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Pielachtal-Wochenende

Sitze gerade im Kaffeehaus und meine beiden Hunzis zu meinen Füssen, Darlas Kopf liebe- und vertrauensvoll auf meinem linken Fuss. Bin eigentlich sehr stolz und glücklich über meine zwei Mädels.

Zony hat zwar am Trial nicht teilgenommen, was ich im nachhinein etwas bereue, denn das wären Schafe für sie gewesen, hat aber Sa u. So die Klasse 2 wegräumen dürfen und mir dabei wieder mal gezeigt, daß sie für praktische Arbeit der ideale Hund ist.

Darla hat mich aber auch total glücklich gemacht, da sie wieder einmal bewiesen hat, daß sie alle Arten von Schafen arbeiten kann, schwere, normale, leichte, sehr flüchtige - einfach weil sie sich spätestens beim Lift und Fetch an die Schafe anpasst.

Es war das erste Trial beim freundlichen Karl und seinen Jura-Bergschafen im schönen, aber etwas feuchten Pielachtal. Viele waren wieder gekommen, um ihre Hunde zu zeigen bzw. an neuen Schafen zu testen. Die Kl.3 war zwar nicht groß (7 Starter) aber mit viel mehr Startern wäre es auch nicht so gemütlich zugegangen. Wir hatten ein tolles, großes, steiles aber sehr interessantes Feld mit kleinen Senken und einigen Verschneidungen. Sehr challenging!

Marion Fuchs hat einen der besten Handler Europas zum Trial geladen: Mosse (Carl Magnus) Magnusson - ein total sympatischer Schwede, der beim heurigen Continental 4. wurde! Bei solch hochkarätigen Richtern bemühen sich viele, noch schönere Läufe zu zeigen.

Samstag um 9 gings los, wir hatten ca. 200-250m Outrun rauf auf den Berg, klassischer Fetch und Kurs, relativ langer Crossdrive und - die schweren aber sensiblen Schafe von Karl. Darla hatte keine leichte Gruppe zu arbeiten. Rechter, schöner Outrun, als sie oben war und liften wollte, gingen die Schafe nach rechts weg, Richtung Auslasspferch. Ich mußte korrigieren, das kostete uns 7 Punkte und die schwierige, langsame und stetige Arbeit über den Parcour ging zwar in schönen Linien, kostete aber Zeit, und als wir einen schönen Shed fertig hatten und zum Pen gingen, war die Zeit aus. Das einzige Team am Sa, das den Pen schaffte war Bungee mit Volker, die uns um 1 Punkt schlagen konnten. Gratulation an die beiden, schöne Arbeit. Darlas Mamma Julie hatte, wie so viele, Pech mit den Schafen, eine Gruppe, die partout nicht zusammenbleiben wollte und Julies und Synves Nerven strapazierte, schließlich zum Timeout führte.

Es folgte ein supernetter Abend in der Runde mit Mosse, wo wieder europaweite Freundschaften geschlossen wurden.

Sonntag, kühl, anfangs regnerisch, ich hatte den ersten Lauf morgens, und mein kleines Mädchen war wieder zum niederknuddeln. Wieder schwierige Schafgruppe, total schöner Outrun, guter Lift, kleine Korrekturen, guteLinien, besseres Tempo als am Sa. Darla war allerdings etwas nervöser als am Sa, ihr gingen die schweren, langsamen Schafe schon etwas auf die Nerven und sie begann ein bissl zu flitzen, hab sie aber bremsen können und nach einem schnellen Shed ging sich diesmal auch der Pen aus. Ich bin so glücklich über Darlas konstante Leistungen, ich kann mich wirklich immer auf sie verlassen. Auch Julie hatte einen wunderschönen Lauf, leider mit einer falschen Julietypischen Flitz-flatz Bodenluftraketenflanke, die sie soviele Punkte kostete, daß sie nicht gewinnen konnte und “nur” 3te hinter ihrer Tochter Darla (1Punkt Abstand) wurde.

Nach der Preisverleihung klang das Wochenende gemütlich beim Wirten aus und mit dem Ergebnis können wir wirklich zufrieden sein: Darla Sa u. So jeweils 2.Platz, Julie So 3.Platz, Freni So 1.Platz. Danke allen für das nette Wochenende!

1.Internationales Poigreich-Trial 5./6.09.09

Wir haben es geschafft! Das erste Internationale Poigreichtrial ist erfolgreich über die Bühne gegangen. Eine gute Idee zu haben ist immer gut, aber ohne Freunde und Begleiter ist es nicht möglich die beste Idee in die Tat umzusetzen. So möchte ich hier an erster Stelle meines Berichtes den Dank an jene Menschen richten, die an der Verwirklichung des Poigreichtrial mitgeholfen haben: Max Reichard-Martini, Herbert Nagl, Ing. Erwin Perchtold, Bgm Mag. Gernot Hainzl, Willi und Ingrid Klaffl, Eduard Reininger, den Grundbesitzern, die die Flächen zur Verfügung gestellt haben und zuletzt an all jene, die im Hintergrund mitgeholfen haben – vielen Dank euch allen.

Wir hatten ein mehrere Hektar großes Feld zur Verfügung, auf dem es möglich war eine 400m! lange Fetchdistanz zu stellen, ohne auch nur irgendwo beengt zu sein. Das Feld war wunderbar angelegt, leicht abfallend, um am oberen Ende wieder leicht anzusteigen. Gut einzusehen, trotzdem haben wir ein Handlerpodest zur Verfügung gestellt, das auch viele der Starter gerne genützt haben.

