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Archive für Februar 2012
Welpentrainings-Nachmittag
28.2.2012 von Synve.
Am Samstag haben wir wunderbares Vorfrühlings-Wetter erwischt für den zweiten Teil unseres saisonalen “Kein-Futter-vom-Boden”-Trainingsthemas! Durch zwei liebe Hundekinder-Gäste, die genau am gleichen Tag geboren sind wie unser J-Wurf, nämlich am 31. Oktober, wurde es ausserdem zu einem Welpentrainings-Nachmittag! Die Welpen hatten natürlich alle grossen Spass miteinander und haben sich gleich super verstanden und gegenseitig genüsslich über den Hang gewuzelt! Aber auch die Wiedersehensfreude von Jung-Mama Guin mit ihren beiden Kindern June und Jeremy war gross, wie man an der folgenden Fotoserie (Guin-Jermey) sehen kann:
Jeremy, June und Mama Guin, der man den Wurf gar nicht mehr ansehen würde, wenn man vom kessen Kurzhaarlook (mit modischen Ohrenfransen) absieht:
Die beiden anderen Welpen waren Busy und Izzy:
Wie schon an unserem ersten Trainingstag begannen damit, ein Wort, zB. “lass es” zu trainieren, auf das hin der Hund von einem schmackhaft aussehenden Fundstück ablassen soll. Danach ging es auf die Futterstrasse: Wieder hatten alle Beteiligten verlockend duftende Essensreste mitgebracht, die in zwei Reihen ausgelegt wurden. An Wurst, Krapfen, Quargel und Co mussten jetzt die Welpen vorbeigeführt werden! Wenn sie sich statt auf die Verlockungen auf ihren Hundeführer konzentrierten, gab es natürlich Lob und eine schöne Belohnung dafür! Ein Konzentrationsspiel für Hund und Hundeführer, manchmal auch recht lustig für die Zuschauer!
Der nächste Teil war das Abrufen durch die (immer enger werdende) Futterstrasse. Damit es nicht zu unkontrollierbarem Futterschwund kam, wurden dafür die kulinarischen Verlockungen in kleine Döschen gefüllt und in zwei Reihen ausgelegt. Die Welpen haben diese Aufgabe sehr brav bewältigt, auch an der ganz engen Strasse! June musste zwar die letzte Schüssel (mit dem Quargel)immer gut kontrollieren, hat sich aber dann doch für ihr Herrchen entschieden!
Für die “Grossen”, Julie, Flyte, Guin, Frodo und Somi gab es auch viele interessante Übungen am Futter! Darüber Fuss-Gehen, in der Futter-Strasse absitzen und abliegen, Hereinrufen mit Stoppen, und die ziemlich schwierigen Aufgaben mit ablenkenden Menschen, die offene Futterdosen schwenkten, während der Hund sich aufs Fuss-Gehen oder Hereinrufen konzentrieren soll!
Oben: Flyte, Frodo, Somi, dann Julie.
Für die arme Julie, die Futter so unwiderstehlich findet, war diese letzte Übung ein ganz schöner Spiessrutenlauf!! So ein Glück, dass es am Ende auch für sie eine erlösende Wurst gab!!!
Wir hatten also einen interessanten und lustigen Nachmittag mit vielen motivierten Hunden bei herrlichem Sonnenschein. Schön wars!


June und ihr fescher kurzhaariger Island-Border-Collie Somi
Auf der Schafweide währenddessen hatten zwei junge Tschechen mit ihren Border Collies einen ganzen Hütetag mit Wolfgang gebucht und übten unermüdlich Treiben, Shedden und Sheep-sense für Mensch und Hund!
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Schneehüten in Regau
20.2.2012 von Synve.
Meine Hunde und ich bedanken uns ganz herzlich für schnee- und actionreiche Hütetage am Biohof Deml, die wir eifrigst zum Hütetraining im Schnee vor idyllischer Kulisse genutzt haben:
Das kleine Guinchen war zwar mit wenig Haaren aber dafür umso mehr Ernst bei der Sache.
Flyte konnte sich an komplizierten Outruns üben, bei denen er (wegen einer in das Feld hineinreichenden Hof-Strassenecke) nach links zuerst relativ spitz auf die Schafe zulaufen und dann erst aufmachen sollte. Wirklich nicht leicht für Flyte, der gerne gleich am Outrun-Anfang hinausschlagen will. Am Ende haben wir aber eine Lösung für den merkwürdigen Outrun-Beginn gefunden!
Paola war extra aus Italien angereist, um ihren Cedric-Sohn Legu auf ein Wochenendtrial vorzubereiten und ihren jungen Lightspeed Ian zu trainieren. Es freut mich sehr, dass sie mir heute berichten konnte, dass Legu bei seinem Trial den zweiten Platz erreicht hat, mit 20 Punkten für den Outrun, den wir so ausgiebig geübt haben! Bravo, Legu!! Weiter so!!!
