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Archiv der Kategorie Anekdoten

Jänner-Agility-Updates:

Dieses kleine und meistens sehr harmlos aussehende Guinchen hier hat an einem schönen Jännertag vor zwei Wochen mein armes treues Handy in einer genau handygrossen Lacke versenkt. Da weder das Handy noch die darauf gespeicherten Nummern nach dem Wintertauchgang noch zu retten waren, würde ich alle, die wollen, dass ich ihre Telephonnummer habe, ersuchen, mir diese noch einmal per SMS oder email zu schicken: synve.lundgren@gmail.com!

Persönlich bin ich ja kein grosser Winter-Fan. Ich bin ein ziemlich erfrorenes Geschöpf, und im Winterhalbjahr überlebe ich nur, wenn ich mich in mühsam anzulegende siebzehn Schichten hülle! Sehr wichtig sind dabei mehrere gute wollige Rollkrägen übereinander!!! Wenn es nach mir ginge könnte es Anfang November gleich nahtlos mit März weitergehen.  Zwar soll die richtige Kältewelle dieses Jahr ja erst kommen. Bis jetzt hatten wir ja gerade einmal ein paar Grad unter Null und noch kaum Schnee. Trotzdem friere nicht nur ich, sondern, wenn es nicht nur kalt sondern auch nass ist, auch das kleine momentan wirklich sehr kurzhaarige Guinchen. An dem armen kleinen Würmchen ist nichts mehr dran, das es warm halten könnte. Die paar einzelnen kragenechsenartigen Federn unter den Ohren tragen nicht allzu viel zum Wärmegewinn bei! Aber Border Collies sind tapfer und im Gegenteil zu mir beschweren sie sich nicht über das Wetter. Das Guinchen schlottert einfach herzerweichend, wenn ihm zu kalt wird! Es behauptet auch, es hat mein Handy nicht in die Lacke hinein-geschubst sondern es hinein-geschlottert. Hmmm…  Vielleicht kann es sich ja nächsten Winter ein kleines bisschen Unterwolle wachsen vom Christkind wünschen!!

Geistig halten uns in der Zwischenzeit halbwegs beschäftigt mit Obedience-Training, unserem neuen Themenschwerpunkt “Ignorieren von herumliegendem Futter” und dem einen oder anderen Agility-Fortbildungs-Kurs. Dieses Wochenende war ÖGV- Trainer-Aufbautraining mit Erwin Metzler, dem Trainer der Doppel-Weltmeisterin Lisa Frick. Vor zwei Wochen waren Flyte und ich auf dem Seminar mit Olga Edrova in Pottendorf. Beides war wieder sehr spannend und anregend, und wir haben jetzt wieder Material für heitere zukünftige Trainings, sowie Ideen zu riskanten aber genialen Speed-Führtechniken, für den Fall, dass man sich bei einem Turnier einmal trauen sollte, ein wenig auf Risiko zu laufen!

In der Tattendorfer Sporthalle warten hier zwei Gruppen, während die dritte gerade arbeitet. Es gab wieder exzellentes Parcourstraining mit Erwin Metzler, in handliche und lehrreiche Sequenzen zerteilt, und voller pädagogisch wertvoller Details! Und: Erwin gibt nicht nach, bevor man nicht wirklich riskiert hat, das letzte Futzerl Speed und optimale Linie aus seinem Hund herauszuholen!  :) Hier ein sehr müder Krieger nach brav getaner Arbeit:

Leider ist meine Kamera zu klein für gute Action-Fotos. Das hier ist das Höchste was sie zusammenbringt:

 Lightspeed Equinox, immer hochmotiviert und schnell!

 

Der Trainer mit seinen folgsam lauschend aufgereihten “Opfern”, und im Rampenlicht der brave blaue Yoda.

Unten ein sehr lustiger Nicht-Border, nämlich die temperamentvolle (und gesprächige und diskussionsfreudige) Doberfrau Rosi!! Hier erwischt bei ihrer Zonenarbeit, bei der sie auf das Kommando  ”Stups” ihren langen dünnen Körper so zusammenfalten muss, dass sie mit dem black-and-tan-Naserl den Boden berührt! Sehr süss! :)

Wir werden sehen, was sich für uns Lightspeeds noch für weiteres Hallentraining ausgeht, bevor der Winter uns wieder aus seinen Fängen lässt!

Winter-Cups haben wir dieses keine vor. Eigentlich warten wir nur geduldig auf bessere Zeiten und harren zäh bis zum Frühling asu!! Aber ein Turnier hat uns doch im Jänner verlockt, nämlich das Neujahrsspringen in der sehr angenehmen Sporthalle in Ebreichsdorf. Zwar war sie nicht für jedermanns Schuhwerk geeignet, und auch so mancher Hund ist auf dem Hallenboden mehr oder weniger dramatisch ausgerutscht, aber ansonsten ist die Halle erholsam ruhig und geräumig.

Eine kleine Lightspeed Enkelin, Belly of Austrian Starlight, holte sich bei diesem Turnier den tollen ersten Platz im Open Jumping mit diesem Superlauf:

http://www.youtube.com/watch?v=TRfjMSezAR8&feature=uploademail

Meine brave Julie lief zwei führige Nuller und kam mit ihrem A-Lauf in der LK3 auf den fünften Platz, mit dem ich natürlich sehr zufrieden bin:

http://www.youtube.com/user/vomsonnigengarten?feature=watch#p/u/5/k4lgavlv7xc

Meinem auch sehr bemühten Flyte ging es im LK3- A-Lauf so

http://www.youtube.com/user/vomsonnigengarten?feature=watch#p/u/8/fxhd4R7xuLo

Und Flyte im Jumping Open: http://www.youtube.com/watch?v=D_VS947QuwQ&feature=uploademail

Giftköder-Selbsthilfe: Wir traineren, kein Futter vom Boden aufzunehmen!

