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Archive für Oktober 2011
Willkommen, kleine, mittlere und grosse Lightspeed J’s!
30.10.2011 von Synve.
Heute, am 30. Oktober 2011, wurden in der Früh die schwarz-weissen Babies von Guin und Blackie geboren. Es sind vier Mädchen und ein Bub. Ein Mädchen und ein Bub sind allerdings noch ziemlich klein, mit 120 und 140g, brauchen also noch viel Frühchenpflege und freundlich gehaltene Daumen, bis sie gut über den Berg sind!!! Dem Guinchen gehts allerdings gut. Sie hat die Geburt leicht und natürlich hinter sich gebracht und passt sehr lieb auf ihre kleine Familie auf!
Eines der mittleren Mädchen ist ein apartes Split-Face (und ausserdem schon ein rechtes Kletter-Äffchen!!)
Oben links das zweite mittlere Mädchen mit dem dekorativen schwarz-weissen Muster. Daneben der Däumling Jeremy und das Däumelinchen Juliet.
Jumbo Jet mussten wir natürlich das prächtige dunkle 380 g schwere Mädchen nennen.
Update vom 31. Oktober: Die Däumlinge halten sich sehr tapfer: Heute früh hat der kleine Jeremy schon ganze 160 Gramm auf die Waage gebracht, sein noch zarteres Schwesterchen Juliet hatte sich immerhin 132 Gramm erkämpft! Damit sind sie zwar auf einem vielversprechenden Weg, aber in die grüne Zone kommen sie erst so circa ab Knacken der 200 Gramm Marke. Alles darunter ist für kleine Border Collies schon gefährlich leicht. Für so ein kleines Ding kostet die Anstrengung, den Kopf hochzuhalten und nicht von der Zitze zu fallen schon fast mehr Energie, als sie sich mit dem bisserl Milch wieder antrinken können.
Aber die kleinen Süssen bekommen natürlich eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung und werden alle zwei Stunden an eine saftige, leicht angemolkene Zitze angedockt. (während Jumbo Jet am andere Ende der Wurfbox auf einen kleinen Spaziergang geschickt wird..) Motiviert sind sie ja, die Kleinen. Aber eben noch sooo winzig!!!
Weil ich neulich gefragt wurde zur optimalen Temperierung der Welpenstube: Das Wohnzimmer ist kuschelig aufgeheizt auf 25 Grad, so wie es die Welpen gern haben. Die kleinen Würmchen frieren ja noch so leicht. Gerade in den ersten Lebenstagen haben die Kleinen ja noch keinerlei Reserven und jedes bisserl Belastung kann dann schon zu viel für die kleinen Mäuse. Wenn sie auf die Welt kommen, sind sie ja ausserdem noch ganz nass und müssen einmal gut auftrocknen. (und schnell an die wichtige erste Milch kommen, durch die die Mami ihre Abwehrstoffe weitergibt) Also müssen sie gleich am Anfang ohne Reserven eine enorme Leistung bringen, trocknen, warm werden und sich ein glückliches volles Bauchi antrinken. Das alles während ja meist noch andere Welpen geboren werden.
Ein warmes Welpi ist ein glückliches Welpi: Als Faustregel: wenn in der Wurfkiste alle Welpen auf einem Haufen liegen, ist ihnen kalt. Nur wenn sie einzeln (gerne natürlich mit einem Geschwisterl als Kopfpolster) wie die kleinen Hotdogs vor sich hin brutzeln, dann geht es ihnen gut.
Die Rotlichtlampe gibt es, wenn Guin die Wurfkiste verlässt, aber zu lange soll man sie nicht am Stück verwenden, da sie sehr austrocknet. Grillen will man die Welpen ja wieder auch nicht. Aber zum Anheizen einer Ecke, während Mami Gassi geht, ist die Rotlichtlampe sehr praktisch. Ein Wärmeunterbett gibt es auch, das eine schöne stetige Wärme produziert. Das ist besonders am Anfang optimal, um frisch geborene Welpen, die schon eine erste Milchmahlzeit hinter sich haben und trocknen und warm werden müssen, sicher und warm zu verrstauen (Kartonring Handtuch auf Wärmebett) während die nächsten Babies auf die Welt kommen.
Mit allen äusserlichen Wärmequellen muss man natürlich aufpassen, dass man nicht der Mama-Hündin das Liegen in der Wurfkiste verleidet, weil es ihr einfach zu heiss ist. Am besten man schafft kühlere und heissere Ecken in der Wurfkiste, dann können sich Hündin und Welpen gut aussuchen, wo es ihnen angenehm ist. 27 Grad mögen die Welpen gern. Da können sie gut wachsen und gedeihen und bekommen auch weniger Durchfall. (die verkühlen sich sonst regelrecht die kleinen Bauchis) 27 Grad ist für Mamis (und menschliche Züchter) als Zimmertemperatur schon nicht mehr ganz so angenehm. Temperaturzonen sind also ein guter Kompromiss.
Liebe Welpeninteressenten, bitte emailt an: info@lightspeed-bordercollies.at
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Mühlviertelmeisterschaft 2011: Darla Vize-Meisterin
28.10.2011 von Synve.