Mit dem zehn Monate alten Ian, Sohn von Julie und Blackie of Conquest, hatte ich natürlich auch grosse Freude: er ist sehr stylish, macht natürlich weit auf uns hat für sein junges Alter schon recht viel Power über die meist nicht sehr lauffreudigen Regauer Schafe.
Ians Mama Julie war die ganze Zeit aktiv und begeistert beim Helfen und Schafe-Zurückfischen, wenn sie von ihrem Plateau zu weit abkamen. Aufgrund der Schneelage wollten wir nämlich die Schafe -um sie ja fit und bei Laune zu halten- nicht allzu sehr durch die Lande jagen, sondern haben uns eher bemüht, die wolligen Tierchen relativ stationär auf einem gemütlichen Plateau zu platzieren und nach Möglichkeit die Hunde rundherum zu bewegen. Auch so hat man jede Menge interessanter Trainingsmöglichkeiten, und die Schafe danken es hoffentlich, wenn sie so mit moderatem Wintersport davonkamen!
Julie beim Helfen
Karins beide Border Collies, der lustige und kecke Vicko und der ernsthafte kurzhaarige Hilux waren natürlich auch sehr brav. Vicko übt gerade am vollen Kreis und Verbalkommandos ohne optischen Hilfen, und Hilux lernt schönes Shedden, was meistens schon gut funktioniert, wenn Karin die Nerven behält.
Gäste aus Wien waren mit der neuen (übrigens sensationell günstigen) Westbahn angereist: Bea und Cleo vom sonnigen Garten samt ihrer Mama Albena, der ich versucht habe, Pfeifkommandos für Links und Rechts beizubringen. Bea und Cleo, sicherheitshalber am langen grünen Seil, haben sich sehr zusammengerissen, und waren recht brave Mädchen, die den Ernst der Arbeitssituation gut begriffen haben und im Verhältnis zu sonst gar nicht zickig waren, sogar im dicht mit Hunden bepackten Zubringerauto!
Ach ja, übrigens waren alle Hunde bei ihrem Hüteausflug sensationell verträglich, auch die Rüden untereinander! Ich freue mich zB. sehr, dass sich die beiden inzwischen beide erwachsenen und erfahrenen Rüden Legu und Flyte immer noch wunderbar verstehen und sogar miteinander spielen konnten! Gemeinsames Arbeiten verbindet scheinbar! Das Hüten ist Border Collies offensichtlich zu wichtig, um zu streiten oder zu zicken!
Am Ende gab es noch eine kleine Berufsberatung für das Border-Baby Buzz. Die kleine Buzz kann sich jetzt eine Karriere als Hütehund sehr gut vorstellen und hat für die nächste Zeit spannendes Material zum Träumen! Nicht nur hat sie spannende Schafe kennengelernt, sondern sie ist auch vom Guinchen gründlich gewuzelt worden. Das Guinchen meint, das ist sehr gut für Welpen und stärkt nicht nur das Welpenseelchen sondern gleich auch das Gleichwichtsorgan!!
Viele glücklich müde Hunde sind also von spannenden Hüteabenteuern heimgekommen und freuen sich schon auf das nächste Mal!
Für alle, die jetzt noch nicht genug Schafe und Hunde im Schnee gesehen haben: hier noch die Version in bewegten Bildern: http://www.youtube.com/watch?v=mipI7vZ5EdQ
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Winter-Seminare
7.2.2012 von Synve.
Am 4..-5. Februar fand das Lightspeed-Winterseminar am Steinbachhof statt, bei dem die beiden dynamischen jungen Trainerinnen Anna Plenk und Sabrina Hauser 10 Agility-Begeisterte mit Bewegungsübungen für Hund und Mensch und vielen Basics aus der sportlichen Trainingslehre inspirierten. So startete das Seminar nicht wie im Agility-Training meist üblich, mit Geräten, sondern mit einem ausführlichen Block über das richtige Aufwärmen zur Sportverletzungsprophylaxe:
Die Hunde waren zunächst etwas verwundert über ihre hundlos, scheinbar grundlos herumhüpfenden Menschen. Aber dann durften sie doch auch noch mitmachen:
Zum Thema Aufwärmen des Hundes gab es viele kleine Tricks, mit denen der Hund spielerisch alle Muskeln in Schwung bringt und gleichzeitig schon auf den Hundeführer konzentriert wird! Viele Tricks waren auch sehr gut welpentauglich, wie die kleine Lightspeed Juniper erfreut feststellen konnte!

Am Sonntag gab es dann ein Arsenal von spassigen Geräten zur Schulung der Körperbeherrschung. Nicht nur die Hunde sondern auch die Menschen durften sich an diesen Geräten probieren und dabei scheinbar unbekannte Muskelpartien kennenlernen! Ein paar High-Tech-Geräte mit direktem Computer-Feedback waren auch dabei, etwa zum Test der Reaktionsgeschwindigkeit oder Körperbalance .