Leider kommt es ja in der letzten Zeit zu einer auffälligen Häufung von Hunde-Vergiftungen, da es bei den Hundehassern scheinbar modisch geworden ist, Giftköder oder Nagelfrolic oder ähnliches auf bekannten Hunde-Spazierrouten auszulegen. Oft können die Hunde, die diese Köder aufnehmen trotz sofortiger medizinischer Versorgung nicht mehr gerettet werden. So ist es am 17.ten Jänner 2012 auch der kleinen Fay, einer zweieinhalbjährigen Tochter von Lightspeed Aragorn ergangen. Die armen Besitzer! Wenn ich mir deren Trauer über den so sinnlosen Verlust ihrer lieben, glücklichen, vergnügten jungen Hündin, wird mir ganz schlecht vor Elend!

Wir Lightspeeds sind natürlich fassungslos, dass es Leute geben kann, die kaltblütig in Kauf nehmen, liebe freundliche Hundemädchen wie Fay ins Jenseits zu befördern, nur weil sie sich vielleicht über einen nicht weggeräumten Haufen geärgert haben oder sich vor dem Rottweiler um die Ecke fürchten!

Hunde vergiften ist in deren Augen scheinbar nicht mehr als ein Kavaliersdelikt, so ähnlich wie Ratten oder Tauben oder anderes Ungeziefer auszurotten. Da diese Leute wohl kaum alle gefasst oder gestoppt werden können, haben wir beschlossen, dass in diesem Fall nur die Selbsthilfe hilft. Das heisst also, dass wir unsere Hunde trainieren müssen, einfach nichts zu fressen, das sie am Boden finden!!

Natürlich ist so etwas nicht in einer Einheit fertig trainiert. Da muss man schon ein paar Monate immer wieder daran üben, und auch später immer ein wachsames Auge und eine schnelle Reaktion haben.

Aber man kann das trainieren und ist dann den wahnsinnigen Köderauslegern nicht mehr hilflos ausgeliefert!!

Zum ersten Giftköder-Selbsthilfe-Nachmittag sind zwei der kleinen J’s. Juniper und Jeremy (drei flauschige Monate alt) und die 10 Monate junge Lightspeed Ivory, sowie deren Hundefreunde gekommen.

Für die kleinen J’s mit drei Monaten war das sowieso perfektes Welpentraining. Je früher man mit diesen Übungen anfängt, desto besser sitzen sie dann auch später!

Hier die Kleinen bei der Begrüssung! Ja, sie konnten sich noch sehr gut aneinander erinnern, auch wenn der winzig geborene Jeremy mit 7,5 kg  inzwischen der Grösste des Wurfs ist!!

Trainingsziel 1:

Wir gehen auf der Strasse, der Hund findet etwas, wir sehen, dass er sich darauf stürzen will, und wir können ihn mit einem Verbalkommando (zB. „Lass das“) davon abbringen!

Als Schritt 1 in unserem 4-stufigen Training erklärten wir unseren Hunden und Welpen anhand von Wurst am Boden und Wurst in der Hand in allernächster Nähe das Wort „Lass es“, auf das hin der Hund seine Aufmerksamkeit vom Futter am Boden zum Hundeführer umlenken soll. Wenn er das schafft, bekommt er natürlich etwas Gutes dafür.

Teil 2 war die „Strasse der Verlockungen“. Das hier ist die Welpenfutterstrasse. In der Mitte hatten wir leckere Futterverlockungen ausgelegt (wir haben alle unsere Kühlschränke geplündert), an denen es vorbeizumanövrieren galt! Kleiner Tip: wenn die Verlockungen ziemlich grosse Brocken sind, kann man im Notfall (wenn der Welpe doch einmal schneller reagieren sollte als man selbst) noch beherzt in den Welpenrachen greifen und sie wieder herausziehen!! Wenn die Brocken zu klein sind, werden vielleicht einige blitzschnell inhaliert und wir trainieren unsere Hunde zum noch schnelleren Futter-Aufsaugen!!!

Mit den Welpen war der Gang entlang der Strasse der Verlockungen natürlich ein ständiges Stop-and-Go, weil natürlich an den tollen Fundstücken nicht sooo einfach vorbeizugehen ist! Aber wenn die Kleinen es geschafft haben, ihre Aufmerksamkeit von Schinken, Knödel und Kuchen wegzureissen, bekamen sie natürlich von ihren Besitzern viel Lob und eine leckere Bestätigung!!

Die „Grossen“, Ivy und Somi konnten schon relativ zügig an den duftenden Versuchungen vorbeigehen. Ivy am Schluss sogar frei bei Fuss ohne Leine! Ganz brav, die Kleine!!! Und ausserdem eine tolle vorbereitende Konzentrations-Übung für kommende Unterordnungs-Prüfungen!!!

 

Trainingsziel 2:

Der Hund findet etwas, und weil er weiss, dass es sich nicht lohnt, Dinge  vom Boden zu fressen, wendet er sich von selber an den Hundeführer, um sich Bestätigung zu holen.

