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Archive für Januar 2012

Jänner-Agility-Updates:

Dieses kleine und meistens sehr harmlos aussehende Guinchen hier hat an einem schönen Jännertag vor zwei Wochen mein armes treues Handy in einer genau handygrossen Lacke versenkt. Da weder das Handy noch die darauf gespeicherten Nummern nach dem Wintertauchgang noch zu retten waren, würde ich alle, die wollen, dass ich ihre Telephonnummer habe, ersuchen, mir diese noch einmal per SMS oder email zu schicken: synve.lundgren@gmail.com!

Persönlich bin ich ja kein grosser Winter-Fan. Ich bin ein ziemlich erfrorenes Geschöpf, und im Winterhalbjahr überlebe ich nur, wenn ich mich in mühsam anzulegende siebzehn Schichten hülle! Sehr wichtig sind dabei mehrere gute wollige Rollkrägen übereinander!!! Wenn es nach mir ginge könnte es Anfang November gleich nahtlos mit März weitergehen.  Zwar soll die richtige Kältewelle dieses Jahr ja erst kommen. Bis jetzt hatten wir ja gerade einmal ein paar Grad unter Null und noch kaum Schnee. Trotzdem friere nicht nur ich, sondern, wenn es nicht nur kalt sondern auch nass ist, auch das kleine momentan wirklich sehr kurzhaarige Guinchen. An dem armen kleinen Würmchen ist nichts mehr dran, das es warm halten könnte. Die paar einzelnen kragenechsenartigen Federn unter den Ohren tragen nicht allzu viel zum Wärmegewinn bei! Aber Border Collies sind tapfer und im Gegenteil zu mir beschweren sie sich nicht über das Wetter. Das Guinchen schlottert einfach herzerweichend, wenn ihm zu kalt wird! Es behauptet auch, es hat mein Handy nicht in die Lacke hinein-geschubst sondern es hinein-geschlottert. Hmmm…  Vielleicht kann es sich ja nächsten Winter ein kleines bisschen Unterwolle wachsen vom Christkind wünschen!!

Geistig halten uns in der Zwischenzeit halbwegs beschäftigt mit Obedience-Training, unserem neuen Themenschwerpunkt “Ignorieren von herumliegendem Futter” und dem einen oder anderen Agility-Fortbildungs-Kurs. Dieses Wochenende war ÖGV- Trainer-Aufbautraining mit Erwin Metzler, dem Trainer der Doppel-Weltmeisterin Lisa Frick. Vor zwei Wochen waren Flyte und ich auf dem Seminar mit Olga Edrova in Pottendorf. Beides war wieder sehr spannend und anregend, und wir haben jetzt wieder Material für heitere zukünftige Trainings, sowie Ideen zu riskanten aber genialen Speed-Führtechniken, für den Fall, dass man sich bei einem Turnier einmal trauen sollte, ein wenig auf Risiko zu laufen!

In der Tattendorfer Sporthalle warten hier zwei Gruppen, während die dritte gerade arbeitet. Es gab wieder exzellentes Parcourstraining mit Erwin Metzler, in handliche und lehrreiche Sequenzen zerteilt, und voller pädagogisch wertvoller Details! Und: Erwin gibt nicht nach, bevor man nicht wirklich riskiert hat, das letzte Futzerl Speed und optimale Linie aus seinem Hund herauszuholen!  :) Hier ein sehr müder Krieger nach brav getaner Arbeit:

Leider ist meine Kamera zu klein für gute Action-Fotos. Das hier ist das Höchste was sie zusammenbringt:

 Lightspeed Equinox, immer hochmotiviert und schnell!

 

Der Trainer mit seinen folgsam lauschend aufgereihten “Opfern”, und im Rampenlicht der brave blaue Yoda.

