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Eiszapfen-Trainingstag bei unseren Schafen

Obwohl es zur Zeit ziemlich zapfig (eisig kalt) ist, und da ich ja meine auf der Schafweide fürs Training verbliebenen Schafe jeden Tag versorgen muß, waren wir - die ganze Lightspeed-Familie - heute wieder dort und nützten den Sonnentag mit -5Grad zum Outrun-Training auf dem riesigen Feld oberhalb meiner Schafkoppel. Dieses Feld erstreckt sich über gute 350-400m und ist recht anspruchsvoll, da durch Senken und Hügelkuppen links und rechts jeweils Bereiche entstehen, wo die Hunde beim Outrun den Blickkontakt zu den Schafen verlieren,  und daher lernen müssen, weiterzulaufen, zu vertrauen und die Schafe zu suchen. Gar nicht leicht für unsere jungen Guin und Glen.

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Es war ja heute ziemlich windstill und trotzdem hört man die Pfeifkommandos auf diese Distanz kaum. Wir mussten uns daher sehr anstrengen, mit unseren Hunden über die Strecke in Kontakt zu bleiben. Bei einem Lift und Fetch auf diese Distanz muß der Hund auch schon sehr genau wissen, was er tut und muß Linie halten können, denn sonst gehen die Schafe mit ihm wohin sie wollen und wenn der Hund noch dazu keine Kommandos hört, weil zB. der Wind so stark weht, kann er mit den Schafen komplett von der Linie abkommen. Das Fetchen auf gerader Linie muß daher in idealem Umfeld auch und gerade auf große Distanz trainiert werden.

Unsere Hunde waren durchwegs sehr brav, bis auf kleine Verständigungsschwierigkeiten vielleicht wegen der Entfernung. Für die Großen gab es keinerlei Probleme, unsere Kleinen mußten hin und wieder korrigiert und erneut auf die richtige Spur gebracht werden, haben aber dann auch alle Seiten und Richtungen sehr gut gemeistert. Es ist immer wieder schön und begeisternd, wenn man sieht welche unglaubliche Leistungen die Hunde alleine beim Outrun vollbringen, wenn sie voller Vertrauen und mit einer totalen Zielstrebigkeit im Höllentempo, komplett allein auf sich gestellt, in einem weiten Bogen von uns weggallopieren und dabei meistens auch die Orientierung behalten und das auf unglaubliche Distanzen wie in unserem Fall weit über 500m. Border Collies sind einfach die Besten!

Hier ein kleines Video von meinem Glen, als er von unten nach links oben gelaufen ist, wo Synve mit den Schafen stand. Sie hat ihn knapp nach dem Lift und auf einem kurzen Stück des Fetches gefilmt. Atemberaubend immer wieder das Panorama zum Tullner Becken hinunter.

http://www.youtube.com/watch?v=2UE4LxWeOt8

SwissOpenTrial 2011: Darla (Lightspeed Darjeeling) 3.Platz v. 58 Startern, (exequo L.Fini/Dan)

Als ich 2009 mit meiner Darla beim Continental in der Schweiz war, dachte ich damals, wow, das ist ein super Feld, das wär was für meine kleine Maus, wär schön, hier mal zu starten. Ja, heuer war es soweit.

  Donnerstag morgens fuhr ich los, kam mit meinem Bus mitten in der Nacht an und mußte um 6Uhr aus den Federn, da die Parcoursbesprechung auf Feld C schon 7:45 begann. Wir waren also bei Sonnenaufgang dort - wunderschön, Traumwetter, das übrigens zu unser aller Glück bis Sonntag Abend angehalten hat (mit kleinen Regenschauern dazwischen - TraumTrialWetter). Alle Parcours waren britische, also klassisch, auf drei verschiedenen Feldern, mit jeweils ca. 300m outrun bis auf Feld B, das unserer Schätzung nach länger war, ca. 450m. Feld C war sehr breit und hatte Senken und akustische Schwierigkeiten, das schwerste waren allerding die sehr unterschiedlichen Schafe, buntgemischt kamen sie aufs Feld, da war alles dabei, langsam, schnell, störrisch, tricky, hysterisch unführbar etc.

Mein erster Lauf auf C war mittags mit einer total hysterischen Gruppe von Lämmern ohne Leittier, die orientierungslos durch die Gegend liefen und keiner Linie folgten bzw. von Darla nur sehr schwer kontrolliert werden konnten, daher verloren wir auch die Punkte vom Fetch und hatten ein timeout beim Single. Na das fing ja gut an.

Nachmittags dann unser 2. Lauf auf Feld A (Feld vom Continental 2009, aber nur der obere Teil quer), mit einem Outrun-missverständnis Darlas und einem rel. schlechten Lift, der uns zu viele Punkte kostete um vorne mitspielen zu können, der Rest des Laufes war sehr schön. Der Freitag war also noch nicht unser Tag. Mittlerweile hatte ich mich am Campingplatz häuslich eingerichtet, Heizung im Bus, kuschelig angenehm mit meinen beiden Hunden Darla und Glen. Zony durfte wieder mal bei Daniela in St.Andrä/Königstetten bei den Schafen bleiben. Vielen Dank an Dani fürs Aufpassen! Ohne dich könnte ich viele Trials nicht so sorglos absolvieren!

Abends saßen wir dann im warmen Saal und aßen schweizer Raclette im Kreise unserer vielen alten und neuen Sheepdogfreunde. Es war wunderschön, harmonisch und total entspannend, wieder mal mit so vielen Gleichgesinnten über BorderCollies und die Welt plaudern zu können. Besonders hab ich mich über Patrick und seine Freundin gefreut, die unsere Runde mit viel Witz und guter Laune bereichert haben. Die beiden waren Teil der Organisation und stellten tagsüber die Schafe für die Läufe. Dank hier an die tolle Organisation, die Schafbesitzer, die Grundbesitzer und die Schafsteller, es war alles seeeehr erfreulich!

   Der Samstag begann für uns auf Feld B, unser 3. Lauf, jenes Feld, dessen Ende man kaum erspähen konnte, so lang war es. Ich schickte Darla rechts, obwohl rechts ein wenig stauchte, Darla war erst am halben Outrun, da der erste Schock, die Schafe rannten am Ende des Feldes nach links, Darla mußte noch gute 200m laufen, um sie überhaupt zu erreichen, coverte sie dann gute 60m links vom Liftingpost, liftete sie sauber und brachte sie von dort auf schnurgerader Linie zum Fetchgat, das wir sauber mittig schafften, dann ein wunderbar gerader Drive, perfektes Tempo, schneller, sauberer Shed, Pen, Single. Ich war sehr zufrieden, ging aber zum Judge und fragte, ob es OK war, daß ich die Schafe von links drüben geliftet und dann auf direkter Linie zum Fetchgate gebracht hatte. Er meinte das wäre perfekt gewesen, wie in den Rules for Trial festgehalten, er hätte mir einen cleanen Outrun und Lift gegeben, ich war zufrieden.