Für den Schritt 3 war toll riechendes Futter in kleinen Tupperware-Döschen in der Wiese versteckt, allerdings ohne dass die Hundeführer wussten, wo. Unsere Hunde sind nämlich so tolle Gedankenleser, dass sie sofort spüren, wenn wir ihnen sozusagen eine Falle stellen, also wissen, wo das Futter liegt, und bereit sind, sofort zu reagieren, wenn sie es schnappen wollen. Wenn die Hunde wissen, dass wir gefasst sind, sind sie gleich unglaublich brav und bemühen sich sehr, uns nicht in die Falle zu gehen. Deshalb müssen wir auch üben, frei über die Wiese zu gehen und den Hund einen Fund machen zu lassen, von dem wir nicht vorher wussten!! Die Dose hilft ein bisschen, dass wir trotzdem noch rechtzeitig eingreifen können, bevor das Futter seinen Weg in unseren Hund genommen hat, wo es ja nicht hingehört!!! Trainieren wollten wir, dass der Hund einen eigenen Fund macht, sich aber an den Hundeführer wendet, um sich bestätigen zu lassen, statt den Fund einfach gleich hinunterzuschlingen!!! :)

Schritt 4:

das ausgelegte Futter wurde jetzt weniger schmackhaft gemacht. Dafür verwendeten wir scharfe asiatische Saucen und ähnliches. Ideal wäre natürlich, wenn auch in diesem Trainingsschritt kein Fehler passiert, denn natürlich ist es auch nicht ideal, wenn unsere Hunde zu viel scharfe Sauce hinunterschlingen. Aber nach den Aufbautrainingsschritten 1 bis 3 hat der Hund ja die Möglichkeit gehabt, zu lernen, dass er sich erlaubtes leckeres Futter immer von seinem Hundeführer durch Kontaktaufnahme holen kann. Wenn er jetzt ein ausgelegtes Futterstück kosten sollte, verknüpft er hoffentlich, dass es sich nicht einmal lohnt, die Fundstücke zu essen, weil sie gar nicht so gut sind wie sie aussehen.

Achtung: Bitte nicht gleich bei Schritt 4 einsteigen und die Schocktherapie versuchen!!! Manche Hunde wissen nicht, was gut für sie ist und verschlingen auch hemmungslos eine ganze Flasche Tabascosause auf einmal. Das ist natürlich gar nicht im Sinn dieses Trainings. Diesem Typ Hund, der rücksichtslos auf das eigene Wohlergehen alles hinunterschlingen muss, was er findet, lernt auch nicht aus seinen eigenen schlechten Erfahrungen, zB. einem verdorbenen Magen. Wenn wir so einem Hund einfach ein All-You-Can-Eat-Buffet an scharfen Ködern auslegen, haben wir nachher die Tierarztrechnung, aber der Hund wird das nächste gefundene Futter wieder hinunterschlingen. Wie immer gibt es leider keine Shortcuts im Training. Im Training geht es um Feinabstimmung, nicht um Schockeffekte! Wir müssen lernen, unseren Hund zu lesen, zu erkennen, wenn er etwas entdeckt hat, das er haben möchte, und rechtzeitig mit einem vorher trainierten Abbruchkommando parat zu sein! Je mehr wir vorher trainiert haben, dass er nichts vom Boden fressen soll, und dass er es wieder hergeben muss, wenn wir es ihm wegnehmen wollen, desto leichter wird es im Erstfall auch sein, ihn am Verschlucken von gefährlichen Ködern oder anderen schädlichen Fundstücken zu hindern!!

Das war unsere sonntägliche Trainingsgruppe. Die kleinen Übungen sollen jetzt zu Hause weitertrainiert werden, und wir treffen uns dann im Februar wieder, um zu sehen, wie das Training greift.  Wenn sich noch jemand gerne anschliessen möchte sind weitere Welpen und Junghunde natürlich gerne willkommen. info@lightspeed-bordercollies.at

W

Und noch ein paar Fotos: oben die 10 Monate alte Lightspeed Ivory (Julie X Blackie), die schon eine hübsche junge Dame geworden ist und schon sehr talentiert an den Schafen arbeitet!!


Dem allerbesten Celtic alles Gute zum 16.ten Geburtstag!!!

Whenway Celtic Tradition, als Sohn
J.R. Griffiths Brace Champion Moss und Enkel von Wilson’s Dual Supr. Ch. Spot,  geboren am 22.01.96 in
Mittelengland bei Bruce Kilsby im Whenway-Kennel, wurde mit acht
Wochen, gemeinsam mit seiner Schwester Whenway Vienna, die mit Heidi
Poschacher in den Borderline Country-Zwinger einzog, nach Österreich
importiert. Celtic wurde zum Gründungsvater des Lightspeed-Zwingers.
Dieses Wochenende feierte Celtic seinen beachtlichen 16. Geburtstag, und zwar -für einen
einen Ur-Ur-Grossvater- bei noch immer guter Gesundheit und bester
Laune.

Celtic war Zeit seines Lebens ein echtes „Power Paket“ und ein
richtiger Allrounder, der seine Qualitäten in Agility, Unterordnung
und auch bei Hütehunde-Bewerben, den Sheepdog Trials, beweisen konnte:
1999 schaffte er es mit seinem unbändigen Elan und nach vielen
Turnier-Pokalen in diesem Sport ins Österreichische Agility-WM-Team.

Als zweite sportliche Schiene absolvierte er alle
Unterordnungs-Prüfungen bis zur BGH 3 und GH3, alles natürlich mit
Celtic-typischem Feuereifer!