Das größte Risiko war das Wetter und ich gebe zu, dass ich Freitag, als ich in Winkl Pferch, Zäune, Absperrungen etc. aufstellte, und bis auf die Haut naß wurde, weil es den ganzen Tag schüttete, schon am verzweifeln war. Ein Trial bei Regen ist auch für uns Schaf-Naturmenschen nicht unbedingt das Gelbe vom Ei. Aber der Wettergott meinte es gut mit uns und am Samstag Morgen war der Regenspuk vorbei und wir erlebten einen kühlen, windigen aber trockenen Samstag, der dann sogar noch sonnig wurde. Der Sonntag war sowieso ein Traum, perfekt für Trialling – sonnig und kühl – bestens für Schafe und Hunde.

Die Schafe von Willi Klaffl (Obmann der ASDS) waren sehr gut zu arbeiten und durch das große Feld gab es auch kaum Probleme, weil die Schafe keine Bezugspunkte hatten.

Wir hatten uns für einen der erfahrensten und besten Trial-Richter aus UK, Alun Jones (Wales) entschieden, der schon Freitag Abend in Winkl angekommen war. Alun besitzt selber 1900 Schafe und 12 Bordercollies und bewirtschaftet eine 185ha große Landwirtschaft.

Ich hatte im Vorfeld schon über 50 Starteranmeldungen aus ganz Europa, wobei einige kurzfristig wieder absagten, was vielleicht gar nicht so schlimm war, da wir sowieso sehr voll waren. So blieben für die Bewerbe in Kl.1 11 Starter, in Kl.2  7 Starter und in Open Class (Kl.3) 24 Starter was in Summe 42 Starter aus Österreich, Ungarn, Czechien und Holland ergab. Der Star der Starter war der Vizeweltmeister Ron Snoeck mit seiner Nell, extra aus Holland angereist. Danke Ron und Dorine für eure Teilnahme.

Der Samstag begann mit Klasse 1 bei mäßigem Wind, aber, wie wir Schafsteller bemerkten, recht guter Akustik, da wir die Kommandos bis nach hinten zum Auslaßpferch ziemlich gut hörten (immerhin ca. 460m).

Bei Klasse 2 am späten Vormittag war die Wettersituation noch besser, alles bestens am Laufen, sowohl die Hunde und Schafe als auch die Organisation. Kleinigkeiten, die am Morgen noch nachgebessert werden mussten (Stroh, Heu f. Schafe, Wasser f. Hunde etc.) waren erledigt und ich konnte auch erstmals tief durchatmen.

Klasse 3 dann ab Mittag mit den besten Hunden Österreichs, die auf dieser riesigen Distanz ihr ganzes Können zeigen konnten. Besonders wertvoll war das Trial sicher für die Teamteilnehmer bei der heurigen Europameisterschaft der Hütehunde in der Schweiz in zwei Wochen. Am Samstag freilich lagen die Holländer mit ihren Hunden in Führung und legten die Latte sehr hoch.

Der Samstag klang dann bei einem gemütlichen Zusammensein in der Schloßtaverne Greillenstein aus.

Sonntag hatten wir Kaiserwetter, einen angekündigten Frühschoppen im Festzelt, was uns dazu zwang, zuerst mit Klasse 2 und dann erst mit Klasse 1 zu starten. Gott sei Dank stellte sich dann heraus, dass die befürchtete Beeinträchtigung durch die 30Mann starke Musikkapelle nicht eintrat.

Wieder sehr schöne Läufe in allen 3 Klassen, sehr viele interessierte Besucher, die teilweise mehrere Läufe lang am Zaun lehnten und voller Begeisterung zuschauten. Viele Fragen, Interviews, Fotos, Gespräche, gutes Essen, gute Stimmung.

Ich hatte Gelegenheit mittels Mikrofon kurze Infos für die Besucher zu geben, Parcours zu erklären, Starter anzukündigen. Das kam sehr gut an bei den Gästen, so kannten sie sich aus und konnten die tolle Leistung unserer Hunde noch besser schätzen.

 poigreichtrialstimmung.jpg

Als unser Bewerb um ca. 17Uhr zu Ende ging, saßen noch viele Leute im Festzelt und die beiden schönen Tage klangen angenehm und stresslos aus.

Das Feedback jener Teilnehmer und Besucher, die mit mir sprachen, kann ich als durchaus positiv bezeichnen, und es gibt konkrete Pläne das Event nächstes Jahr zu wiederholen. Bgm. Mag. Gernot Hainzl und Ing. Erwin Perchtold könnten sich dabei als treibende Kraft herausstellen, was uns natürlich sehr freut.

Einen abschließenden Dank möchte ich noch jenen Freunden aussprechen, die stets ohne zu murren, selbstlos und mit Freude und Einsatz, viele Stunden bei den Schafen hinten stehen, diese aussortieren, aufs Feld bringen und den Startern für deren Läufe zur Verfügung stellen. Egal ob Wind, Wetter oder Sonne und dabei die Läufe oft selbst nicht verfolgen können.