Dann nachmittags Feld C, oh Gott mein Lieblingsfeld :-(  doch diesmal hatten wir eine gute Schafgruppe und einen recht guten Lauf unter diesen Umständen. Als ich dann Abends in die Hütte kam, erwarteten mich schon einige Freunde und klopften mir auf die Schulter. Super, Junge ein 100er! Waaas, wo? Ja auf Feld B hatten wir den Tagessieg mit 100Punkten und, jetzt kommts, auch auf Feld C hatten wir den Tagessieg mit 88Punkten und den bis dahin höchsten Wert. Ich schwebte im Himmel.  Und als alle anfingen von Sieg und Stockerl zu reden, nahm ich mich sehr zurück und wollte mich nicht zu früh freuen, es kam ja noch ein Tag, aber immerhin lagen wir seeeehr gut. Wir hatten dann noch ein recht gutes Galadiner und wieder tolle Stimmung. Sogar gute Musik wurde für uns alle aufgelegt, meine liebe Kollegin Caro Pilz, die ihre beiden Hunde startet, genoss offensichtlich ebenfalls die schöne Zeit. Ich zog mich etwas früher zurück und hatte eine sehr erholsame Nacht.

Sonntag war ich dann schon etwas nervös, als ich auf Feld A meinen 2.Lauf hatte, wußte ich doch, daß, würde ich dort ebenfalls gewinnen, wären meine Chancen auf einen Stockerlplatz wirklich groß. Darla hatte einen perfekten Outrun, Lift, Fetch, Drive (incl. des rechten Drivegates, das kaum jemand erwischte, weil es, wie bei der österr. Mühlviertelmeisterschaft wie eine optische Täuschung dastand), super Shed und dann…, leider ein verpatzter Pen und ein reingesprungenes Schaf beim Single, also kein perfekter Lauf - ich war etwas enttäuscht, obwohl Darla wirklich soooo brav gearbeitet hatte. Leider, vorbei, dachte ich. In dieser Stimmung ging ich zu Feld B hinunter, dem Riesenfeld. Wieder Outrun nach rechts, sauberer Bogen, ruhiger Lift, schnurgerader Fetch, wieder perfekte Linien und beim Shed konnte ich sogar mein Idealbild verwirklichen, detto beim Single, aufbrandender Applaus, und eine glückliche, fertige Darla. Der irische Judge bedeutete mir noch, daß es ein super Lauf gewesen sei und so ging ich zu Feld A um mir noch einige interessante Läufe anzusehen.

Dann das Warten auf die Ergebnisse, als ich wieder in die warme Hütte kam, war schon einiges los, dann der Moment der Bekanntgabe der Ränge, da ich die Tagesergebnisse noch nicht wußte, hatte ich keine Ahnung, wo wir gelandet waren, und ich nachmittags noch viele seeeehr gute Läufe gesehen hatte, zB. Freddy Potz mit seinem Mac, wundervoll!!! Patrick Palmeri, Luca Fini, Daniel Brechbühl, Anita Hermes mit ihrem Supertollen Mitch, Jürg Haller usw. Ich hoffte, unter den ersten 10 zu landen, aber dann war ich doch sprachlos, als ich an 3.Stelle aufgerufen wurde, exequo mit Luca Fini. Serge v d Zweep hatte mit seinem tollen, jungen Rüden Gary mit 4 und seinem Jim mit 3 Punkten vor uns gewonnen. Gratulation!!!

Gratulation natürlich an alle Teilnehmer und ihre super Hunde, die bei sechs Läufen zeigten, zu welchen Höchstleistungen Mensch und Bordercollie fähig sind. Als die Zeremonie vorbei war, das Reden, Klatschen, Händeschütteln, konnten wir unsere Scoresheets abholen und da stand Anita Hermes und wachelte mir mit einem Zettel zu, dann meinte sie, na, das kannst dir einrahmen lassen - naja, es war Darlas Score auf Feld B: wieder gewonnen, aber diesmal mit 104 Punkten!!!! Somit hatten wir von unseren 6 Läufen 3x gewonnen, was uns natürlich sehr stolz machte. Bravo Darla-Schatz

Nach einer stimmungsvollen und emotionalen Verabschiedungsrunde fuhren wir noch in der Nacht wieder Richtung Österreich, wo wir Montag Abend gesund ankamen. Als Abschluss möchte ich mich bei allen bedanken, die zur Organisation dieses riesigen Events beigetragen haben und allen gratulieren, die diese teilweise sehr schwierigen Parcours erfolgreich beenden konnten und wünsche auf diesem Wege meinen Freunden und Kollegen alles, alles Gute für die Zukunft, viel Erfolg, Freude und Spaß mit den besten Hunden der Welt - unseren Border-Collies. Euch, meine Schweizer Lieblings-Nachbarn, viel Glück!!! Die Fotos hab ich von der SwissOpen Seite geklaut, hoffe, das geht in Ordnung ;-)

Bericht vom World Trial 2011 Lowther/Cumbria GB

Jaaaa, wir waren da – beim World Trial in Lowther/Cumbria GB! Wir, das waren Darla, Glen und ich und natürlich meine Kollegen vom österreichischen Hütehundeteam.

Es war immer mein Traum, einmal mit den legendären Sheepdoghandlern gemeinsam auf einem Trial zu starten, er ist in Erfüllung gegangen, Namen wie Dalziel, Owen, Evans, McGee, Millichap, Welsh, Gallagher, Jones…, Cropper, Watkins, Wilson, Templeton, Davidson und vielen anderen waren unter den ca. 240 besten Sheepdoghandlern der Welt zu finden.