Unten ein sehr lustiger Nicht-Border, nämlich die temperamentvolle (und gesprächige und diskussionsfreudige) Doberfrau Rosi!! Hier erwischt bei ihrer Zonenarbeit, bei der sie auf das Kommando  ”Stups” ihren langen dünnen Körper so zusammenfalten muss, dass sie mit dem black-and-tan-Naserl den Boden berührt! Sehr süss! :)

Wir werden sehen, was sich für uns Lightspeeds noch für weiteres Hallentraining ausgeht, bevor der Winter uns wieder aus seinen Fängen lässt!

Winter-Cups haben wir dieses keine vor. Eigentlich warten wir nur geduldig auf bessere Zeiten und harren zäh bis zum Frühling asu!! Aber ein Turnier hat uns doch im Jänner verlockt, nämlich das Neujahrsspringen in der sehr angenehmen Sporthalle in Ebreichsdorf. Zwar war sie nicht für jedermanns Schuhwerk geeignet, und auch so mancher Hund ist auf dem Hallenboden mehr oder weniger dramatisch ausgerutscht, aber ansonsten ist die Halle erholsam ruhig und geräumig.

Eine kleine Lightspeed Enkelin, Belly of Austrian Starlight, holte sich bei diesem Turnier den tollen ersten Platz im Open Jumping mit diesem Superlauf:

http://www.youtube.com/watch?v=TRfjMSezAR8&feature=uploademail

Meine brave Julie lief zwei führige Nuller und kam mit ihrem A-Lauf in der LK3 auf den fünften Platz, mit dem ich natürlich sehr zufrieden bin:

http://www.youtube.com/user/vomsonnigengarten?feature=watch#p/u/5/k4lgavlv7xc

Meinem auch sehr bemühten Flyte ging es im LK3- A-Lauf so

http://www.youtube.com/user/vomsonnigengarten?feature=watch#p/u/8/fxhd4R7xuLo

Und Flyte im Jumping Open: http://www.youtube.com/watch?v=D_VS947QuwQ&feature=uploademail

Giftköder-Selbsthilfe: Wir traineren, kein Futter vom Boden aufzunehmen!

Leider kommt es ja in der letzten Zeit zu einer auffälligen Häufung von Hunde-Vergiftungen, da es bei den Hundehassern scheinbar modisch geworden ist, Giftköder oder Nagelfrolic oder ähnliches auf bekannten Hunde-Spazierrouten auszulegen. Oft können die Hunde, die diese Köder aufnehmen trotz sofortiger medizinischer Versorgung nicht mehr gerettet werden. So ist es am 17.ten Jänner 2012 auch der kleinen Fay, einer zweieinhalbjährigen Tochter von Lightspeed Aragorn ergangen. Die armen Besitzer! Wenn ich mir deren Trauer über den so sinnlosen Verlust ihrer lieben, glücklichen, vergnügten jungen Hündin, wird mir ganz schlecht vor Elend!

Wir Lightspeeds sind natürlich fassungslos, dass es Leute geben kann, die kaltblütig in Kauf nehmen, liebe freundliche Hundemädchen wie Fay ins Jenseits zu befördern, nur weil sie sich vielleicht über einen nicht weggeräumten Haufen geärgert haben oder sich vor dem Rottweiler um die Ecke fürchten!

Hunde vergiften ist in deren Augen scheinbar nicht mehr als ein Kavaliersdelikt, so ähnlich wie Ratten oder Tauben oder anderes Ungeziefer auszurotten. Da diese Leute wohl kaum alle gefasst oder gestoppt werden können, haben wir beschlossen, dass in diesem Fall nur die Selbsthilfe hilft. Das heisst also, dass wir unsere Hunde trainieren müssen, einfach nichts zu fressen, das sie am Boden finden!!

Natürlich ist so etwas nicht in einer Einheit fertig trainiert. Da muss man schon ein paar Monate immer wieder daran üben, und auch später immer ein wachsames Auge und eine schnelle Reaktion haben.

Aber man kann das trainieren und ist dann den wahnsinnigen Köderauslegern nicht mehr hilflos ausgeliefert!!

Zum ersten Giftköder-Selbsthilfe-Nachmittag sind zwei der kleinen J’s. Juniper und Jeremy (drei flauschige Monate alt) und die 10 Monate junge Lightspeed Ivory, sowie deren Hundefreunde gekommen.

