter Laune. Zwar hört er nicht mehr viel, aber sieht noch genug für den Eigengebrauch, und wenn er einmal etwas hört, womit er sich gemeint fühlt, freut er sich und wedelt!

Hier eine typische Rudel-Szene mit unserer Rocker-Oma Zony, die unermüdlich und überenthusiastisch wie immer beim “Seilziehen” an einem Stockerl locker zwei grössere Borders rückwärts durch die Lande zieht! Zony ist wirklich ein kleiner Bulldozer!!

Ausser dem alten Celtic, der ja noch eine Weile zum Aufpäppeln bleibt, war die entzückende kleine Lightspeed Flow jetzt zwei Wochen bei uns, weil sie sich in ihrem alten Rudel nicht so richtig wohlgefühlt hat. Jetzt ist sie ab diesem Wochenende bei Verena und ihrer Tante Chelsea (Lightspeed Celeste Aida) eingezogen und freut sich schon auf viel leckeres Unterordnungs-Training! Verena hat schon mit Chelsea gezeigt, dass sie mit dem sensiblen und motivierten Hündinnen-Typ hervorragend arbeiten kann. Die beiden sanften und lustigen Hundemädls Chelsea und Flow werden hoffentlich bald die besten Freundinnen!

Ein Hüpfer nach Holland!

Ein kleiner Sonntags-Hüpfer nach Holland, wo Vize-Weltmeister Ron Snoeck seine Conquest Border-Collies züchtet: Oben das Gästehaus und das Hundehaus samt Zwinger.  Die zweifärbig gemottelte Vize-Weltmeisterin Nell, eine kecke ältere Lady, der der Schalk aus den Augen blinzelt,  ist natürlich eine verwöhnte Haus- und Sofahündin, die sichgenüsslich auf den Gästen räkelt und genau weiss, dass sie die Beste ist! :) Ebenfalls im Haus lebt Glenn, der kleine aber schlaue Top-Trial-Hund von Dorine Snoeck. Seine geringe Grösse und sein süsses Aussehen (er sieht aus wie eine schwarze Hütemaus) nutzt er auch an den Schafen, um mitunter ganz nah heranzukommen, um dann plötzlich zu zeigen, dass in ihm das Herz eines Löwen steckt. Tolle Strategie, mit der er eine scheinbare Benachteiligung zu seinem Vorteil verwandelt!

Wie es der Zufall so wollte, waren gerade am selben Sonntag unsere italienischen Freunde Paola und Stefano ebenfalls nach Holland angereist, um mit ihrem Cedric-Sohn Legu einen Kurs bei Top-Trainer und Mulit-Champion Serge van der Zweep zu besuchen! Der internationale Trial-Tourismus wird allmählich zum Trend, an dem keiner vorbeikommt!!!

So konnten wir jedenfalls gemeinsam das kleine entzückende Nachbarörtchen samt Windmühle, allgegenwärtigen Kanälen und herzigen Backsteinhäuschen besichtigen!

Paola freut sich schon auf ihren eigenen kleinen Lightspeed-I, also war es wirklich ein ganz besonders nettes Zusammentreffen, dass sie bei der “Produktion” ihres zukünftigen Familienmitglieds persönlich dabeisein konnte!!!

Cedric-Sohn Legu.

 

Julie beim Beobachten der Enten.

 Da das Land ja von Kanälen geradezu schraffiert ist, tummelt sich natürlich eine Unzahl von mir unbekannten Wasservögeln in der Landschaft. Erkannt habe ich gerade noch Graureiher, zig bunte Entenarten und lustige, stets paarweise turtelnde Haubentaucher!

Natürlich bekamen wir auch alle Conquest-Hunde an den Schafen gezeigt, da ich ja unbedingt Blackie auch live bei der Arbeit sehen wollte!! Alle Hunde sind natürlich auf Top-Niveau trainert, sodass es ein Vergnügen war, ihnen zuzusehen! Leider war es so kalt, dass mir beim Fotographieren regelrecht die Finger abgefroren sind, weshalb es leider nicht allzu viele Fotos gibt! Unten die kurzhaarige Hündin Kate. Im Hintergrund sieht man die riesigen Felder, die aber immer wieder von breiten Kanälen durchzogen sind. (in den braunen Streifen verstecken sich die Kanäle!)

 

Unter Winter-Bibern

Im Wiener Prater blühen zwar noch lange nicht die Bäume, dafür bauen aber die Biber! Und wie die bauen! Ein richtiges Biber-Paradies entsteht da hinter dem Lusthaus! Man muss richtig schmunzeln, wenn man sieht, mit welcher offensichtlichen Schaffens-Freude diese Biber hier am Werk waren- da sind Bäumchen und Bäume gefällt, entrindet, angenagt, halbfertig stehengelassen, durch die Gegend geschleppt und für spätere Bauarbeiten handlich aufgetürmt!

Wir hatten für unseren Sonntagsspaziergang an diesem ansonsten eher unfreundlichen, feuchten, novembrigen Tag eine tolle, abwechslungsreiche Kulisse samt Hunde-Abenteuer-Spielplatz.