Danke, ohne euch würde es gar nicht gehen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn es uns gelänge, nächstes Jahr ein 2.Poigreichtrial zu veranstalten, wo wir Kleinigkeiten, die heuer noch nicht optimal liefen, besser machen können und vielleicht noch einen reibungsloseren Ablauf dieser schönen Veranstaltung erreichen könnten.

Darla gewinnt 8. NÖ-Trial in Kettenreith - Klasse 3

Endlich geht mein Compi wieder, so kann ich mal was schreiben über das vergangene WE. Wir hatten ein richtig volles Wochenende. Am Samstag 1.Trialtag und anschließend in Horn eine supertolle Vogelhändlervorstellung in der Schloßtaverne Greillenstein und dann wieder in der Nacht zurück nach Kettenreith und Sonntag 2.Trialtag.

Und obwohl das Wetter verrückt gespielt hat, haben wir uns sehr wohl gefühlt, dank auch der tollen Organisation von Marion Fuchs und dem strengen, aber fachmännischen Richten von Kevin Evans. Zwar noch sehr jung aber schon wirklich routiniert und wissend. Super Bursch!

Tja was soll ich sagen, bin natürlich überglücklich mit meinem Darla-Schatz. Wieder sehr schnell war sie unterwegs, ich sag immer, sie sei eine kleine Boden-Luft-Rakete, die man irrsinnigschnell pfeifen muß. Dafür kann ich kleine Fehler auch meist noch rechtzeitig korrigieren. Sie hatte zwei wirklich schöne Läufe, Schafe immer unter Kontrolle, ob die flitzigen Blackies oder die auch schnellen, aber etwas eigensinnigen Jura, es war ein Freude mit Darla. Shedding war ebenfalls zügig und wir haben insgesamt nicht viele Punkte verloren, wenn man bedenkt, daß Kevin für jeden kleinen Hacker gezogen hat, und das Punktniveau insgesamt ziemlich tief lag.

Habe diesmal nur eine Aufnahme vom Shedding am 2.Tag - werde es in den nächsten Tage auf Youtube stellen.

Ansonsten muß ich sagen, daß ich einige schöne Läufe gesehen habe. Vor allem die Double-Gather-Läufe waren teilweise sehr beeindruckend, wenn ich an die zwischenzeitige Hitze erinnern darf (zwischen den Wolkenbrüchen), wo die Hunde dann zweimal einen großen Outrun laufen mußten und dann noch der ganze Drive - einfach toll. Hier hat mir Julie, Darlas Mamma, sehr gut gefallen. Sie hat einen perfekten 2. Outrun gemacht und auch sonst ein wunderschöner Lauf. 2.Platz für das Mädchen - obwohl leider nicht für die Wertung. Da Darla nicht die übermächtige Kondi hat, hab ich dann auf diesen Zusatzlauf verzichtet. Aber bei nächster Gelegenheit kommt sie auch dran.

Klasse 1 war diesmal extrem schwer. Ich dachte mir immer, daß diese Anforderungen eigentlich Standard sein sollten, und hab auch die Hunde, die ich trainiere immer auf diesem Level gehabt, bevor ich in Kl. 1 gestartet bin, und ich glaub auch, daß  wir, um im internationalen Feld mithalten zu können, genau dort hinmüssen, aber es war halt sehr plötzlich und überraschend und viele der Starter waren ziemlich konsterniert. Denn in der Einserklasse den Hund den vollen Drive treiben zu lassen und dann  noch die gleiche Distanz wie die Zweierklasse, ist schon eine Herausforderung. Man konnt zwar seitlich mitgehen, aber nur unter Punkteabzug. Einige Handler mußten in der Entfernung mitgehen, doch einige waren doch so weit weg, daß man schon von eigenständigen Treiben des Hundes sprechen konnte. Echt super. Gratulation an alle, die diesen Kurs geschafft haben. Dieses Niveau brauchen wir in Österreich.

Insgesamt wars ein schönes WE für meine Hunzis und für mich. Ein Spagat zwischen Natur (Trial) und Kultur (Vogelhändler).

Oper - Operette

Für unsere Freunde, die uns (Synve und mich) mal singen hören wollen:

Am kommenden Samstag spielen und singen wir in dem Doppelstück “die Patin am Wolfgangsee”, das unser Regisseur Bobby Simma geschrieben und inszeniert hat. Die Patin handelt in der Mafiaszene und wird untermalt von italienischen Arien div. Komponisten (Verdi, Puccini etc.). Von dort leiten wir direkt zum Wolfgangsee über, wo sich einige Sommerfrischler im w… Rössl einfinden - recht lustig! Also wer Lust und Zeit hat:

Sa. 27.06.2009, 19:30 Uhr im Spiegelsaal/Bockkeller in der Gallizinstraße 1, 1160 Wien (Eintritt frei, Spenden erbeten)

patin_wolfgangsee_27609_bockkeller.jpg

Das zweite Event ist am 4.07.2009 im Schlosshof von Greillenstein bei Horn - dort werden wir den Vogelhändler nach Carl Zeller geben. Ein lustiges, zeitloses Stück mit schönen Musiknummern. Synve wird die Christl v.d. Post und ich den Grafen Stanislaus singen. Horn ist ca. 1 Std von Wien entfernt, man kann dort auch sehr nett übernachten. Bei Schlechtwetter findet die Vorstellung in der nebenliegenden Schloßtaverne statt (riesiger Gewölbesaal!!!). Beginn ist 20 Uhr, und dort gibt es Karten zu kaufen. Wir freuen uns sehr über zahlreiches Erscheinen.