In dieser erwartungsvollen Hochstimmung sind wir nach der gewonnenen Ö.Staatsmeisterschaft nach England aufgebrochen und am Dienstag 13.09.11 glücklich in Lowther bei Penrith angekommen. Gleich bei Ankunft sind wir zum zur Verfügung gestellten Trainingsgelände im nahegelegenen Shap mit den ersten englischen Schafen gefahren. Drei Felder gabs mit unterschiedlich vielen Schafen, wobei das letzte Feld riiiiiiesig war mit 15 schnellen englischen Schafen, die meine beiden Hunde so perfekt gearbeitet haben, als hätten sie ihr Leben lang nur englische Schafe gehabt. Diese Schafe sind perfekt für Borders, da sie weder hysterisch noch extrem eigenwillig sind, sondern die Richtung, die ihnen die Hunde geben, einschlagen und kaum mehr verlassen, sie sind flott unterwegs, rennen aber nicht, wenn der Hund ein gutes pacing hat.

Das Training war also schon traumhaft, so war meine Stimmung total gehoben, als ich ins Camp beim WT einfuhr. Ein Teil unseres Teams war schon da und in bester Stimmung, allerdings trübte das Wetter in Form von heftigem Wind und Sprühregenschauern ein wenig die Stimmung bei mir.

Der Mittwoch war dem relaxen gewidmet und der Anmeldung sowie einer kurzen Parade durch Penrith, die an tausenden freundlich winkenden und lachenden Menschen vorbeiführte und uns zeigte, wie willkommen und hochgeschätzt der Border Collie in diesem Landesteil ist. Hier bei der Parade und bei den Fahrten durch das Land, mit seinen endlosen durch Steinmäuerchen eingegrenzten Weiden und den tausenden und abertausenden Schafen, die wie kleine Schneeflöckchen auf den grünen Flächen in der Ferne aufleuchteten, wurde einem bewusst: hier bin ich im Ursprungsland des Border Collies, hier kommt er her, für dieses Land wurde er gezüchtet, hier fühlt er sich wohl, hier erfüllt er seine wichtigste Aufgabe – die Schafe seiner Menschen zu arbeiten.

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Am Donnerstag wurde es ernst, wir standen früh auf, denn jeder war nervös. Gleich nach den ersten Läufen war uns klar: mit den Schafen war nicht zu spassen, langsam arbeiten, auf die Linien achten, ruhig im Sheddingring, ganz ruhig am Pferch. Ich beobachtete fast alle Läufe vor mir und sehr schnell stellte sich heraus, dass Feld 3 ziemlich schwer war und seine Tücken hatte, obwohl es nicht dramatisch aussah. Viele Handler verpassten das Crossdrivegate weil sie die Kontrolle über die Schafe verloren oder weil die Crossdrivelinie sehr schwer zu sehen war durch die Senken und kleinen Mugel im Gelände.

Der junge, aber tolle Handler Robbie Welsh hatte vor mir seinen Lauf, er verpasste ebenfalls das Crossdrivegate, hatte aber eine perfekte Inwork (Shed/Pen/Single Null points lost!) und 184pts.

Nach dem Lunchbreak kam mein Lauf. Ein wenig nervös war ich schon, als wir zum Pfosten gingen, aber beim Warten auf die Schafe wurden wir beide ganz ruhig und Darla rannte einen perfekten Outrun und liftete perfekt mit 0pts lost. Obwohl ich sie stark bremste, hatte sie ein gutes pacing und unsere Linie am Fetch war bis auf ein kleines Flimmern schnurgerade, dann der Drive, der sehr gut begann bis ich vor dem Drivegate kurz panisch wurde und Darla dadurch 2x zu weit flankierte, die Schafe hatten wir aber durch und nach dem Turn auf einer perfekten Crossdrivelinie. Ich dachte, die Linie ein wenig höher zu nehmen, da so viele Handler vor mir das Tor verfehlten, die Schafe näherten sich in gutem Tempo und erst als sie am Tor waren, sah ich, dass sie vielleicht 1m zu hoch waren, wollten noch reindrehen, aber schrammten dann am oberen Torflügel vorbei, ich ließ mich nicht beirren, blieb ruhig und brachte sie in schöner Linie in den Shedding ring. Beim Sortieren kam ich den Schafen etwas zu nahe, was sie frühzeitig aufsplittete und obwohl ich kein Kommando gab und Darla nicht reinkam verlor ich 6pts, der tatsächliche Shed war aber sehr schön, dann gerade Linie zum Pferch, schwieriges Einpferchen und ein schöner ruhiger Single. Ich hatte stolze 171pts trotz des verlorenen Gates, was auf diesem Feld schon ganz gut war.

Zu diesem Zeitpunkt war ich an 7. Stelle – die besten 7 des Tages kamen in das Semifinale. Gratulation von vielen Tophandlern, was mich sehr stolz auf meine Darla und unseren Lauf machte. Der Wermutstropfen war dann, als mir einer der Richter am Abend erklärte, das verpasste Gate hätte mich 20pts gekostet und somit wäre sich das Semifinale ausgegangen. Aber wir wissen ja,  was wäre wenn, und dann und vielleicht……  

Hier der Link zu Darlas Lauf:  http://www.youtube.com/watch?v=VDkHXwaXAGo

Mit dieser Zufriedenheit und Erleichterung konnte ich mir dann die restlichen Läufe der Quali und die Finalläufe ansehen. Obwohl das Wetter wirklich grauslich war, sah ich so viele tolle Läufe und so viele Top Hunde und einfach die Gewissheit, hier dabeigewesen zu sein erfüllt einen mit Stolz.

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Viele Runden machte ich am erdmatschigen Gelände zwischen Fressstandln, kitschigen BorderCollieBuden, Stickmakern und allem was so zu einem derartigen Event dazugehört. Fish&Chips war z.B. der Hit für 6Pfund. Am Abend wurde gefressen, was das Zeugs hielt und unser österreichisches Team hat am Freitag Abend wohl einiges zur Unterhaltung im Fresszelt mit der traditionellen Musik beigetragen. Auch Freunde aus der Heimat waren da: Mirjam & Günther sowie Magdalena die dort sogar ein paar Wochen Urlaub gemacht hatte.

Alle 4 österr. Starter hatten gute Läufe und ich finde es sehr schade, dass ein aufstrebendes Land wie wir nicht mehr Startplätze bekommt. Ich denke 8 Plätze wären fair  und es gäbe sicher 8 Hunde in Ö, die gut genug wären, außerdem würden 8 Plätze dazu beitragen, dass sich einige noch mehr anstrengen, um dabeisein zu können.