Guinchen, selber ein richtiges Nagetier, hier neben einem unvollendeten Biberkunstwerk. “Ich war’s nicht!” scheint sie zu sagen! Und diesmals war sie’s wirklich nicht! ;)

A propos Guinchen: mein kleines Nesthäkchen hat jetzt begonnen, sehr ernsthaft Schafe zu hüten- man beachte den überaus wichtigen und bestimmten Blick!!! ;) (Bisher wollte die Kleine sich das Hüten immer nur aus sicherer Entfernung gut anschauen. Jetzt hat sie genug gesehen und das lange Beobachten hat sich gelohnt: Sie kennt sich jetzt aus und ist bereit, ihr Handwerk zu erlernen! ;)

Hunde-Gesichtsausdrücke

Für alle, die behaupten, Hunde haben keine oder nur sehr wenige Gesichtsausdrücke hier ein paar Kostproben! Oben Flyte, der seine Fotosession zunehmend langweilig findet.

Unten: Guin nach einem laaaangen Tag des Herumfetzens.

Und hier Julie beim Verzehr eines Grashalms, der offensichtlich besser ausgesehen hat als er dann tatsächlich war!

Und den hier hab ich geklaut, aber der ist einfach nur spitze!

Hunde-Spass in der November-Sonne

Für uns Border-Collie-Rassisten hier ein paar ganz ungewohnte Bilder: es gibt sooo viele Hunderassen, deren Existenz wir Border Collie-Leute zwischendurch beinahe vergessen! ;)

Nachdem das letzte ÖCBH-Trial der Saison 2010 kurzfristig abgesagt wurde, haben wir den ganz überaschend freien Sonntag für einen Besuch der Hunderennbahn des ARH Marchegg genutzt!

Und: wir hatten (trotz der Warnungen, dass vom Rennbahnbesuch die Hunde zu wilden Jägern würden) einen wirklich netten sonnigen Sonntag unter vielen, vielen lustigen Hunden der unterschiedlichsten Rassen, mit denen meine meist ja nur eintönig schwarz-weiss sehenden Borders in den Rennpausen auf der grossen Freilauffläche innerhalb der Rennbahn jede Menge Spass beim Toben und Tollen hatten!

Hinter den spielenden Hunden sieht man die Rennbahn. Anfängerhunde dürfen auf der ersten Geraden, der 80-Meter-Bahn dem “Hasen” nachjagen: keine Sorge, es handelt sich um ein ganz normales Trainings-Dummy wie man es für andere Hundesportarten auch verwendet, das die Bahn entlanggezogen wird und das die Hunde einfangen dürfen! Natürlich ein grosser Spass für die Hunde, so ein davonsausendes Dummy! Keine Sorge davor, dass hier Jagdinteresse geweckt würde: ein Hund, der gewohnt ist, mit Beisswürsten zu spielen, jagt hier einfach eine ganz normale, wenn auch ziemlich schnelle Beisswurst!

Erfrischend war jedenfalls die Vielfalt der Rassen und der fun-betonte Ansatz, den das nette Team auf der Rennbahn an den Tag legt! Vom Mischling über den Jack Russel-Terrier bis zum Rhodesian Ridgeback und zum Renn-Rotti hüpft hier alles glücklich und vergnügt herum! Erwartungsgemäss gibt es recht viele Whippets, (von denen Flyte, der kleine Charmeur, übrigens absolut begeistert war) etliche Salukis, Afghanen und Greyhounds. Nur die Windhunde rennen übrigens, wenn sie einmal fertig ausgebildet sind,  in der Gruppe gegeneinander. Alle anderen Rassen, oder “Friends” laufen immer nur einzeln gegen die Zeit. Man sagt mir, gute Greyhounds laufen eine 360 Meter-bahn in 21 Sekunden, die wesentlich kleineren Whippets in beeindruckenden 22 Sekunden und schnelle Friends in 27 Sekunden.

Scheinbar gibt es noch keine Border Collies, die gelernt haben, die ganze Bahn zu laufen. Es wäre wirklich spannend, zu sehen, in welcher Zeit ein richtig schneller Border die 360 Meter absolvieren kann! Das würde allerdings regelmässiges Training auf der Rennbahn voraussetzen, denn ohne Training geht natürlich auch dieser Hundesport nicht!

http://www.arh-marchegg.at/

Auch meine Agility-Neulinge in Wiental hatten viel Freude am schönen November-Wetter! Nächstes Frühjahr wird es sicher ein paar Erstantritte geben. Tervueren Kimberly von der Nothburger Höhe ist antrittsbereit (die niedrige Sprunghöhe war hier nur aus Sympathie mit den anderen Anfängern eingestellt), und Bea und Bela vom Sonnigen Garten machen grosse Fortschritte!

 

Tja, meine kleine Kamera ist nicht für Bewegungsfotos gedacht, aber dieses hier von Bea finde ich irgendwie nett: ein Bildnis der personifizierten Geschwindigkeit! ;)