Für die kleinen J’s mit drei Monaten war das sowieso perfektes Welpentraining. Je früher man mit diesen Übungen anfängt, desto besser sitzen sie dann auch später!

Hier die Kleinen bei der Begrüssung! Ja, sie konnten sich noch sehr gut aneinander erinnern, auch wenn der winzig geborene Jeremy mit 7,5 kg  inzwischen der Grösste des Wurfs ist!!

Trainingsziel 1:

Wir gehen auf der Strasse, der Hund findet etwas, wir sehen, dass er sich darauf stürzen will, und wir können ihn mit einem Verbalkommando (zB. „Lass das“) davon abbringen!

Als Schritt 1 in unserem 4-stufigen Training erklärten wir unseren Hunden und Welpen anhand von Wurst am Boden und Wurst in der Hand in allernächster Nähe das Wort „Lass es“, auf das hin der Hund seine Aufmerksamkeit vom Futter am Boden zum Hundeführer umlenken soll. Wenn er das schafft, bekommt er natürlich etwas Gutes dafür.

Teil 2 war die „Strasse der Verlockungen“. Das hier ist die Welpenfutterstrasse. In der Mitte hatten wir leckere Futterverlockungen ausgelegt (wir haben alle unsere Kühlschränke geplündert), an denen es vorbeizumanövrieren galt! Kleiner Tip: wenn die Verlockungen ziemlich grosse Brocken sind, kann man im Notfall (wenn der Welpe doch einmal schneller reagieren sollte als man selbst) noch beherzt in den Welpenrachen greifen und sie wieder herausziehen!! Wenn die Brocken zu klein sind, werden vielleicht einige blitzschnell inhaliert und wir trainieren unsere Hunde zum noch schnelleren Futter-Aufsaugen!!!

Mit den Welpen war der Gang entlang der Strasse der Verlockungen natürlich ein ständiges Stop-and-Go, weil natürlich an den tollen Fundstücken nicht sooo einfach vorbeizugehen ist! Aber wenn die Kleinen es geschafft haben, ihre Aufmerksamkeit von Schinken, Knödel und Kuchen wegzureissen, bekamen sie natürlich von ihren Besitzern viel Lob und eine leckere Bestätigung!!

Die „Grossen“, Ivy und Somi konnten schon relativ zügig an den duftenden Versuchungen vorbeigehen. Ivy am Schluss sogar frei bei Fuss ohne Leine! Ganz brav, die Kleine!!! Und ausserdem eine tolle vorbereitende Konzentrations-Übung für kommende Unterordnungs-Prüfungen!!!

 

Trainingsziel 2:

Der Hund findet etwas, und weil er weiss, dass es sich nicht lohnt, Dinge  vom Boden zu fressen, wendet er sich von selber an den Hundeführer, um sich Bestätigung zu holen.

Für den Schritt 3 war toll riechendes Futter in kleinen Tupperware-Döschen in der Wiese versteckt, allerdings ohne dass die Hundeführer wussten, wo. Unsere Hunde sind nämlich so tolle Gedankenleser, dass sie sofort spüren, wenn wir ihnen sozusagen eine Falle stellen, also wissen, wo das Futter liegt, und bereit sind, sofort zu reagieren, wenn sie es schnappen wollen. Wenn die Hunde wissen, dass wir gefasst sind, sind sie gleich unglaublich brav und bemühen sich sehr, uns nicht in die Falle zu gehen. Deshalb müssen wir auch üben, frei über die Wiese zu gehen und den Hund einen Fund machen zu lassen, von dem wir nicht vorher wussten!! Die Dose hilft ein bisschen, dass wir trotzdem noch rechtzeitig eingreifen können, bevor das Futter seinen Weg in unseren Hund genommen hat, wo es ja nicht hingehört!!! Trainieren wollten wir, dass der Hund einen eigenen Fund macht, sich aber an den Hundeführer wendet, um sich bestätigen zu lassen, statt den Fund einfach gleich hinunterzuschlingen!!! :)