ÖCBH-Staatsmeisterschaft 2009

Zuerst möchte ich Kathi Gleis mit ihrer braven Aimee zum verdienten Staatsmeister-Titel gratulieren. Und auch Günther Kramer mit seiner Nana herzliche Gratulation zum Vize-Staatsmeister. Wenn man sich die Starterliste anschaut, können wir eigentlich sehr stolz sein, denn mit Ron Snoeck, Horst Ludwig, Luca Fini, Viola Hebeler u.a. - haben einige Tophandler aus Europa teilgenommen, und da sind wir Österreicher mitten drinnen. Kathi, Günther und ich sind unter den ersten 10 gelandet.

Es war ein echt anspruchsvolles Trial, Simon Mosse hat gerichtet und das Niveau war, wie gesagt, sehr hoch. Da durfte man sich kaum Fehler leisten, um vorne dabeisein zu können. Aber sowas brauchen wir Österreicher, damit unser eigenes Niveau steigt. Ich denke wir sollen uns am Internationalen/Europäischen Niveau messen und dort hinarbeiten.

Mir war das beim 1. Lauf am Samstag gar noch nicht soooo bewußt. Daher hatten Darla und ich einige kleine Hacker in unseren Linien, was uns natürlich Punkte kostete. Schöner Outrun, Lift, Fetch mit Hackern, etwas weiter Turn, Drive zwar alle Tore, aber zackelig, schneller, schöner Shed und nur ein 8-er Pen. Ich wäre ja sonst zufrieden gewesen mit 78 Punkten, aber in diesem Feld!?!? Am 1. Tag an 2.Stelle nach Barbara Weinrauchs Lauf mit Tom, der super gut war, war schön, aber nicht zum ausruhen.

Daher stellte ich den 2.Lauf am Sonntag sofort um. Andere Pfeife, schnelleres Tempo, mehr Kontrolle, mehr Aufrechtes Arbeiten mit Standkommando - einfach viel genauer als am Vortag. Das Konzept ging auf, und Darla hatte einen wunderschönen Lauf. Als die Schafe im Sheddingring ankamen, hatten wir noch volle 4 Minuten Zeit. Und dann passierte das Unfassbare für mich: die Schafe waren absolut unkooperativ (Video folgt noch) was sich natürlich dadurch besonders bemerkbar machte, daß sie keine Richtung hatten, kreuz und quer die Köpfe steckten, und Darla und ich wirklich keine Möglichkeit fanden zu shedden. Ich war echt frustriert. So ein schöner Lauf, und dann so blöd hängenbleiben. Wir hatten bis dorthin immerhin 69 Punkte bekommen - ohne Shed, Pen und Single! Aber so ist das halt, manchmal hat man eben ein Pech.

Mit den 69 Punkten ist sich aber dann doch noch der 3. Rang in der Österreichplatzierung und der 10 Rang insgesamt ausgegangen. Ich bin also sehr zufrieden, meine Darla ist ja immerhin erst etwas über 2 Jahre alt. Aber gefreut hat mich ganz besonders, daß sie wieder extrem kooperativ war, sehr fein zugehört hat, und meine Änderungen im 2. Lauf sofort übernommen hat.

Insgesamt ein tolles Trial, wo ich wieder viele liebe Freunde getroffen haben, und an dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön an die beiden Organisatoren, Miriam Lettner und Günther Kramer.

Schafe

Hu, das war eine Woche! Schafe aus Horn, Transport, Koppelzaun herrichten, Pacht erledigen, Anhänger organisieren, dazwischen Generalprobe für die neuen Stücke (Weisses Rössl/Wolfgangsee und Patin II), wieder Anhänger, Schafe aus Oberwart, Balkenmäher und und und. Ganz besonders danken möchte ich hier jenen Freunden, die mir diese Woche wirklich sehr geholfen haben, danke, ihr seid echte Freunde: Max Reichard-Martini, Marion Schultheiss, Familie Schulcz,  Kathi und Hubert Gleis und ganz besonders Christa Veits, die mich beim langen Transport der Blackface-Bocklämmer begleitet und tatkräftig unterstützt hat. Es ist immer wieder faszinierend zu beobachten, daß Menschen, von denen man am meisten erwarten würde, daß sie einem helfen, keinen Finger rühren, und andere helfen, wo man es nicht erwartet hätte. Aber nun sind die Schnuckis und die Blackis auf ihrer Weide und wir freuen uns schon auf das Training. Für Termine bitte meine HandyNr. notieren: Wolfgang 0676/4502380

Video von Lightspeed Fire Flyte

In den Pausen der Staatsmeisterschaft, wenn ich gerade keinen Hund gestartet habe oder mit Freni Schafe gestellt habe, ist es sich ausgegangen, ein kleines Filmchen vom Flyte-Obedience-Training zu machen.

Nichts Besonderes, aber man sieht, wieviel Spaß es ihm macht. Vorne im Bild liegt Mama Julie, am Ende kommt Papa Cedric vorbei.

http://www.youtube.com/watch?v=fpc-YZTHr_k

A little training session with Lightspeed Fire Flyte. In front his mother Julie, at the end we get a visit by father Cedric.