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Es war wirklich ein Fest der Superlative, ich habe viele sympathische und klasse Tophandler kennengelernt und Freundschaften vertieft und bin sehr dankbar dafür. Besonders gratulieren möchte ich nochmals den Topwinnern die wieder einmal gezeigt haben, wozu ein Topteam aus Mensch und Bordercollie fähig ist.

img_0499a.jpg WorldChampion James McGee mit Becca (Ireland)

Gleich nach der Preisverleihung bin ich aufgebrochen Richtung Heimat und auf den ersten hundert Kilometern war ich schon traurig, wieder wegzufahren und nur der Gedanke, nächste Jahr wiederzukommen hat mich mit Freude und Hoffnung erfüllt. Und meine Devise lautet: GB, wir kommen wieder!!! Grüße an alle meine Kollegen, ihr wart super und wir können wirklich stolz auf unsere Läufe sein.

 

Langenlois-Trial 2011 - Qualifikation für das Continental (EM) in Schweden

Ein langes Wochenende in Langenlois liegt hinter uns. Lang deshalb, weil es bereits am Freitag begann und Sonntag spätabends endete.

Trials in Langenlois bei Willi Klaffl haben ja schon den Ruf, besonders schwer und anspruchsvoll zu sein, weil sein bisheriges Trialfeld in Kombination mit seinen Schafen, den Hunden und Handlern alles an Können abverlangten. Nun hat Willi das Nebenfeld dazugekauft und bot erstmals die Möglichkeit, auf einem wunderschön breiten und langen Feld trialen zu können.

Freitag waren Klasse 1 und Klasse 2 am Programm. Ich war als Richter in Klasse 1 geladen, gemeinsam mit Christa Veits, und wir hatten einen tollen Nachwuchs an Trialhunden zu bewerten. Ich hätte zwar auch Klasse 2 richten sollen, da ich aber meinen Youngster Glen gemeldet hatte, sprang Kathi Gleis gemeinsam mit Christa Veits fürs Richten ein.

Und froh war ich, daß ich die Läufe mit Glen gemacht habe, denn der Bub war einfach wieder eine Klasse für sich. Beim 1.Lauf erhielt er 94 v. 100 Punkten und beim 2.Lauf, aufgrund eines überhysterischen Schafes “nur” 83 Punkte, was aber bei weitem für den bereits 4. Sieg in Serie reichte. Wenn das so weitergeht werde ich wohl o übel bald mit ihm in die Open class (Klasse 3) aufsteigen. Distanzen sind ja für ihn kein Problem. Ich bin wirklich sehr glücklich und stolz auf den erst 17 Monate alten Buben.

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Samstag gabs dann die Qualifikation für die EM mit dem Richter Eric Barfoot aus Nordirland. Der strenge Richter, zwar lustig und sympathisch, schenkte uns nichts. Der lange, lange Samstag endete im Regen mit Willi Klaffls Canda am 1.Rang und meinem Darla-Schatz am 2.Rang sowie dem Czechen Miroslav Kozlov am 3.Rang. Somit waren die Ränge für die EM in Schweden klar.

Mrs Barbara Weinrauch Tom ISDS 270205
2 Mr Wolfgang Lipczenko Darla ISDS 289412
3 Mr Willi Klaffl Canda ISDS 271589
4 Mrs Kathrin Gleis Aimee ISDS 286329
5 Mr Günther Kramer Brad ISDS 279580
6 Mr Hubert Mittmannsgruber Annie ISDS 275374
7 Mrs Kathrin Gleis Cole AT/294314
8 Mrs Caroline Pilz Sky ISDS 289943

Hier nochmals allen Team-Kollegen die allerherzlichste Gratulation zur Qualifikation! Schweden wir kommen!!!!!

Am Sonntag gabs erstmalig in Österreich einen Finallauf mit Doppel-Gather (Doppel-Outrun), was uns Teammembers natürlich besonders freute, da wir sowas ja sonst nie bekommen. Die Startreihenfolge wurde gestürzt, was bedeutete, daß ich mit Darla am Ende des Tages als Vorletzter starten sollte. Mir schwante nichts Gutes. Das Wetter tat sein Übriges, um die Stimmung noch zu verschlechtern. So wartete ich den ganzen Tag mit zunehmenden Kopfschmerzen und konzentriert zusehend bei jedem Lauf vor dem Unsrigen. Mir war schon aufgefallen, daß sie Schafe gegen Ende des Tages immer schneller den Parcours beenden wollten und als ich mit Darla startete, voll konzentriert und gut vorbereitet geschah das, was man am wenigsten wünscht. Nach einem ersten super Outrun mit genügend Distanz zu den Schafen und einem leichten Lift-Stubser Darlas rannte das Pack wie die wilde Jagd Richtung Ausgang, Darla konnte sie noch korrigieren und wenigstens durch das Fetchgate manövrieren, wo sie dann bis zum Post (zu mir) rannten, obwohl Darla längst lag und auf ihr Look-back wartete. Das Look-back nahm sie perfekt aufs erste Kommando, drehte um, lief im weiten Links-Bogen nach hinten, als sie auf ca. 10 Uhr war, jagten die gestellten Schafe in meine Richtung, sprich zu den wartenden Schafen, ich korrigierte Darla am Outrun und ließ sie schräg reinkommen, aber da die Schafe so weit weg waren, konnte sie sie nicht mehr durchs Fetchgate bringen, dann hatten wir einen engen Turn und wieder fetzten die Schafe davon, ich hab sowas erst gaaaanz selten erlebt. Da plötzlich die Unterbrechung: Der Richter gab mir einen Re-Run, wegen der zu früh wegfetzenden Schafe. Ich war zwar etwas verwundert, nahm aber an und hatte nur einen Lauf, um Darla auszurasten, was aber leider nicht reichte, denn die Maus war beim Start des Re-Runs noch immer schwer am Atmen.