Später wurden Hütehunde-Wettbewerbe sein Lieblingshobby. In
der Trial Klasse 3 wurde er Dritter im ÖCBH-Cup 2004 und Vierter 2005
und 2006. 2007 war er noch als ehrenhafter Reserve-Hund im
österreichischen Hütehunde-EM-Team in Norwegen vertreten. Danach, mit
immerhin 11 Jahren, beendete er seine sportliche Karriere. Zwar war er
körperlich noch fit genug, allerdings merkte man, daß er auf den
großen Distanzen  von 350 bis 500 Meter in Trial Kl. 3, auf die
Links-, Rechts-, Vor- und Stop-Kommandos nicht mehr so gut hören
konnte.

Was immer Celtic im Lauf seines Lebens anpackte, er war mit
ansteckender Freude und 200-prozentigem Einsatz dabei!
Trotz seines feurigen Temperaments bei der Arbeit behielt sich Celtic
immer sein ausgesprochen liebes, freundliches und stets ausgeglichenes
Wesen.
Celtic wurde der Gründervater des Lightspeed-Border-Collie-Zwingers,
und gab seinen Arbeitseifer und sein stabiles Wesen an viele
wunderbare Kinder und Enkel weiter. Zu seinem Sohn Lightspeed Aragorn
und dessen Familie im Border Collie-Zwinger „vom sonnigen Garten“ zog
er im Alter auch in den wohlverdienten Ruhestand, wo er natürlich von
seiner Besitzerin Synve Lundgren regelmässig besucht wird.
Mittlerweile leben dort seine Nachfahren in der fünften Generation,
denn auf seinen Runden durch das naturbelassene Gelände kann er ausser seinen Sohn Cedric auch seine Enkel Albena und Asparuch, seine Ur-Enkelin Elodie und seit 24. Dezember 2011 auch seine sechs Ur-Ur-Enkel, den Sechser-F-Wurf „vom sonnigen Garten“, der von Bora, einer weiteren Ur-Enkelin Celtics geboren wurde, immer im Auge behalten.

Bei uns im Lightspeed-Zwinger wohnen Celtics Enkel Lightspeed Fire Flyte, der die Tradition der Vielseitigkeit seines Grossvaters fortführt und seine Tochter Lightspeed Darjeeling, die sich auf Sheepdog Trials spezialisiert hat und dort hervorragende Erfolge hat.  Wir Lightspeeds sind sehr stolz auf Celtic in unseren Stammbäumen!

Flyte und seine kleine Schwester Guin.

Und noch ein paar Extra-Fotos von der heutigen sonnigen Spazierrunde um den Wienerbergteich, auch von Bandit, dem Groenendael, mit dem meine Border Collies gerne spielen. Ein Lieblingsspiel von Bandit und Guin ist Maus-Verstecken: Gelbe Quietschmaus (siehe Bild) wird im Gebüsch, in Astgabeln oder in der Wiese versteckt, ohne dass die Hunde zusehen dürfen, und wer sie zuerst findet, hat gewonnen, und quietscht dem Verlierer genüsslich etwas damit vor! ;)

Was für ein schöner Wintertag!!

Frohe Weihnachten!!!

Hier ist der Weihnachts-Clip, bei dem ebenfalls die kleine Jinx, im Moment ganz die Diva, die Hauptrolle an sich gerissen hat:

http://www.youtube.com/watch?v=U7NsEytAOQo

Tschechischer Familienbesuch im roten Border-Bus!!

Ein einsam freiliegendes Wochenende ohne Trials oder sonstige Termine kann bei uns natürlich nicht ungenützt vorübergehen, solange noch das Wetter so einigermassen brauchbar ist!!! Also entschlossen wir, Guins und Glens Bruder Lightspeed Gordon im tschechischen “Guldenland”-Zwinger zu besuchen. Ivan Linhart hat dort grosse hügelige Felder, auf denen sich hunderte Schafe, zwei Pferde, mehrere Katzen und eine ganze Menge bunter Border Collies tummeln, abgesehen von Ivans mittlerweile vier braven Kindern! Wir hatten jedenfalls trotz originell-abwechslungsreichem Aprilwetter ein wunderbares Wochenende, und konnten insbesondere das akustische Dirigieren von nicht selbsterklärenden Outruns üben, da die Felder zwar weitläufig, aber durch die natürliche Anlage oft nicht gut einsichtig und interessant ineinander verschnitten sind! Ich hoffe, das Training hilft eines Tages bei einem Trial bei der Kommunikation, wenn die Hunde sich einmal beim Schafesuchen verirren sollten!! Viel Spass wars jedenfalls!

 

Wolfgang beim Sortieren der Herde mit Glen, Flyte und Gordon

 Glen Flyte

 Gordon

 Der brave Glen versucht, seinem berühmten Vater Joe jeden Tag ähnlicher zu schauen!

 Der rote Border Bus auf Tour!

Familienhüten mit Gordy, Zony und Frodo, und eine UO/Agi-Prüfung

Die unermüdliche Zony-Omi: immer am Mitarbeiten, nie kann sie nur zuschauen, immer muss sie vorne dabei sein, wenn Schafe getrieben werden sollen, aber auch, wenn sie einfach weiden dürfen. Neun Jahre ist sie, aber von Ruhestand will sie nichts hören! Motiviert für zehn, wie eh und je!!! Man kann sie noch immer kaum zurückhalten!!! Sie würde den ganzen Tag auf- und abfetzen und Schafe hin und hertreiben! :)

Jedenfalls hatte Zony letzte Woche Besuch von ihrem entzückenden Sohn Gordy. Hier ist er, der kleine Herzensbrecher:

In Zonys letztem Wurf mit Schweizer Meister Ballyglass Cliff gab es ja nur zwei Welpen: den kleinen LS Hyperspace (Gordy) und seine noch dünklere Schwester LS Hypersonic (Io). Der kleine Gordy ist mit seiner Lisa nach Wien gekommen (er lebt ja in Deutschland), um eine ganze Woche intensiv mit Wolfgang trainieren zu können. Eine Woche am Stück, da geht schon einiges weiter und der kleine Kerl hat sich prächtig an den Schafen entwickelt! Er ist so ein entzückendes Kerlchen, total eingestimmt auf seine junge Hundeführerin Lisa, der er jeden Wunsch von den Augen ablesen will, und für die er alles tut! Zu hause trainert er Mantrailing, Agility und Unterordnung.   Er kann auch schon eine ganze Palette Tricks, die er mit unglaublichem Charme und Verve aufs Parkett legt! Wenn er sich freut, springt er wie ein glücklicher Flummy um seine Lisa herum!!! Wenn man diesen entzückenden Hund und seine fleissige Hundeführerin arbeiten sieht, wird einem richtig warm ums Züchter-Herz!!

Und hier ein kleiner Videoclip von Gordy an den Schafen: https://www.youtube.com/watch?v=sXmJqFhdBcM&feature=player_embedded

Auch sehr elegant beim Hüten ist inzwischen Flytes Bruder Frodo, der zwar nicht so oft und regelmässig zum Hütetraining mit Wolfgang kommt, aber schon sehr stilvoll und sicher ist!! :)

Auf der Zuschauerbank Julie und ihre Kinder Flyte und Guin (der beim Zusehen, ohne mithüpfen zu können, recht schnell recht fad wird, wie man sieht!), nicht am Bild, denn stets bei der Arbeit sind Darla und Glen, die ja bei jedem Training als Stand-by-Hunde zum Einsatz kommen.

Unser Glen, der ja wahrlich ehrgeizig ist, darf gerade bei Anfängerhunden aber auch bei Fortgeschrittenen oft die Übungen vorzeigen. Das macht er immer mit viel Freude und Elan.

Hütetraining ist für das kleine Guinchen ja weiterhin kein Problem, obwohl ich sie wegen der hoffentlich bevorstehenden November-Welpen nicht mehr allzu viel springen lassen möchte!

Und weil das Wetter so herrlich zum Fotographieren war, gibt es auch noch je ein Hütebild von Julie und Flyte!

Mit neuen Prüfungs-Resultaten können wir auch aufwarten: Beim ÖGV Am Riederberg am 1. Oktober wurden in der BGH3:

Lightspeed Fire Flyte: Erster

Dani mit Freni di Modena: Zweite!!!

und Lady Julie: Dritte

Gratulation an Daniela, die Freni total souverän durch ihre erste BGH3 geführt hat! Super gemacht! Auch bei der anschliessenden Agility-Prüfung sind die beiden sehr schön gelaufen! Zwar ist auch ein Dis passiert, aber es war ein wirklich schön anzusehender Lauf! Die zwei werden ein richtig tolles Team!

Julie zeigte sich dafür in der Agility-Prüfung von ihrer besten und motiviertesten Seite und lief schnell, sicher und freudig zum Sieg!! Jetzt fehlt uns noch ein platziertes V0 in der LK2 auf die LK3!! :))

Ich finde es jedenfalls immer sehr angenehm, wenn man mit zwei Hunden antreten kann, dann ist mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit einer dabei, der an diesem Tag auch seine allerbeste Leistung bringt! Ausserdem lastet nicht der ganze Leistungsstress auf einem Hund! :) Zwei Hunde sind da genau perfekt!! Mehr als zwei Hunde zu starten artet meiner Erfahrung nach dafür meistens in Stress aus! ;-)

Der Herbst kommt!

Anfang der Woche kamen wir in den Genuss einer kleinen Preview des bald zu erwartenden Herbst-Wetters: Regen, Wind und Kälte. Nach zwei Tagen gönnte uns der Wettergott dann doch noch einen kleinen Herbstaufschub und lässt uns jetzt umso mehr den herrlichen Altweibersommer geniessen. Wenn es auch immer ein etwas wehmütiges Gefühl ist, zuzusehen, wie die ersten Blätter fallen. Der Hollunder rund um die Weide ist schon vertrocknet, und auf die stetig fallenden Äpfel stürzen sich die Schafe, aber auch unsere Veggie-Hunde mit Heisshunger. Bis auf Flyte, der traurig zuschauen muss, weil er trotz liebevoller Barf-Aufzucht einfach kein Obst mag und es furchtbar unfair findet, dass die anderen immer mit so eindeutigem Genuss an ihren Äpfeln herumkauen!! ;)

Erste Walnüsse gibt es auch schon zu finden, nur die Birnen  brauchen noch ein bisschen. Sie hängen noch fest am Baum und sind steinhart, während die Blätter schon erste knallrote Flecken bekommen.

Die Lämmer sind schon ziemlich gross, und geniessen ihre Touren zwischen den Weinbergen über dem idyllischen Königstettener Panorama, wo sie die brachliegenden Wiesen der mähfaulen Nachbarn und die Kräuter entlang der Wege abknabbern dürfen! Da bleiben oft die vorbeikommenden Spaziergänger und Jogger fasziniert stehen, wenn sie der weidenden Herde mit ihren schwarz-weissen Aufpassern begegenen!

Es ist auch einfach ein schönes Bild.