Schritt 4:

das ausgelegte Futter wurde jetzt weniger schmackhaft gemacht. Dafür verwendeten wir scharfe asiatische Saucen und ähnliches. Ideal wäre natürlich, wenn auch in diesem Trainingsschritt kein Fehler passiert, denn natürlich ist es auch nicht ideal, wenn unsere Hunde zu viel scharfe Sauce hinunterschlingen. Aber nach den Aufbautrainingsschritten 1 bis 3 hat der Hund ja die Möglichkeit gehabt, zu lernen, dass er sich erlaubtes leckeres Futter immer von seinem Hundeführer durch Kontaktaufnahme holen kann. Wenn er jetzt ein ausgelegtes Futterstück kosten sollte, verknüpft er hoffentlich, dass es sich nicht einmal lohnt, die Fundstücke zu essen, weil sie gar nicht so gut sind wie sie aussehen.

Achtung: Bitte nicht gleich bei Schritt 4 einsteigen und die Schocktherapie versuchen!!! Manche Hunde wissen nicht, was gut für sie ist und verschlingen auch hemmungslos eine ganze Flasche Tabascosause auf einmal. Das ist natürlich gar nicht im Sinn dieses Trainings. Diesem Typ Hund, der rücksichtslos auf das eigene Wohlergehen alles hinunterschlingen muss, was er findet, lernt auch nicht aus seinen eigenen schlechten Erfahrungen, zB. einem verdorbenen Magen. Wenn wir so einem Hund einfach ein All-You-Can-Eat-Buffet an scharfen Ködern auslegen, haben wir nachher die Tierarztrechnung, aber der Hund wird das nächste gefundene Futter wieder hinunterschlingen. Wie immer gibt es leider keine Shortcuts im Training. Im Training geht es um Feinabstimmung, nicht um Schockeffekte! Wir müssen lernen, unseren Hund zu lesen, zu erkennen, wenn er etwas entdeckt hat, das er haben möchte, und rechtzeitig mit einem vorher trainierten Abbruchkommando parat zu sein! Je mehr wir vorher trainiert haben, dass er nichts vom Boden fressen soll, und dass er es wieder hergeben muss, wenn wir es ihm wegnehmen wollen, desto leichter wird es im Erstfall auch sein, ihn am Verschlucken von gefährlichen Ködern oder anderen schädlichen Fundstücken zu hindern!!

Das war unsere sonntägliche Trainingsgruppe. Die kleinen Übungen sollen jetzt zu Hause weitertrainiert werden, und wir treffen uns dann im Februar wieder, um zu sehen, wie das Training greift.  Wenn sich noch jemand gerne anschliessen möchte sind weitere Welpen und Junghunde natürlich gerne willkommen. info@lightspeed-bordercollies.at

W

Und noch ein paar Fotos: oben die 10 Monate alte Lightspeed Ivory (Julie X Blackie), die schon eine hübsche junge Dame geworden ist und schon sehr talentiert an den Schafen arbeitet!!


Dem allerbesten Celtic alles Gute zum 16.ten Geburtstag!!!

Whenway Celtic Tradition, als Sohn
J.R. Griffiths Brace Champion Moss und Enkel von Wilson’s Dual Supr. Ch. Spot,  geboren am 22.01.96 in
Mittelengland bei Bruce Kilsby im Whenway-Kennel, wurde mit acht
Wochen, gemeinsam mit seiner Schwester Whenway Vienna, die mit Heidi
Poschacher in den Borderline Country-Zwinger einzog, nach Österreich
importiert. Celtic wurde zum Gründungsvater des Lightspeed-Zwingers.
Dieses Wochenende feierte Celtic seinen beachtlichen 16. Geburtstag, und zwar -für einen
einen Ur-Ur-Grossvater- bei noch immer guter Gesundheit und bester
Laune.