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So starteten wir den 2. Lauf, wieder schöner Outrun, wieder wilde Schafe (die wollten einfach nicht mehr), wieder perfekter Look-Back, wieder weiter 2. Outrun, wieder wilder Fetch ohne Fetchgate, so eine Sch….., wenn was schiefgeht, dann gehts gleich komplett. Der Drive war eine wilde Jagd, obwohl ich Darla sehr bremste, mußte ich sie ja doch die Schafe korrigieren lassen. Ein Drive-Gate verpasst. Shedding-Ring, von 10 Schafen die 3 markierten plus 2 unmarkierten abshedden und einpennen. Perfekter Shed und dann beim Pen ein einzelnes Schaf, wo ich immer sage, das ist für den Griller, das außen herumrennt, nicht in den Pferch will, hysterisch herumzickt, einfach nicht will. Mit viel Einsatz und Geduld aber doch eingepfercht. 9 Punkte weg. Fertig! Darla fix und foxi mit bläulichweisser, dicker Zunge, wild und heftig atmend, leicht wankend. Und dann das Unfassbare. Der Richter will mir noch einen Re-Run geben, denn die Schafe waren ja wieder zu früh weggelaufen. Was soll ich tun? Alle Schafsteller sind angefressen, Darla am Ende, meine Konzentration am Ende. Er gibt uns 5 Minuten zum Erholen - lächerlich!!! Ich gehe wieder zum Pfosten, da kommt eine Gruppe Schafe von rechts, die ich zum Sammelpfosten stellen soll, um dann von dort mit Darla das 3.mal den Look-Back-Outrun zu machen. Ich bin sauer und mach mir um Darla Sorgen. Wir stellen die Schafe hin, ich positioniere Darla und will sie senden - und wie erwartet sind ihre Nerven total am Ende, sie zirkelt herum, verliert die Orientierung, zappelt hin und her, bis ich sie nach viel herumgeschrei endlich nach hinten zu den Schafen bringe, dann ein besserer Fetch, aber wieder schnell, zu schnell für die fertige Darla und grad noch das Gate. Und diesen Scheiß hat er dann bewertet. 7 Punkte für den Outrun und 10 Punkte für den Fetch weg, na Danke. Auf sowas kann ich verzichten. Er hat sich nachher 10x entschuldigt, er wollte es nur fair für uns machen, weil er Darla und mich so mag, aber hat es de facto nur schlimmer gemacht. Solche Re-Runs werde ich nie wieder annehmen!!!

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Dieses “Entgegenkommen” hat uns auf den unrühmlichen 10 Platz zurückgeworfen, was das schlechteste Ergebnis ever für Darla ist. Ich hoffe, auch das letzte Mal. Ich ärgere mich nur, daß ich zugelassen habe, meine Darla so an ihr Limit kommen zu lassen. Aber GsD ist sie heute wieder lustig und munter. Und somit werden wir dieses Finale in die Kategorie “schlechte Erfahrungen” einreihen und aus dem Gedächtnis löschen um uns wieder dem Erfolg zu widmen.

Jedenfalls bin ich mächtig stolz auf unsere Qualifikation und Glenchens 3. Sieg in Klasse 2 und insgesamt sein 4. Sieg in Serie. Brave Hunde!

Lightspeed-Familie und Zicksee-Hütetraining 2011

Bei brütender Hitze haben wir diesmal sehr viele Teilnehmer auf den weiten Feldern der Zicksee-Ranch Lehner begrüßen dürfen. Die Hitze zwang uns sogar eine lange Mittagspause einzulegen, was für Schafe und Hunde gleichermaßen notwendig war. Besonders gefreut haben wir uns über Lisa mit Gordy (Lightspeed Hyperspace) aus Deutschland, die den weiten Weg nicht gescheut hat, ein paar Mädels unserer Stamm-Frauschaft (Elke, Dani und Christina), einige Besitzer von sehr talentierten Hunden aus Kathi Gleis E-Wurf sowie gänzliche Neulinge, die ihre Hunde tatsächlich zum ersten Mal an den Schafen hatten. Bei derart vielen Teilnehmern blieb gerade noch Platz und Zeit für eine Selbsttrainiererin (Christa) die ihre Trainingseinheiten sehr rücksichtsvoll mit unseren Trainingsrunden abgestimmt hatte, danke Christa.

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Die Stimmung insgesamt war sehr positiv, das Wetter eigentlich wunderschön, aber eher zum baden, die Schafe wieder sehr kooperativ (danke an dieser Stelle unserem Hannes Lehner fürs zur Verfügung stellen seines Geländes und seiner Schafe) und schließlich konnten wir den einen oder anderen Neuling davon überzeugen, daß das Arbeiten mit Hunden an Schafen eine sehr interessante und lohnende Sache ist. Danke allen Teilnehmern fürs Kommen und bis zum nächsten Mal.

Es macht wirklich Freude zu sehen, wie sich die Lightspeed Familie ausdehnt und wie sich die Enkel, Neffen und Nichten entwickeln!

Aus der „angeheirateten“ Verwandtschaft stammt der süsse kleine Flynn, Sohn vom berühmten Jason of Jennifers Bonfire und Lightspeed Evening Sky aus dem „Lightspeed-Agility-E-Wurf“. Flynn arbeitet sehr zu meiner Freude auch überaus hilfsbereit und willig an den Schafen. Er ist -ganz seinem Charakter entsprechend- immer sanft zu den Tieren und eifrig, das Richtige zu machen. Ganz ein süsser Junghund, der kleine Flynn!

Flyte und Halbbruder Glen

Der kleine Gordy, Lightspeed Hyperspace, der gerade ein Jahr alt geworden ist, war mit seiner Lisa bei unserem Trainingstag am Zicksee. Optimal gefördert von seinem Frauerl zeigte er sich wirklich gut, sehr aufmerksam und folgsam an den Schafen! Das macht wirklich Freude, da die rasanten Fortschritte zu sehen! Gordy wirkt schon beinahe erwachsen!! Trainert weiter so toll, ihr zwei!

Gordys Schwester Lightspeed Hypersonic (Io) war eine Woche auf Urlaub bei uns. Sie ist eine wunderschöne junge Dame geworden, die unbedingt gefallen will, und die sich schon sehr darauf freut, endlich ihre Ausbildung in Angriff nehmen zu dürfen!

Glen gewinnt bei seinem 1.Trial in Klasse 1

Möchte ein kleines Danke an meinen kleinen Glen richten. Der Bub ist ja erst 15 Monate alt bei seinem ersten Trial-Antritt in Klasse 1 und es war daher für mich ein wichtiger Test, inwiefern er bei einer Prüfungssituation die Nerven behält, oder ev. ganz daneben haut. Und, ich muß sagen, ich bin mächtig stolz auf ihn, denn trotz wirklich sehr schwerem Klasse 1 Course hat er mit mir zusammengearbeitet wie zu Hause, ohne irgendeinem Unterschied, total aufmerksam, konzentriert, exakt und mit seiner üblichen faszinierenden Schafkontrolle und den 1.Platz erreicht.