Nachtrag zum Koralmtrial Kl.3

Offensichtlich hat Darlas Antritt beim Continental-Quali-Trial auf der Koralm - oder besser gesagt, ihr gutes Abschneiden dort - eine Menge Staub aufgewirbelt und für schlaflose Nächte bei einigen gesorgt, die darauf hoffen, dieses Jahr wegen des möglichen Ausfalls einiger österreichischer Alt-Hunde ins EM-Team rutschen zu können.

 

Ich entschuldige mich ganz aufrichtig für die verursachten Seelenqualen und versichere hiermit, daß ich niemanden bedrohen oder verdrängen wollte.

 

Es hat offenbar Teilnehmer gegeben, die sich so über Darlas Abschneiden geärgert haben, dass sie eine alte, kaum irgendwo zu findende Regelung bemüht haben, um Darla ihre 139 Continental-Punkte abzuerkennen.

 

Nach dieser nirgendwo schriftlich genauer notierten Regelung ist es untersagt, zwei Monate vor einem Trial mit den selben Schafen und auf demselben Feld zu trainieren.

 

Darla hat bekanntlich zwei Wochen vor der Continental-Quali am Koralmtrial mit den gleichen Krainer Steinschafen Klasse 2 gewonnen, wenn auch auf einem anderen Feld.

 

Als wir vor dem Kl.2 Trial gleich für die Continental-Quali mitgemeldet haben, hat das offenbar noch niemanden gestört, da ja zu diesem Zeitpunkt auch nicht abzusehen war, wie Darla abschneiden würde. Wäre sie als eine der Letzten platziert gewesen, hätte sich auch vermutlich niemand aufgeregt.

 

Wenn es um den reinen Schafkontakt geht und schon ein Trialantritt als Training interpretiert wird, was war dann mit den drei Kl.3 Hunden, die beim ersten Koralmtrial vor aller Augen Schafe gestellt haben? Um gar nicht von den Veranstaltern zu reden, die natürlich vor einem Trial nie die Arbeit an ihren Schafen mit ihrem Hund einstellen können.


Nach langen Telefonaten mit Willi Klaffl wurde vom Verein vorgeschlagen und zwischen Willi und mir vereinbart, daß Darlas Continental-Punkte und auch die Cup-Wertungspunkte gestrichen werden, ihr Platz aber ehrenhalber NICHT annulliert wird! Gut, ich kann damit leben.

 

Ich wünsche denjenigen, denen ein zweijähriger österreichischer Nachwuchshund solche Probleme bereitet, daß sie alles daransetzen, ihn aus den Ranglisten zu werfen, recht viel Vergnügen in der Schweiz zwischen den besten Hunden Europas, die regelmäßig mit 90 bis 100 Punkten vom Feld gehen.

 

Mir ist es noch gar kein besonderes Anliegen, dieses Jahr schon mit Darla aufs Continental zu gehen, denn ICH kenne das Gefühl schon, nach enormem Reise- und Spesenaufwand zwischen Europas Tophandlern auf einem Feld zu stehen, das von Horizont zu Horizont reicht und mir klarzumachen, daß ich hier noch nicht in der selben Liga spiele.

 

Es ist mir ja letztlich immer ein Bedürfnis, mit allen ein gutes Einvernehmen zu haben, und daher denke ich, dass dies eine Lösung ist, mit der jene Leute leben können, die das Abschneiden Darlas am meisten beunruhigt hat.

 

Würde mich sehr über Kommentare freuen, um zu erfahren, wie ihr darüber denkt.

Int. Koralm-Trial Klasse 3 - ASDS (Continental Quali)

Ja gut, ich gebs zu, ich war höllisch nervös! Unser erster gemeinsamer Start in Klasse 3. Zwei Wochen davor war ja eine echte Freude gewesen, mit meiner Darla in Klasse 2 zu starten und zu gewinnen, aber nun zu den besten Hunden Österreichs dazuzutreten war schon ein Schritt, und obwohl ich ja schon oft in Kl.3 gestartet bin, wars doch wie beim ersten Mal.

Wir hatten diesmal ein anderes Feld als in Kl.2 - es war größer, breiter und es gab einen wunderbaren Panoramablick zu den umliegenden Bergen. Traumhaft!!! Auch das Wetter spielte mit, auch wenn es dazwischen kurz schüttete und die Sonne am Sonntag extrem heiß herunterbrannte.

Am ersten Tag war der Kurs klassisch gesetzt, nicht allzu groß, aber mit der Tücke, daß Barbara Soritz’s Steinschafe nach dem ersten Durchlauf wußten, wo der Ruhepferch war. Das ließen sie die Hunde, welche nach der Mittagspause starteten auch gleich wissen, denn kaum gab es irgend eine Möglichkeit, rannten sie auf und davon. Außerdem war es wie in Klasse 2, furchtbar schweres Shedden.