 

Suchbild: hier wachen Guin und Flyte! :)

 

Die Heidschnucken und die Mufflon X Heidschnucken-Lämmer

Erfolgreiche Junghundeprüfungen

Wir können wieder ein paar Junghunden zu ihren ersten Prüfungen gratulieren:

Lightspeed Gillian (Julie X Joe) schaffte die Therapiehundeeignungsprüfung mit Bravour und viel Lob! Therapiehundetauglichkeit ist für Border Collies nicht unbedingt rassetypisch, also sind wir sehr stolz auf die brave, coole, tapfere Gillian (die natürlich auch im Hüten, sowie in der UO und Agility trainiert wird)

Lightspeed Guinness bestand die BH mit sehr vielversprechender Fussarbeit und auch hier viel Lob durch den Richter.  Guinness startet auch gerade seine Hüteausbildung, und trainiert weiter auf BGH und GH, sowie Agility.

 Guinness

Lightspeed Guineveere, hatte dafür am Wochenende ihr erfolgreiches Agility-Debut!  Hier ein kleines Video vom Guinchen beim Frisbee-Spielen: http://www.youtube.com/watch?v=8Vr1ppOfO3g

Lightspeed Free Spirit  (Julie X Cedric) besuchte einen Junghandler-Hütekurs mit seiner fleissigen jugendlichen Hundeführerin Sharon und konnte diesen mit tollen 95/100 Punkten abschliessen. Herzliche Gratulation und immer weiter so!

Turniere: PAWC und Disc-Crusher-Cup

Nachdem ich letzte Woche schon in Holland war, habe ich am Rückweg gleich bei der IMCA/PAWC vorbeigeschaut, die geradezu direkt auf meinem Heimweg, in Nijmegen an der holländisch-deutschen Grenze stattgefunden hat!

Bei der PAWC, der Para-Agility-Weltmeisterschaft startete nämlich Lightspeed Everest, genannt May, mit seinem Herrchen Marko in der Gruppe 4! Uuuund: Wir können ganz, ganz herzlich gratulieren zu einem zweiten Platz beim A-Lauf am Samstag, 3. Sept!!!! Weiter so, Marko und May!!! Wie alle E’s ist Everest ein ziemlicher Flitzer, und die Grenze zwischen einem tollen Lauf und einem blitzschnellen Dis ist sehr schmal!!! Wir Lightspeeds sind jedenfalls sehr stolz auf die beiden!!!

Hier der Video-Link zu Mays PAWC-Lauf (wie Marko sagt, nur geeignet für Leute mit starken Nerven! ;)

http://www.youtube.com/watch?v=q24xH0L7rr4

Und hier noch ein plazierter May-A-Lauf in einem “normalen” Turnier.

http://www.youtube.com/watch?v=yr08Q30wafI&feature=related

Vergnügungssüchtig wie wir sind, haben Guin und ich uns gleich nach unserer Rückkehr aus Holland zu unserem allerersten Frisbee-Turnier, dem Disc-Crusher Cup 2011 begeben! Weil meine Hunde alle fürchterlich gerne Frisbee spielen und das Guinchen so tolle Sprünge anbietet, und weil ich mich sowieso immer für neue lustige Hundesportarten interessiere, wollte ich gerne einmal sehen, was bei so einem Bewerb verlangt wird. Deshalb sind wir todesmutig gleich in allen vier angebotenen Disziplinen angetreten. Nachdem wir keine wirkliche Freestyle-Kür haben (ausser Guin natürlichen Flips) und weil ich selber keinerlei Kunstwürfe oder Frisbee-Tricks kann, hatten wir natürlich in Freestyle nicht keine Chance! Ich war aber beeindruckt davon, wie viel Wert man beim Bewerten der Vorführungen auf Sicherheit der Würfe und Sprünge legt! Es wurde nach dem System Judge-and-Play gespielt, sodass die Teilnehmer alle auch mitrichten mussten. So bekommt man als Anfänger einen sehr guten Eindruck, wo Punkte zusammenkommen oder auch verloren gehen!

In den Disziplinen ohne Dog-Dance- und Kunstwurf-Elemente hat es mein tolles kleines Guinchen aber auf einen zweiten Platz im Dog Dartbee, einen dritten Platz im Mini Distance und einen immerhin achten Platz im Long Distance geschafft!

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Insgesamt war es ein wirklich lustiges Wochenende.Frisbee als Sportart kann man für athletische Hundeführer mit noch athletischeren Hunden durchaus empfehlen. Besonders nett die freundschaftliche Fun-Stimmung bei diesem Bewerb! Da wurde gejubelt und gejohlt, wenn ein Hund einen tollen Sprung geschafft hatte oder dem Hundeführer ein spektakulärer Wurf gelungen war! Ob das auch so bleibt, wenn sich die Sportart als Turniersport mehr etabliert, kann ich natürlich nicht vorraussagen. Bei diesem Bewerb waren bereits ca. 35 coole Teams zum ÖGV Am Riederberg angereist. Nächstes Jahr werden es bestimmt schon viel mehr sein!!

Und so sehen die Bilder (danke Robert!) von den erfahrenen Freestylern aus!!! Gar nicht schlecht, oder?

 Ein Mini-Hund mit Mini-Scheiben! Auch sehr süss!!!

Und hier ein Video-Bericht von Krone-TV:

http://www.krone.at/Videos/DiscDogging_Zwei-_und_Vierbeiner_und_eine_Scheibe-Frisbee_auf_4_Pfoten-Video-295160

Meinem Guinchen hat es jedenfalls sehr gefallen! Gratulation an die netten Organisatoren und die tollen Teams!

Gratulation an Daniela und Freni!!!

Seit Anfang 2011 wird die kleine Freni von Daniela geführt, die mit ihr auch bei Trials starten möchte und sich bereits an einem Start ausser Konkurrenz versucht hat!