Celtic war Zeit seines Lebens ein echtes „Power Paket“ und ein
richtiger Allrounder, der seine Qualitäten in Agility, Unterordnung
und auch bei Hütehunde-Bewerben, den Sheepdog Trials, beweisen konnte:
1999 schaffte er es mit seinem unbändigen Elan und nach vielen
Turnier-Pokalen in diesem Sport ins Österreichische Agility-WM-Team.

Als zweite sportliche Schiene absolvierte er alle
Unterordnungs-Prüfungen bis zur BGH 3 und GH3, alles natürlich mit
Celtic-typischem Feuereifer!

Später wurden Hütehunde-Wettbewerbe sein Lieblingshobby. In
der Trial Klasse 3 wurde er Dritter im ÖCBH-Cup 2004 und Vierter 2005
und 2006. 2007 war er noch als ehrenhafter Reserve-Hund im
österreichischen Hütehunde-EM-Team in Norwegen vertreten. Danach, mit
immerhin 11 Jahren, beendete er seine sportliche Karriere. Zwar war er
körperlich noch fit genug, allerdings merkte man, daß er auf den
großen Distanzen  von 350 bis 500 Meter in Trial Kl. 3, auf die
Links-, Rechts-, Vor- und Stop-Kommandos nicht mehr so gut hören
konnte.

Was immer Celtic im Lauf seines Lebens anpackte, er war mit
ansteckender Freude und 200-prozentigem Einsatz dabei!
Trotz seines feurigen Temperaments bei der Arbeit behielt sich Celtic
immer sein ausgesprochen liebes, freundliches und stets ausgeglichenes
Wesen.
Celtic wurde der Gründervater des Lightspeed-Border-Collie-Zwingers,
und gab seinen Arbeitseifer und sein stabiles Wesen an viele
wunderbare Kinder und Enkel weiter. Zu seinem Sohn Lightspeed Aragorn
und dessen Familie im Border Collie-Zwinger „vom sonnigen Garten“ zog
er im Alter auch in den wohlverdienten Ruhestand, wo er natürlich von
seiner Besitzerin Synve Lundgren regelmässig besucht wird.
Mittlerweile leben dort seine Nachfahren in der fünften Generation,
denn auf seinen Runden durch das naturbelassene Gelände kann er ausser seinen Sohn Cedric auch seine Enkel Albena und Asparuch, seine Ur-Enkelin Elodie und seit 24. Dezember 2011 auch seine sechs Ur-Ur-Enkel, den Sechser-F-Wurf „vom sonnigen Garten“, der von Bora, einer weiteren Ur-Enkelin Celtics geboren wurde, immer im Auge behalten.

Bei uns im Lightspeed-Zwinger wohnen Celtics Enkel Lightspeed Fire Flyte, der die Tradition der Vielseitigkeit seines Grossvaters fortführt und seine Tochter Lightspeed Darjeeling, die sich auf Sheepdog Trials spezialisiert hat und dort hervorragende Erfolge hat.  Wir Lightspeeds sind sehr stolz auf Celtic in unseren Stammbäumen!

Flyte und seine kleine Schwester Guin.

Und noch ein paar Extra-Fotos von der heutigen sonnigen Spazierrunde um den Wienerbergteich, auch von Bandit, dem Groenendael, mit dem meine Border Collies gerne spielen. Ein Lieblingsspiel von Bandit und Guin ist Maus-Verstecken: Gelbe Quietschmaus (siehe Bild) wird im Gebüsch, in Astgabeln oder in der Wiese versteckt, ohne dass die Hunde zusehen dürfen, und wer sie zuerst findet, hat gewonnen, und quietscht dem Verlierer genüsslich etwas damit vor! ;)

Schafe, Borders und Welpen am Biohof Deml:

Die Woche zwischen Neujahr und den heiligen drei Königen haben die kleinen J’s, Mama Guin, Oma Julie, Flyte, dessen Halbschwester Albena und ich, Synve, am Biohof Deml in Rutzenmoos unter Schafen, Kamelen, Galloway Kühen, Nandus, weissen Eseln, Angoraziegen und diversestem anderen Getier verbracht! Nicht nur die Fauna hatte einiges an Vielfalt zu bieten, sondern auch das Wetter: vom frühlinghaften Sonnenschein über Schnee- und Graupelstürme und kaltem Dauerregen war alles dabei! So hatten unsere Hunde nicht nur ausgiebiges Training sondern auch viele gesunde Ganzkörper-Schlammpackungen und Gartenschlauch-Kneippkuren! Wenn die jetzt nicht top-fit sind, dann  ist ihnen wirklich nicht zu helfen.