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hier der link zum Video: http://www.youtube.com/watch?v=WuZL8AbzQSs

Seine beiden Outruns am Sa und So sind eigentlich auf meinem Konto, denn ich ging nach absolvierter Klasse 3 mit Darla hinauf zum Schafstellen (Schafe standen im Schatten im Wald) und nahm Glen mit, um mit beiden Hunden die Schafe schön ruhig zum Abgangspfosten zu bringen. Alles schön und gut, nur hat Glen sich gemerkt, daß Schafe im Wald sind und lief bei seinem Outrun am Sa dann ganz zum Wald rauf und dort hinein, bis ich ihn doch relativ leicht wieder heraus und zu den Schafen auf der Wiese lenken konnte, dann ging ja alles wie am Schnürchen, ein Fehler meinerseits beim Drive (Tor verpaßt) und meine Ungeduld beim Pen (1 Schaf rundherum) waren Schuld, daß er “nur” 80Pts bekam. Diese Fehler hab ich dann am So korrigiert. Allerdings hat der Bub sich auch gemerkt, daß die Schafe doch weiter unten standen, und ist am So nicht mehr so weit rausgelaufen, im hohen Gras verirrt und er kam zu tief wieder raus (das Gelände dort ist sehr wellig und unübersichtlich, im hohen  Gras konnte man die Hunde und Schafe nur schwer sehen), auch hier wieder kurze Korrekturen und er war wieder auf Linie. Der Rest noch schöner, als am Sa, sehr ruhig und souverän gearbeitet, ich blieb diesmal am Pfosten stehen und hab ihn den ganzen Drive alleine machen lassen, der Rest wirklich sehr schön, diesmal 89Pts.

Glen hab ich zu verdanken, daß ich am So auch mit Darla einen wesentlich besseren Lauf hatte, habe nämlich Darla am Sa zu viel flankieren lassen, d.h. sie machte zu viel Druck und schob die Schafe etwas im Zickzack runter, eindeutig mein Fehler. Diesen Fehler machte ich bei Glen nicht und hatte einen wesentlich besseren Fetch, daher änderte ich meine Taktik am So bei Darla ebenfalls und hatte einen viel besseren Fetch als am Vortag, sie bekam allerdings an beiden Tagen sehr hohe Punkte (93 und 94).

Jedenfalls bin ich sehr glücklich und zufrieden mit meinem Glenchen bei seinem Trial-Debut und wünsche uns, daß er immer gesund und fit, sowohl geistig als auch körperlich, bleiben möge, was ich mir natürlich auch von meinen beiden Mädels Darla und Zony wünsche.

Lightspeed-Zicksee-Trial und -Training

Für unser Lightspeed-Zicksee-Trial und -Training haben wir eines der allerschönsten Wochenenden dieses Herbstes erwischt! Stimmungsvoller Morgennebel wich herrlichstem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen bei erholsamer Windstille. (am Zicksee kann es mitunter ganz schön blasen!!!)

Und hier unsere lieben und lustigen Schweizer Besucher, die gerade in Österreich waren, um sich zu Lightspeed Free Spirit und der kleinen Lightspeed Gaelic Storm noch zwei kleine Killygreen-Welpen dazuzuholen!

Wir haben uns sehr über den Schweizer Besuch gefreut! Hier noch ein paar Fotos von Gaels Morgen-Trainingsrunde im dichten Nebel!

Danke auch an unsere ausländischen Trial-Teilnehmer aus Ungarn und Slowenien fürs Kommen und Mitmachen! Bis bald wieder!

Oben Lightspeed Free Spirit bei einem frühmorgentlichen kleinen Trainings-Ründchen, sowie Julie beim Trial-Vorbereiten noch im Nebel.

Und so sah es dann zu Trialbeginn aus!

Die Idee bei diesem Wochenende war es, motiviertem Trial-Nachwuchs zuerst am Samstag ein solides Trialtraining mit Korrekturmöglichkeiten zu bieten, um dann am Sonntag das Geübte unter Trialbedingungen abzurufen!!

Da wir das hintere (und wesentlich grössere) Trialfeld nicht wie geplant  verwenden konnten, da es wegen der starken Regenfälle der vergangenen Wochen komplett unter Wasser stand, war es am unteren Feld gar nicht sooo einfach, die Schafe sauber zu manövrieren, da sie ihren lockenden heimatlichen Stall doch sehr gut sehen konnten! So war es notwendig, einen sehr korrekten Lift und gekonntes Handling am Cross-Drive zu zeigen, um den Parcours erfolgreich zu absolvieren.

Aber das konnte ja auch am Samstag schon geübt werden, und wer am Sonntag doch Pech hatte und seine Schafe verlor, konnte mit einem anschliessenden Trainingslauf noch einmal eventuell passierte Fehler ausbessern!

Wir finden jedenfalls, dass das Konzept des Trainingswochenendes sehr gut aufgegangen ist! Herzlicher Dank für die engagierte Mithilfe aller Teilnehmer beim Schafesortieren und -stellen, durch die wir unseren Zeitplan ziemlich gut einhalten konnten!!! Durch die hervorragende Zusammenarbeit war ein wirklich schönes Wochenende möglich!

Hier ein Bild, das die erfrischende Unterschiedlichkeit unserer geliebten Border Collies deutlich zeigt! An diesem Wochenende hatten wir ein herrliches Kaleidoskop an bunten oder weniger bunten, langhaarigen sowie kurzhaarigen Border Collies. Einfach eine in jeder Hinsicht unterhaltsame und überraschende Rasse!!!

Ein paar Bilder von der Siegerehrung.

Die Plazierung am Sonntag sah folgendermassen aus:

Kl.1: (9 Starter)

1. Rang: Magdalena mit Meg

2. Rang: Synve mit Aslan

3. Rang: Evelin mit Dev

4. Rang: Kerstin mit Wally

Kl.2: (3 Starter)

1. Rang: Christina mit Baris

2. Rang: Beatrix mit Chaplin

3. Rang: Magdalena mit Dee

Kl. 3: (3 Starter)

1. Rang: Caro mit Sky

2. Rang: Angie mit Xela

3. Rang: Kerstin mit Fay

Wir gratulieren allen ganz herzlich!!!

Operetten-Wurlitzer im Schloss Greillenstein

mein Sänger-Ensemble “OPERetten-Wurlitzer Wien” das ich vor einem Jahr gegründet habe, gibt wieder eine Vorstellung!

Diesmal singen wir im wunderschönen Schlosshof des Renaissance-Schlosses Greillenstein bei Horn die mitreissendsten und schönsten Ohrwürmer der “goldenen Operettenzeit”. Ein Operetten-Cocktail vom Feinsten mit Stücken von Strauss, Lehar, Kalman, Stolz usw.

Für die (hoffentlich) zahlreich Interessierten hier der Link mit den näheren Infos: 

http://www.roehrenbach.gv.at/index.php/news-aktuell1/52-nachtderoperette

Über euer Kommen würden wir uns sehr freuen!!!