Jetzt haben die beiden ihren ersten offiziellen gemeinsamen Auftritt gehabt, nämlich bei der BGH1 am ÖGV Wiental am 18.06., die sie nicht nur bestanden sondern sogar gewonnen haben!!!

Herzliche Gratulation an die beiden! Hier ein paar Fotos: sind die zwei nicht ein schönes Team??

Äuglein offen: ab zum CEA-Gentest!

Die Kleinen haben das Meerschweinchenstadium erfolgreich überwunden und sind jetzt seit gut zwei Tagen schon richtige kleine Miniatur-Hunde! Natürlich werden sie von Tag zu Tag süsser, denn das ist die Zeit, in der jeden Tag sprunghaft neues Verhalten dazukommt! Seit die drei I’s die Augen offen haben, nehmen sie natürlich schon Kontakt zueinander und auch zu uns Menschen auf! Da wird gespielt, angeknabbert, angelutscht und angewuffelt!

Der kleine freche Ian ist im Moment derjenige mit der meisten Initiative und den meisten lustigen Ideen, manchmal zum Leidwesen der sanften Geschwister.

Der kleine Ice ist ein ganz liebes, sanftes und kuscheliges Kerlchen.

 

Und das kleine Mädchen, Ivory,  ist ebenfalls sehr anschmiegsam, sagt aber auch Bescheid, wenn sie etwas braucht. :)

Nachdem die Welpis auf den Fotos schon zuckersüss sind, aber in Bewegung noch viel, viel süsser, gibts hier ein kleines Video: http://www.youtube.com/watch?v=GurQKMFn8DU

Kaum sind die Äuglein offen, haben wir auch schon einen Termin für den genetischen Augentest auf CEA fixiert, und zwar für nächste Woche Dienstag und Mittwoch.

Nachdem auch Glen und Guin untersucht werden, kommt Dr. Pascale Kühn am Dienstag abend zu uns, und setzt die Probenabnahme am Mittwoch abend bei ihr zu hause in Maria Ellend fort.

Wenn sich noch jemand anschliessen möchte für diesen Sammeltermin, ist er herzlich eingeladen, sich bei uns der bei Pascale (Zwinger “Austrian Starlight”) dafür anzumelden!

die kleinen I’s: Fotos, News und Abenteuer!

Julie und den kleinen I’s geht es prächtig. Die Kleinen sind jetzt genau zwei Wochen alt, öffnen gerade die Augen und stapfen schon ganz motiviert und tapfer auf allen Vieren herum, wobei es sie alle paar Schritte noch überkugelt. Aber im Moment sind sie ja noch biegsam und weich und tun sich auch bei einer kleinen Stunt-Rolle nichts.

Das kleine Guinchen, das ja schon von Zonys Babies vor einem Jahr so angetan war, dass sie kaum noch aus der Wurfbox zu entfernen war, ist auch bei den kleinen I’s bereits eine von Julie voll akzeptierte Hilfs-Pflegekraft. So kann Julie sich auch zwischendurch ein kleines Mutterschafts-Päuschen auf meinem Kopfpolster gönnen, und ihre Babies währenddessen in liebevoller Obhut von Guin wissen!

Für alle, die auf Daten warten: Ian führt die Gewichtstabelle mit 1062 g, dann folgt Ice mit 1046g und Ivory mit 1028g. Sie fühlen sich kernig und energetisch an, genau richtig also. Mit zwei Wochen war heute schon die erste Entwurmung auf dem Programm, die alle drei souverän und ohne zu quengeln hinter sich gebracht haben.

Und erster Besuchstag war heute auch schon. Sehr aufregend also, der zweiwöchige Geburtstag der kleinen I’s!!!

Kleine Filmchen vom Welpenbesuch: http://www.youtube.com/watch?v=xkekrmgGsV8

http://www.youtube.com/watch?v=SNx_UPBknFQ

Weide-Idylle

 

So schnell ist das saftige Gras jetzt nachgewachsen, dass die Schafe mit dem Abfressen kaum nachkommen! Jetzt stehen sie schon knietief im Futter! Die Nachbarn rund um Wolfgangs Weide sind froh, wenn die Schafe zwischen ihren Obstbäumen das Gras kurz halten und dem aufwachsenden Gebüsch den Garaus machen. So gibt es jetzt lange gemütliche, langsame Weide-Wanderungen mit Heidschnucken und Border Collies. Sehr idyllisch, besonders bei dem wunderschönen Rundum-Panorama über Königstetten und die sanften Hügel und Weinberge!

 

Oben: Schaf-Suchbild! Genau dorthin schauen, wo das Guinchen so sehnsüchtig hinspäht! Dort stehen sie!!

 

Julie war eigentlich nur zum Zuschauen mit auf die Weide gekommen. Sie hat vor ein paar Tagen die Kaiserschnittnähte entfernt bekommen, und soll natürlich noch nichts Anstrengendes machen. Aber ein paar freundliche Schafe ein paar Meter zu treiben hat sie sich trotzdem nicht nehmen lassen! Julie hat sich sehr gefreut über den Weideausflug und die kleine Erholung vom Mutterschutz zu hause!

 

Der Schnucken-Kindergarten auf dem Weg nach hause. Mit den Müttern ist im Moment gar nicht gut Kirschen essen- da müssen die Hunde schon sehr vorsichtig und respektvoll arbeiten. Wenn es um ihre Lämmer geht, werden die freundlichsten Mutterschafe zu richtigen Löwinnen. Es ist gar keine gute Idee, sich da mit ihnen anzulegen! :)

kleine Prüfungen, grosse Freude

 die tapfere kleine Gillian

Obwohl die Wettervorhersage für heute wirklich nicht rosig war, und wir schon auf Gewitter, Sturm und Sturzregen eingestellt waren, hatten wir dennoch an diesem Prüfungstag in Ebreichsdorf viel Glück und noch bestes Frühlingswetter. Erst nach Prüfungsende öffneten sich die Regenschleusen! Vergönnt, vergönnt! Es darf ja ruhig auch dazwischen regnen, damit das Gras schön grün bleibt und die Schafe recht viel zu knabbern haben!