Karin, die mit ihren beiden Border Collies Hilux und Vicco den schönen Biohof führt, konnte mit ihren beiden Buben für das anstehende Neujahrtrial üben: mit Hilux hauptsächlich Shedden und Turns, mit Vicco, dem lustigen kleinen Schelm, kleine Outruns und das leidige und oft bei unseren Border-Freunden recht unbeliebte “Platz”-Kommando! :)) Beide waren aber am Ende der Woche schon deutlich weiter und vor allem ziemlich glücklich!!

Sehr glücklich waren natürlich auch meine Hunde, denen es ausgesprochen gut gefallen hat auf ihrer Sportwoche, sowie der ausgeborgten Albena vom sonnigen Garten, eine Lightspeed-Enkelin und Leihgabe zu Trainingszwecken! :) Richtig schöne Klasse 1 Outruns hat sie am Ende schon gekonnt, die brave Albena, konnte schon frei im Feld liegen und zuschauen, während die anderen trainiert wurden, und zeigte sich überhaupt von ihrer allerbesten Seite! Immer glücklich lächelnd, super-brav mit rosa Schleiferl und Heiligenschein liess sie Karin und mich nicht aus den Augen, um uns jeden Wunsch sofort ablesen zu können! Irgendwie süss! Sogar als ihre zwei wilden Töchter Cleo und Bea (oben der verschwommene Strich im Bild ist eine flitzende Cleo) sie angrummeln wollten, konnte das ihre Kaiserlaune trüben, so zufrieden und ausgeglichen war sie! ( Ich glaube, sie wollte sich einfach gründlich bei Karin einschleimen, um gleich dortbleiben zu können, so immer ganz unter Schafen….)

Albena beim Training. Unten Flyte in einer zweiminütigen Sonnenphase in der Unwetterfront- vor lauter Panik, zu spät abzudrücken und die Sonne zu verpassen, ist mir leider ein wenig der Horizont in Schieflage gerutscht!!!

Vielen Dank an Karin und Hannes für die schöne Schafwoche am Hof! Wir hatten es sehr lustig!!

Die J’s sind ausgezogen!

Mitten unter unserer Bio-Schaf-Woche wurden auch die kleinen J’s einer nach dem anderen abgeholt. Von Jeremy und Juniper habe ich leider nur Indoor-Abholfotos wegen des wechselhaften Wetters. Aber bei der Abholung von Jinx haben wir herrlichen Sonnenschein erwischt. Auf diesem Angoraziegen-Kletterfelsen lässt es sich auch für Welpen viel Spass haben!!!

Jinx wurde schon um 9h vormittags abgeholt, wegen der langen Reise nach Deutschland, wo sie am Abend glücklich ankam! Die arme Jet musste dann noch bis 5h auf ihre Familie warten. Abgeholt zu werden ist ja für unsere Welpen ein grosses und schönes Abenteuer, das sie sehr spannend finden. Aber alleine zurückbleiben, ganz verlassen von den lustigen Geschwistern, das war gar nicht lustig für die arme Jet, die zwar immer die Wildeste der vier war, aber trotzdem ein anhängliches und sensibles Seelchen ist! Kläglich weinend sass sie alleine in ihrem Auslauf, die arme Maus. Mama Guinchen musste trösten und die verlorenen Spielkameraden so gut sie konnte ersetzen. Jedenfalls war Jets Freude gross, als am Abend endlich auch ihre ganz eigene Familie da war, die sich schon so auf sie gefreut hatte! Ende gut, alles gut!

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