Kleine Kontaktzonen-Vorübungen waren natürlich auch dabei, sowie Wechsel-Übungen in voller Laufgeschwindigkeit, aber mit Kegeln statt Geräten. So konnten sich die Hundeführer einmal ausschliesslich auf die richtige Wechsel-Körpersprache konzentrieren, ohne den Kopf nur bei der richtigen Bewältigung des Geräts zu haben!
Durch den abwechslungsreichen, methodisch ausgezeichnet strukturierten Aufbau dieses Seminars fügten sich die vielseitigen Übungen letztendlich zu einem schlüssigen Bild zusammen: Die meisten Fähigkeiten, die wir und unsere Hunde bei Agility brauchen, können durch relativ einfache und gleichzeitig lustige Übungen geschult werden! Und das ganz ohne Frust am Parcours.
Ein wirklich nettes Wochenende liegt hinter uns: Die Teilnehmer waren alle super motiviert und gut gelaunt und die zwanzig Hunde im Haus herumwuselnden Hunde vertrugen sich auch ziemlich gut.
Wir danken unseren ausgezeichneten Trainerinnen für ein toll aufgebautes Seminar. Gelobt werden soll auch noch unsere Küchen-Crew, Familie Gutlederer, die una aus der eisigen Winterkälte hereinkommenden Sportler am laufenden Band mit warmen Köstlichkeiten versorgte. Auch noch ein herzliches Dankschön an Roswitha Zink vom E.motion Equotherapie-Verein, die uns das Haus und das Gelände zur Verfügung stellte, auf dem in den warmen Monaten die Therapiepferde glücklich und frei herumschlendern und Kindergruppen in therapeutischen Ferienwochen glücklich machen.
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Währenddessen nutzte Lightspeed Ice den tiefen Winter dieser Tage zu einem ersten Lawinen-Suchkurs. Hier ein paar Bilder von Ice im Schnee!!!
Ein Fund!! Und ein glücklich müder Hund:

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Eiszapfen-Trainingstag bei unseren Schafen
2.2.2012 von Wolfgang.
Obwohl es zur Zeit ziemlich zapfig (eisig kalt) ist, und da ich ja meine auf der Schafweide fürs Training verbliebenen Schafe jeden Tag versorgen muß, waren wir - die ganze Lightspeed-Familie - heute wieder dort und nützten den Sonnentag mit -5Grad zum Outrun-Training auf dem riesigen Feld oberhalb meiner Schafkoppel. Dieses Feld erstreckt sich über gute 350-400m und ist recht anspruchsvoll, da durch Senken und Hügelkuppen links und rechts jeweils Bereiche entstehen, wo die Hunde beim Outrun den Blickkontakt zu den Schafen verlieren, und daher lernen müssen, weiterzulaufen, zu vertrauen und die Schafe zu suchen. Gar nicht leicht für unsere jungen Guin und Glen.
Es war ja heute ziemlich windstill und trotzdem hört man die Pfeifkommandos auf diese Distanz kaum. Wir mussten uns daher sehr anstrengen, mit unseren Hunden über die Strecke in Kontakt zu bleiben. Bei einem Lift und Fetch auf diese Distanz muß der Hund auch schon sehr genau wissen, was er tut und muß Linie halten können, denn sonst gehen die Schafe mit ihm wohin sie wollen und wenn der Hund noch dazu keine Kommandos hört, weil zB. der Wind so stark weht, kann er mit den Schafen komplett von der Linie abkommen. Das Fetchen auf gerader Linie muß daher in idealem Umfeld auch und gerade auf große Distanz trainiert werden.
Unsere Hunde waren durchwegs sehr brav, bis auf kleine Verständigungsschwierigkeiten vielleicht wegen der Entfernung. Für die Großen gab es keinerlei Probleme, unsere Kleinen mußten hin und wieder korrigiert und erneut auf die richtige Spur gebracht werden, haben aber dann auch alle Seiten und Richtungen sehr gut gemeistert. Es ist immer wieder schön und begeisternd, wenn man sieht welche unglaubliche Leistungen die Hunde alleine beim Outrun vollbringen, wenn sie voller Vertrauen und mit einer totalen Zielstrebigkeit im Höllentempo, komplett allein auf sich gestellt, in einem weiten Bogen von uns weggallopieren und dabei meistens auch die Orientierung behalten und das auf unglaubliche Distanzen wie in unserem Fall weit über 500m. Border Collies sind einfach die Besten!
Hier ein kleines Video von meinem Glen, als er von unten nach links oben gelaufen ist, wo Synve mit den Schafen stand. Sie hat ihn knapp nach dem Lift und auf einem kurzen Stück des Fetches gefilmt. Atemberaubend immer wieder das Panorama zum Tullner Becken hinunter.
http://www.youtube.com/watch?v=2UE4LxWeOt8
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