Ursprünglich wollte ich Darla rechts den Outrun laufen lassen, als ich aber sah, daß die Schafe sich nur schwer kontrollieren ließen, habe ich mich für links entschieden, was ganz gut war, denn von rechts hätte Darla sie wohl nicht mehr eingeholt. So lief sie links bis ca. 11Uhr wo ich sie stoppte, weil die Schafe bereits losrannten. Sie schaffte es glücklicherweise, die rennende Meute durch einen Sprint zu stoppen und erstaunlicherweise vor dem Fetchgate wieder zu vereinen, durchs Fetchgate dann in gerader Linie zu mir mit einem engen Turn und einem anfangs geraden linken Drive, der dann durch die Schafe wieder ein kleines Schleiferl bekam, dann der Crossdrive und wieder in den Shedding-Ring. Was dann passierte, hat mir nur noch Synve nachgemacht. Nämlich 2x zu shedden. Der erste Shed war nämlich außerhalb des Rings (war auch ein sehr kleiner Ring) und so mußten wir das Kunststück schaffen, noch einmal zu shedden, was uns dank Darlas toller Konzentration und Schnelligkeit auch gelang. Dann noch ein schneller Pen und zurück in den Sheddingring, wo ich schon ein Schaf zum Singeln anvisierte, als der Alarmton der Stoppuhr unseren Lauf beendete.

Darla war total fertig, 15 Minuten volle Konzentration und Körpereinsatz bei der Hitze, lange Winterpause, kein regelmäßiges Arbeiten, kaum Training. Dann eine unruhig Nacht ohne viel Schlaf und am Sonntag gleich wieder volle Aufregung beim Trial. Sie war schon so aufgedreht, als wir an den Start vom 2. Lauf gingen, daß ich sie kaum beruhigen konnte.

Wegen der Schafreaktionen vom Samstag wollte Hans-Jürgen Werbke, der übrigens ein hervorragender Richter, Trainer, Hunde- u. Menschenkenner ist, den Kurs umstellen, damit ein schöneres Arbeiten möglich wäre. So drehten wir den Kurs komplett um, ein geknickter Fetch, ein sehr langer Crossdrive wieder zurück durchs Fetchgate, ein größerer Sheddingring, vorher Pennen und dann ein Shedden mit nur noch 10 Minuten.

Darla lief diesmal rechts, machte einen schönen Outrun einen tollen Lift und einen guten Fetch, aber spätestens nach dem Turn bemerkte ich, daß sie extrem Gas gab, nicht mehr so exakt zuhörte und wir dadurch das rechte Drivegate verpassten, dann war der Cross wieder sehr schön und beim linken Drivegate hörte sie wieder nicht und war schwer zu kontrollieren, kam im Höllentempo mit den Schafen im Sheddingring an. Ich war echt verwirrt, so kenne ich mein Maus nicht, hab dann unter Druck gepennt und wieder ausgepfercht und beim Shedding haben wir den Druck dann nicht mehr rausgebracht - Timeout. Als wir die Schafe wegbrachten, hat sie meine Kommandos gar nicht mehr angenommen und hat sich dann im Waldschatten erholen müssen. D.h. wir werden dringend an ihrer Kondi arbeiten, denn die Konzentrationsausfälle waren nur deshalb, weil sie total fertig war und nicht mehr konnte. Spitzensportler trainieren ja auch schon Monate vor der Saison intensiv an ihrer Kondi. Meine Darla hatte aber vom Samstag noch so viel Vorsprung an Punkten, daß sich der 3.Platz ausgegangen ist. Was ein unglaublicher Erfolg für sie ist. Ein so junger Hund in einem so großen Feld (20 Starter Klasse 3!) am Rande seiner Leistungsfähigkeit und trotzdem der 3.Platz - ich bin noch immer ganz paff.

Somit sind wir in die Qualifikation eingestiegen und werden unseren Weg weitergehen. Insgesamt war es ein tolles Wochenende, mit vielen lieben Leuten und tollen Hunden und wir sind sehr glücklich mit unseren Mäusen nach Hause gefahren (Darlas Mamma Julie ist ja 4. geworden!). Danke meinem Traumhund Darla.

Koralmtrial Kl.1 u. 2

Wir sind natürlich, trotz Starts in Wien um 6 Uhr Früh, eine ganze Stunde zu spät beim Trial angekommen. Klasse 1 hatte gerade das Briefing hinter sich und so kamen wir zum Start gerade noch recht. Es war wunderschön sonnig, aber auch kalt (-3 Grad i.d.Nacht!!), gerade richtig für ein Trial. In der Einser ging es wild her, weil die Schafe genaue Arbeit und exakte Druckpunkte benötigten, eine kleine Schwäche des Hundes und sie waren auf und davon (s.Bericht v. Synve)

Klasse zwei war nicht leichter, vor allem weil die Schafe eine Riesendistanz benötigten (ca. 10-15m zum Hund), was ein wunderschönes Arbeiten ermöglichte, aber, wie auch bei Klasse 1, ein Arbeiten genau am Druckpunkt erforderte. Wirklich tolle Schafe, von denen Hunde einiges lernen können - soferne sie wollen. Dieser große Abstand war es aber auch, der das Shedden extrem erschwerte, da der Hund natürlich für den Shed immer zu weit weg war - wenn die Schafe überhaupt auseinandergingen.