Trainingsschafe

Für alle, denen ich es noch nicht persönlich mitgeteilt habe: die Trainingsschafe sind in Königstetten angekommen (eh schon vor zwei Wochen), aber trotzdem, Training ist ab sofort möglich ;-)

Meine ewige HandyNr. 0676/4502380 (Wolfgang)

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Floh im Stroh und Blitznäschen

Schön langsam erhärtet sich in mir der Verdacht, dass Flöhe im Stroh leben, nicht im Heu, denn sonst hießen sie Fleu, aber auch sonst nirgends, außer im Stroh. Nur so erklärt sich, warum kleine Winzlingswelpis einen Floh besitzen können, nachdem sie regelmäßig im Stroh schlafen.

Heute auf der Weide gabs ein neues Lämmchen und dazwischen zwei Duracell-Welpen, die Springbohne Gina und den Nasenbären Glen. Wie das bei Duracelltierchen halt so ist, kommen sie irgendwann mal am Ausschaltknopf an, und fallen augenblicklich ins Schlafkoma.

Unsereins kennt das ja schon und wartet geduldig auf diesen Augenblick, um die kleinen Spingmonsterchen dann so richtig in Ruhe und ausgiebig untersuchen zu können. Und was fand man da zwischen den weichen Flaumhärchen? Jeweils einen dicken Floh. Der war schnell weggemacht. Aber dann fand man auch noch einen frischen Zeck, auch der war gleich weg. Was für ein früher Einstieg in die Schattenseiten eines glücklichen Hundelebens, aber da die beiden Duracelltierchen seit bald 2 Wochen jeden Tag auf die Schafweide mitdürfen, lassen sich diese Untiere leider nicht vermeiden.

Auch hat die kleine, freche Springbohne Gina heute ihr erstes Blitznäschen geholt. Ja, wenn Welpis nicht immer sooo schlimm wären! Nachdem auf meiner Weide z.Zt. ein kleiner Bereich mit Elektrozaun eingekoppelt ist, ich alle Hundzis, incl. Duracelltierchen, außen vor der Weide versammelt hatte, nochmals in die Weide ging, um den Strom einzuschalten, kam ich nach getaner Arbeit wieder zur Tür heraus, die großen Hunde alle brav versammelt wartend, von den Winzlingstieren keine Spur. Ich rufe, rufe, rufe, da kommt Nasenbärchen Glen angelaufen, aber wo ist die Springbohne???

Tja, plötzlich, Unruhe in der Schafherde, alle wandern den Hang herunter, und das kleine Ginatier mitten auf der Koppel und bringt mir glücklich die Schafe. Alles schön und gut, aber wie kam die kleine Springbohne   i n   die elektrifizierte Koppel hinein? Durch irgendein Loch, sie ist halt noch seeehr klein.

Als sie sieht, dass wir alle außerhalb der Koppel stehen, denkt sie – na gut, lauf ich halt jetzt zu den anderen – wusel, wusel, immer näher zum Zaun, ich schreie noch Nein, geh weg, Gina bremst knapp vorm Zaun aber das Nasenspitzi kommt trotzdem am Zaun an – Blitz – Aua, blöd gelaufen, ich hinein in die Koppel, rufe das Zwergi, Gott sei Dank kommt sie zu mir, ich knuddle sie und spiel mit ihr, lob sie fürs herkommen  – und nach drei Minuten ist die Welt wieder in Ordnung. Aber scheinbar will sie jetzt doch nicht mehr sooo weit von uns weglaufen, denn sie bleibt lieber in unserer Nähe. Schon ganz schön viel zu erleben, für so kleine Zwergleins!

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Gestern war ich bei der GV des ÖCBH und habe Darla’s Riesenpokal für den CupSieg in Trial Kl.3 abgeholt. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass Darla bei der Übergabe des Pokals wußte, dass der Applaus ihr galt. Jedenfalls bin ich sehr stolz auf meine Süße, die immerhin erst zarte drei Jahre alt ist. Ich wünsche ihr noch ein glückliches, gesundes, langes und aufregendes Hundeleben mit vielen Trials und vielen Schafen und auch viel Erfolg.

Rückkehr der Schafe

Zu allererst möchte ich allen Lightspeed-Familienmitgliedern, Lightspeed-Freunden und jenen, die es vielleicht noch werden ein tolles, gesegnetes und erholsames Osterfest wünschen - das Wetter dazu hätten wir ja :-)

Aufgrund äußerst widriger und unangenehmer Umstände war ich heuer gezwungen, meine Schafe schon viel früher als sonst auf die Weide in Königstetten zu stellen. Es gibt zwar noch kaum genug Grünfutter, d.h. ich muß noch kräftig zufüttern, und ziemlich alle Mütter sind hochträchtig, aber lieber hier als noch einen Tag länger in Horn.

Was das Hütetraining angeht: derzeit nicht möglich, da die Mütter demnächst lammen und danach noch ein Weilchen ihre Lämmer säugen werden. Danach lediglich eingeschränktes Training möglich, wenn überhaupt. Bei Fragen, meine HandyNr. 0676/4502380

Besonderen Dank möchte ich hier aussprechen an Kathi und Hubert, die mir wieder einmal schnell und unkompliziert den Anhänger geborgt haben. Und auch Christa war wieder da um zu helfen und so ging das koppeln sehr nett und kurzweilig über die Bühne - danke Christa.

So, und jetzt bleibt noch Daumen halten, daß beim Lammen alles gut geht und viele gesunde Lämmchen das Licht der Welt erblicken.