Jedenfalls können wir der kleinen Lightspeed Gillian, dem kleinen veterinärmedizinischen Wunder-Wutzi, das vor zwei Monaten von der Vet-Med Wien wegen mysteriösem akuten Nierenversagen eingeschläfert hätte werden sollen (siehe entsprechenden Blog-Artikel) und sich dann aber wieder spontan und von selbst komplett erholt hat, als erstem der Lightspeed G’s zu einer offiziellen Prüfung gratulieren. Sie hat heute die BH mit dazugehörigem Verkehrsteil bestanden! Brave Gillian und brave Katharina, die sie damals nicht auf der Vet-Med zurückgelassen hat, sondern sie gegen deren Empfehlungen mit nach Hause genommen hat, wo sie wieder gesund werden konnte. Zu der Courage, gegen das Anraten der hohen Doktoren nach der eigenen Hundebesitzer-Intuition richtig zu handeln, können wir ihr nur nochmals gratulieren!

In Ebreichsdorf sind die Prüfungen jedenfalls immer sehr nett und familiär, und man hat das Gefühl, dass wirklich noch der Hund im Mittelpunkt steht. Das kleine Guinchen durfte dort heute ausser Konkurrenz “an der Wurst” die BH mitgehen. Dafür bin ich sehr dankbar, denn die Gelegenheit bekommt man sonst nicht so leicht. Dabei wäre es meiner Meinung nach für viele Hunde ein sanfterer und motivierenderer Einstieg in die UO-Prüfungen, so beginnen zu dürfen. Guinchen hat heute eine lustige und leckere Erfahrung unter Prüfungsbedingungen haben dürfen, und nicht die typische “Leider Nicht”-Enttäuschung erlebt, die so viele Hunde in der Prüfung frustriert werden lässt, wenn sie entdecken, dass es hier anders als beim Training nichts zu holen gibt! Also danke Sandra Haslinger und dem Richter Karl Weber fürs Ermöglichen des Starts ausser Konkurrenz. 

 das kleine Guinchen

Flyte, mit dem ich gerade ein paar Antritte für die Prüfungsroutine sammle (und der jetzt letzte Woche Am Riederberg auch schon eine schöne BGH3 zu seinen Prüfungsstufen hinzugefügt hat), trat in der GH1 an, und konnte sich ein V mit schönen 217 Punkten, erarbeiten. Mit Flyte bin ich sehr zufrieden, aber ein paar unabsichtliche Führerhilfen, die mir selber gar nicht auffallen, muss ich mir offensichtlich noch abgewöhnen! Auch bei diesem Sport ist es eben nötig, dass einem immer wieder jemand ganz genau auf die Finger, Füsse und Hände schaut, damit man nicht unnötige unwillkürliche Hilfsbewegungen macht! :) Im Unterschied zur BGH wird ja jedes kleine Zucken mit dem Knie, jede Drehung der Schulter, die von der totalen Neutralität abweicht, beinhart abgezogen. Will man 10 Punkte auf seine Übungen bekommen, muss der Hundeführer lernen, ungeheuer diszipliniert mit allen seinen Bewegungen umzugehen. Das bekommt man so genau gar nicht hin, ohne dass es sich jemand von aussen ansieht- oder man seine eigenen Videos studiert! Erikaaaa! Lass uns üben!!!!

 das brave Flytie!

 Zum Verkehrstest, den ja seit 2011 auch alle angehenden Agility-Hunde absolvieren müssen, waren an diesem Prüfungstag ganz schön viele Hunde angereist. So war es eine wirkliche Freude, die lange Prozession von Hund-Mensch-Teams in friedlichster Eintracht durch den Prüfungs-”Verkehr” aus Joggern, Autofahrern, Radfahrern und entgegenkommenden Hunden ziehen zu sehen! Das müssten sich die Politiker und Hundehasser einmal ansehen, wie gesittet Karavanen von Hunden durch den “Verkehr” ziehen können, wenn sich alle Beteiligten ein wenig mit Hunden auskennen! Sind doch sicher die meisten “Unfälle” mit Hunden auf Leichtsinn und Unachtsamkeit seitens der Menschen zurückzuführen! Dass ich keine Kleinkinder alleine mit Hunden Ball spielen lasse oder meinen Hund unbeausichtigt am Spielplatz auslasse, sollte einem doch der Hausverstand sagen. Das fällt für mich in die selbe Kategorie wie das Trocknen von nassen Katzen im Mikrowellenherd.

Bei nicht sachgemässer Verwendung kann doch alles schädlich und gefährlich sein, oder?

Für den Verkehrstest hatte ich jedenfalls einen Leih-Hund zu führen, die Aslan-Tochter LeeLoo, die ich vom Hüten kenne, und die sich ohne jegliches Verkehrstest-Training wirklich brav geschlagen hat. LeeLoo hat sich zwar ein wenig gewundert über die (für sie langweilige) Prüfung, denn normalerweise, wenn sie mich sieht, darf sie an den Schafen arbeiten. Brav war sie aber trotzdem sehr.

 

eifrig hütende LeeLoo

Also wieder eine sehr liebe kleine Prüfung in Ebreichsdorf