Das hatte ich alles beobachtet, und als ich mit Darla aufs Feld ging, war ich daher etwas nervös. Nach einem wirklich schönen, weiten Outrun, kam sie auch hinten ganz weit, was mir die Möglichkeit ließ, sie reinzuholen und noch rechtzeitig abzulegen.  Da ich die Schafe mit Darla noch testen mußte, ging ich es ganz langsam an und arbeitete in Stop and Go, was sich aber als Fehler erwies, weil die Schafe dadurch zu wenig unter Kontrolle waren und uns neben dem FetchGate vorbeigingen. Da hatte ich aber schon meine Strategie umgestellt und ließ meine Kleine aufrecht weiterarbeiten, schöner Turn, Drive mit ein paar kl. Hackern, Sheddingring - die große Herausforderung. Nach ein paar Min. gelang es mir, die Schafe zu beruhigen, Darla etwas hereinzuholen und sie genau am Zugpunkt zu positionieren. Dann Geduld und warten auf den richtigen Moment - da eine kleine Lücke - und schon war Darla da - wir hatten gesheddet und gingen gleich zum Pen. Ein glücklicher Lauf für mein Mädchen und mich.

Am zweiten Tag gings schon leichter, da ich sie nach dem Outrun nicht mehr so stark bremste, sondern sie mehr aufrecht arbeiten ließ, was ihr mehr Kontrolle ermöglichte. Dadurch die Linien auch ziemlich gerade und gut, Fetchgate, Turn, DriveGates - alles sehr schön. Beim shedding versuchte ich meine Strategie vom Vortag zu wiederholen, aber es dauerte diesmal einfach länger, die Schafe zu beruhigen, und als sie begannen, sich zu entspannen und aufzufächern hatten wir ein Timeout. Schade, obwohl der Lauf noch schöner war als der Vortag, hatten wir keinen Shed und Pen. Aufrund der hohen Punkte reichte es aber aus zum Sieg. Gratulation und Dank meinem süßen, braven Hundemädchen.

Bin schon auf das nächste Trial gespannt, Koralmtrial Kl.3, da starte ich mit Darla das erste Mal in Klasse 3 - Daumen halten.

Homepageupdate

Vielleicht hat sich schon jemand gefragt, warum ich die HP so lange nicht mehr upgedatet habe? Das liegt leider daran, daß mein großer PC zu Hause vor ca. 4 wochen von einem extrem hinterhältigen Trojaner gekillt wurde. Gott sei Dank konnte ich den Großteil der Daten, als ich bemerkte, daß etwas nicht stimmt, noch rechtzeitig auf eine externe Festplatte sichern. Jetzt arbeite ich mit einem Laptop-Winzling, mit dem ich aber nicht wirklich HP, lange Texte, Layout und Bilder bearbeiten kann - das geht zu sehr auf die Augen. Daher nur die Aktualisierungen am blog. Ich arbeite an einer Lösung, bitte um Geduld und  s o r r y!

IHA Wieselburg - 05.04.2009

Obwohl bei der Anmeldung meiner Darla für die IHA in Wieselburg ein (Computer?)Fehler passiert ist, und ich daher meine Kleine nicht ausstellen durfte, was mich ziemlich verärgert hatte, wurde es dann doch ein sehr schöner Tag, weil wieder einmal einige unserer Freunde mit ihren Lightspeeds den Aufwand nicht scheuten und bei der IHA ausstellten. Hier die Ergebnisse, auf die wir total stolz sein dürfen:

Jugendklasse Rüden: Lightspeed Eliott V4

Astrid wird immer besser bei der Präsentation ihres kleinen Blacky(Eliott) und hat ihn diesmal souverän und ruhig aufgestellt, sodaß die Richterin sein schönes Gebäude in Ruhe begutachten konnte, dann hat sie den Kleinen noch sehr schön im Lauf präsentiert und rundum eine beeindruckende Bewertung bekommen. Super, Gratulation, gut gemacht ihr beiden!!!

Offen Klasse Rüden: Lightspeed Colin V4

Isabella hat es geschafft, den Buben trotz, wie sie zugegeben hat, wenig Trainings, sehr schön und ruhig zu präsentieren. Colin zeigte sowohl im Stehen als auch im Laufen sein tolles Gebäude und die Richterin, Fr. Naprawnik lobte explizit sein freundliches Wesen. Ein super Ergebnis, wir gratulieren dem tollen Team!!!

Jugendklasse Hündinnen: Lightspeed Ebony V

Und hier kommt die Überraschung des Tages: Janet hat das Wunder fertiggebracht, die Kleine Schwarznase fast ohne Training so schön hinzustellen, daß sie in die Endrunde kam und die Richterin eine wirklich schöne Bewertung verfasste. Janet hat Ebony wirklich ganz ruhig und professionell geführt und obwohl Ebony beim Laufen vor Freude ein wenig mit ihren Bordercolleginnen spielen wollte, wurde sie mit einem tollen Vorzüglich bewertet. Wir freuen uns riesig und gratulieren euch aufs herzlichste!!!