Happy Birthday allen unseren lieben E’s

Wie die Zeit vergeht! Schon wieder sind es 2 Jahre her, seit der äußerst vielversprechende und tolle Wurf aus Zony und Ace del Mulino Prudenca zur Welt kam. Seither haben sich die Buben und Mädels aus dieser Verpaarung zu hervorragenden Hunden entwickelt, die in allen Bereichen erfolgreich sind.Wir gratulieren ganz ganz herzlich und wünschen den Hunzis und auch deren stolzen Besitzern alles erdenklich Gute auf Erden und ein gesundes, erfolgreiches und glückliches Jahr. Happy birthday to you all:

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Everest HD-, ED-, OCD-frei, CEA-genet. frei, CEA-, PRA-, Kat-frei 09, A1, bereits zwei Würfe in Slowenien

Eliott HD-, ED-, OCD-frei, CEA-genet. frei, CEA-, PRA-, Kat-frei 09, angekört, A1, BGH1, BGH3, GH1, Farmertrial 

Express to Coldstream HD-B, ED-, OCD-frei, CEA-genet. frei, Schweizer Jugend-Champion, A1

Elaine HD-, ED-, OCD-frei, CEA-carrier, CEA-, PRA-, Kat-frei 09, angekört, A1, BGH, 1 Wurf mit 9 Welpen nach Quincy vom Thurnhof bei “Austrian Starlight”

Evening Sky HD-, ED-, OCD-frei, CEA-genet. frei, CEA-, PRA-, Kat-frei ‘10, 1V, A1, A2, Lightspeed H-Wurf mit Jason of Jennifer’s Bonfire geplant 

Ebony HD-, ED-, OCD-frei, CEA-, PRA-, Kat-frei 09, 1V

Equinox HD-, ED-, OCD-frei, 1 V, A1, BGH1, Vereinsmeister Wiental ‘09

Event horizon HD-, ED-, OCD-frei, CEA-genet. frei, CEA-, PRA-, Kat-frei 09, 1 V, gedeckt von Borderline Country Justinboots

Julie’s 1.Date mit Joe

Heute morgen hatte unsere süße Julie ihr erstes romantisches Date mit Bobby Dalziels Joe in Goeteborg. Die beiden fanden einander auf Anhieb sympathisch und haben nicht lange gefackelt. Synve bleibt mit Julie noch bis Sonntag im kalten und trüben Schweden, also noch genug Zeit für weitere Dates und auch Fotos (kommen bald) sowie Videos von Joe beim Arbeiten.

Darla ist ÖCBH-HüteCupsiegerin 2009

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Die ÖCBH-Cupwertung 2009 ist bereits abgeschlossen:

In Kl. 3 einsam an der Spitze liegt Wolfgangs Darla (Lightspeed Darjeeling), die mit ihren erst zweieinhalb Jahren ein ganz tolles Kl. 3-Debut-Jahr abgelegt hat!

Auf Platz 3 in Kl. 3 liegt Darlas Mama Lady Julie.

In Kl. 2 ist Freni di Modena auf dem zweiten Platz gelandet und wird, wenn sie sich weiter so brav entwickelt, nächstes Jahr in Kl.3 starten.

Lightspeed Aragorn kam in Kl. 2 auf den dritten Platz.

Pielachtal-Wochenende

Sitze gerade im Kaffeehaus und meine beiden Hunzis zu meinen Füssen, Darlas Kopf liebe- und vertrauensvoll auf meinem linken Fuss. Bin eigentlich sehr stolz und glücklich über meine zwei Mädels.

Zony hat zwar am Trial nicht teilgenommen, was ich im nachhinein etwas bereue, denn das wären Schafe für sie gewesen, hat aber Sa u. So die Klasse 2 wegräumen dürfen und mir dabei wieder mal gezeigt, daß sie für praktische Arbeit der ideale Hund ist.

Darla hat mich aber auch total glücklich gemacht, da sie wieder einmal bewiesen hat, daß sie alle Arten von Schafen arbeiten kann, schwere, normale, leichte, sehr flüchtige - einfach weil sie sich spätestens beim Lift und Fetch an die Schafe anpasst.

Es war das erste Trial beim freundlichen Karl und seinen Jura-Bergschafen im schönen, aber etwas feuchten Pielachtal. Viele waren wieder gekommen, um ihre Hunde zu zeigen bzw. an neuen Schafen zu testen. Die Kl.3 war zwar nicht groß (7 Starter) aber mit viel mehr Startern wäre es auch nicht so gemütlich zugegangen. Wir hatten ein tolles, großes, steiles aber sehr interessantes Feld mit kleinen Senken und einigen Verschneidungen. Sehr challenging!

Marion Fuchs hat einen der besten Handler Europas zum Trial geladen: Mosse (Carl Magnus) Magnusson - ein total sympatischer Schwede, der beim heurigen Continental 4. wurde! Bei solch hochkarätigen Richtern bemühen sich viele, noch schönere Läufe zu zeigen.

Samstag um 9 gings los, wir hatten ca. 200-250m Outrun rauf auf den Berg, klassischer Fetch und Kurs, relativ langer Crossdrive und - die schweren aber sensiblen Schafe von Karl. Darla hatte keine leichte Gruppe zu arbeiten. Rechter, schöner Outrun, als sie oben war und liften wollte, gingen die Schafe nach rechts weg, Richtung Auslasspferch. Ich mußte korrigieren, das kostete uns 7 Punkte und die schwierige, langsame und stetige Arbeit über den Parcour ging zwar in schönen Linien, kostete aber Zeit, und als wir einen schönen Shed fertig hatten und zum Pen gingen, war die Zeit aus. Das einzige Team am Sa, das den Pen schaffte war Bungee mit Volker, die uns um 1 Punkt schlagen konnten. Gratulation an die beiden, schöne Arbeit. Darlas Mamma Julie hatte, wie so viele, Pech mit den Schafen, eine Gruppe, die partout nicht zusammenbleiben wollte und Julies und Synves Nerven strapazierte, schließlich zum Timeout führte.

Es folgte ein supernetter Abend in der Runde mit Mosse, wo wieder europaweite Freundschaften geschlossen wurden.

Sonntag, kühl, anfangs regnerisch, ich hatte den ersten Lauf morgens, und mein kleines Mädchen war wieder zum niederknuddeln. Wieder schwierige Schafgruppe, total schöner Outrun, guter Lift, kleine Korrekturen, guteLinien, besseres Tempo als am Sa. Darla war allerdings etwas nervöser als am Sa, ihr gingen die schweren, langsamen Schafe schon etwas auf die Nerven und sie begann ein bissl zu flitzen, hab sie aber bremsen können und nach einem schnellen Shed ging sich diesmal auch der Pen aus. Ich bin so glücklich über Darlas konstante Leistungen, ich kann mich wirklich immer auf sie verlassen. Auch Julie hatte einen wunderschönen Lauf, leider mit einer falschen Julietypischen Flitz-flatz Bodenluftraketenflanke, die sie soviele Punkte kostete, daß sie nicht gewinnen konnte und “nur” 3te hinter ihrer Tochter Darla (1Punkt Abstand) wurde.

Nach der Preisverleihung klang das Wochenende gemütlich beim Wirten aus und mit dem Ergebnis können wir wirklich zufrieden sein: Darla Sa u. So jeweils 2.Platz, Julie So 3.Platz, Freni So 1.Platz. Danke allen für das nette Wochenende!