Some dog sports to get you running

CaniX: http://www.youtube.com/watch?v=hEU_ugxkwmk

Agility: http://www.youtube.com/watch?v=YYqq6Swzzi0

Seminar mit Ron Snoeck - So 15.03.09

Ich war ja eigentlich unglücklich, daß wieder mal an einem Wochenende 2 Events gleichzeitig stattfanden. Das Farmertrial (s. Synves Bericht) und das Seminar mit dem Vizeweltmeister in Sheepdogtrials - Ron Snoeck. Da ich mich aber nicht zerreissen kann, hab ich mich für das Seminar entschieden und war letztlich sehr froh, denn obwohl ich mit meiner Darla keine Probleme bei Trials bzw. der Schafarbeit habe, kann man immer noch was lernen. Der Sonntag fing recht unfreundlich an, ich mußte sehr zeitig aufstehen, es regnete in Strömen, ich dachte, der Tag würde buchstäblich ins Wasser fallen. Doch in Harmersdorf war ein kleines Wolkenloch und dieses Loch wurde im Laufe des Tages immer größer und ließ auch die Sonne zeitweise durch. Ich kam an, und nach einem guten Kaffee gings aufs Feld mit Ron und den, mich selbst ausgenommen, ausschließlich weiblichen Teilnehmern. Alle waren fröhlich, konzentriert, freundlich und erwartungsvoll, was denn der große Holländer sagen würde. Ron ging dann jeweils sehr individuell auf alle Hunde und deren Menschen ein und gab scheinbar gut Tips, denn ich glaube schon, daß ich Fortschritte bei dem einen oder anderen Hund bemerkte.

Ich wußte anfangs nicht, was ich ihn fragen sollte, da ich wie gesagt mit Darla sehr zufrieden bin. Er meinte ich solle sie ihm mal zeigen und so brachte sie die Schafe ans Ende des Feldes - schön kontrolliert und lief anschließend einen weiten Outrun links herum. Ron meinte, ob ich sie direkt am Outrun dirigieren könne, ohne! Stopkommando dazwischen. Natürlich haben wir bei unseren Schafen dirigierte Outruns gemacht, doch gab ich ihr immer ein “there” und anschließend die Seite. Ron meinte, das würde mich z.B. beim Continental unnötig Zeit kosten und sagte ich solle es mit ihr ohne Stop trainieren. So versuchten wir in der Nähe Zirkelübungen mit unmittelbarer Seitenänderung, ohne daß Darla näherkommen sollte. Das konnte sie tadellos, blieb auf Distanz und nahm meine plötzlichen Seitenkommandos im Laufen sehr gut an. Beim nächsten Outrun dann war sie aber so voll in Fahrt, daß sie meinen Kommandopfiff nicht hörte und so werden wir das halt noch üben.

Ron meinte, meine Kleine sei sehr gut ausgebildet und trainiert und er würde sie niemals für tägliche Schafarbeit einsetzten, dafür wäre sie zu schade. Tu ich auch nur sehr eingeschränkt. Die Hauptarbeit macht ja eh meine Zony.

Dann gings zum Mittagessen, für das Christa gesorgt hatte - Chilli con Carne - mmmmmm, lecker, das war was Feines. Nach Kaffee, Tee und Kuchen gings zur Nachmittagsrunde. Runde im wahrsten Sinn, denn einige Hunde starteten ihr Training im runden Pferch, durften shedden, an ihrer Inwork arbeiten, Balance, Abstand etc. Nachdem alle jungen Mädels und Buben dran waren, gingen wir wieder aufs Feld und Ron fragte, ob ich Supremestile-shedden wolle. Jaja, kennen wir von meinen Schafen, ich stimmte zu. Zuerst ein feiner normaler Shed, dann wieder alle zusammen und ich setzte mir als Ziel, aus der Gruppe mit ca. 15 Tieren, die drei schwarzen Schafe übrigzulassen. Die erste Hauptabtrennung ging ganz gut und schnell und bald hatten wir nur noch 5  Tiere - und da haben wir uns dann die Zähne ausgebissen, denn wie wir später herausfanden, waren das genau die 5 Racker, die sonst auch sehr gerne zusammenstehen - eine Schafclique sozusagen. Ron machte mich drauf aufmerksam, daß ich zwar recht gut shedde, aber mein Augenmerk noch mehr auf die Bewegungen und die Intention der Schafe legen sollte. Wo drehen sie den Kopf hin, wenn ich zu viel Druck mache, zurückweichen, die falschen Schafe außen rum schicken usw.

Darla war total brav und die ganze Zeit konzentriert - bin sehr glücklich mit ihr. Dann gabs noch nette Abschiedsworte von Ron und die letzte Runde Kuchen und Tee in der warmen Küche. Anschließend gings mit neuem Input wieder zurück nach Hause. Danke Kathi für die Organisation und deine Gastfreundschaft. Es war wirklich ein sehr angenehmer Tag bei euch!

IHA-Graz die 2te

auch ich (Wolfgang) fühle mich veranlasst, hier ein paar Worte zu hinterlassen. Ich möchte nur kurz sagen: es war sicher die netteste Ausstellung, die ich jemals besucht habe. Ihr alle, die ihr da wart, habt mir (und ich glaube auch Synve) das Gefühl gegeben, daß wir eine große Familie sind. Jede(r) hat auf seine Weise versucht, einen schönen Beitrag zum Gelingen des Familientreffens zu leisten. Und alle haben gewonnen!!! Danke Johann (Noxi), Janet und Familie (Ebony), Astrid & Daniel (Eliott), Helga und Familie (Eve), Nicola & Silvana (Ace & Express), Claudia & Michi (Sky) sowie Pascale (Elaine & Candy), danke Ihr seid super.

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Sehr gefreut haben wir uns auch, daß Halbbruder Lightspeed Aragorn (Cedric), der Papa unserer F-Puppies, geführt und hervorragend präsentiert von Michi Kohl, mit einem verdienten V den Ring verließ. Michi hat ja Cedric immerhin schon bis in die Champion-Klasse gebracht - herzliche Gratulation.