Die vierte internationale Mühlviertelmeisterschaft fand 2011 am 22. und 23.ten Oktober in Hirschbach statt. Wieder stand ein riesiges Areal in herrlicher Landschaft zur Verfügung. Mirjam und Günther haben hier eine tolle Tradition ins Leben gerufen. Das Mühlvierteltrial hat sich zum grössten Open Class Trial Österreichs entwickelt. Mit ca. 40 Startern aus vier Nationen, ca. 450 Meter Outrun und über 500 Meter Drive konnte sich dieser Bewerb auch dieses Jahr wieder unter die bemerkenswertesten Trials des Landes einreihen!
Wolfgangs Darla, Lightspeed Darjeeling landete, wie übrigens schon letztes Jahr auf dem zweiten Platz bei diesem grossen Bewerb, dieses Jahr nur um einen halben Punkt hinter Kathis Aimee, der wir zum Titel und zum Mühlviertel-Schild gratulieren können. Den dritten Platz holte Kerstin Reichmann mit ihrem Eros.
Oben: Lightspeed Glenfiddich beim Shedden. Glen wurde bei seinem Erststart in Kl.3 sehr guter Elfter. Noch vor seiner Mama Julie, die am 15.ten Platz landete. (Bei dem vielen Rennen am grossen Feld hatte sie am Sonntag nicht mehr genug Energie, um sich zwischen die schwer zu sheddenden Schafe mit ausreichend Enthusiamus zum erfolgreichen Trennen zu werfen!) Julie konnte das Mühlviertelschild übrigens 2008 gewinnen. Es ist eine Wandertrophäe, die jedes Jahr mit einem neuen Namensschild bis zur nächsten Meisterschaft beim jeweiligen Sieger einzieht.
Unten: ein paar Stimmungsbilder. Wie man gut sehen kann, wich ein herber Morgenfrost im Laufe des Tages einer herrlichen Oktobersonne.
Das teilweise märchenhafte Licht stellte sich übrigens am ersten Tag als starke Irritationsquelle für die spät startenden Hunde heraus: die Schafe standen an einer Stelle am Waldrand, die gegen Abend immer stärker im rasch anwachsenden Schatten des Waldes verschwand. Je schräger die Spätnachmittagssonne auf das Feld einfiel, desto unsichtbarer wurden die im silbern flimmernden Waldschatten stehenden Schafe für die armen Hunde, die am Abend auf den weiten Outrun geschickt wurden. Wer also in den letzten zwei Samstagsstunden des Trials startete, kam also kaum ohne teils massive Outrun-Korrekturen aus, bevor der Hund seine Schafe endlich erreichte! Erst aus relativer Nähe konnten die Hunde die Schafe erspähen! Keine der beiden möglichen Outrunrichtungen war so angelegt, dass man durch simples Ablaufen einer Feldgrenze die Schafe automatisch erreicht hätte! Gute Outruns waren also nur möglich, wenn der Hund sehen konnte, wo die Schafe standen!
Am nächsten Tag wurde der Startpfosten weiter in die Mitte des Feldes (dort wo der lustig geschlängelte Wanderweg verläuft) gelegt, und somit gab es am Sonntag keine Sichtprobleme mehr für die armen Hunde!
Unten ein Beispiel für das stimmungsvoll-silbrige Licht und den Camouflage-Waldschatten. Rechts: ein rechtschaffen müdes, kuscheliges Flytie nach viiiel Arbeit und Sport an der frischen Luft!
Nachdem diesmal der Richter der berühmte Bobby Dalziel war, von dessen doppelten Scottish National Champion und Supreme Champion wir zwei Junghunde, Guin und Glen, haben, mussten wir natürlich auch beim anschliessenden Seminar noch im Mühlviertel bleiben! Wir sind also wieder einigermassen up-to-date mit den gerade populären Trainingsmethoden!!! Und manchmal braucht man es, von einem Trainer gesagt zu bekommen, wo man beim Selbst-Traineren der Einfachkeit halber nicht konsequent genug ist. Kurz zusammengefasst für mich und Flyte (der das erste Mal in Kl.3 gestartet ist, und mit vielen eher lauten Verbalkommandos 26.ter geworden ist): Wenn man will, dass der Hund exakt auf Pfeifkommando horcht, darf man nicht immer erst dann ernst machen, wenn man schon verbal nachkorrigiert hat. Dann ist nämlich das Pfeifkommando nur eine Warnung für noch zu erwartende Verbalkommandos, und man darf sich nicht wundern, wenn sie im Zweifelsfall ignoriert werden. Bobby ist ein Fan von totaler Konsequenz. Er lässt keine Zwischenstufen und kein Kompromisstraining gelten, bei dem das erste “Down”-Kommando gerade einmal “langsam” bedeutet.
Down ist Down, Stand ist Stand und Langsam ist Langsam. Und zwar bis man wieder etwas anderes sagt. Hunde sind ja sooo gut darin, einen in Kompromisse zu verstricken, über deren Existenz man sich nicht einmal mehr selber bewusst ist!!! Mir hat das jedenfalls wieder einmal jemand sagen müssen!!
Und vierzig Meter Trainingsseil habe ich inzwischen auch schon gekauft. Mehr Seil kann eventuell noch später angeknüpft werden! Aber vorläufig muss ich einmal lernen, mit dem neuen Seilwust halbwegs zurecht zu kommen, ohne mich dauernd darin selbst zu verstricken!! ;)
Wir und die Lightspeeds hatten jedenfalls wieder eine sehr schöne Zeit im Mühviertel! Vielen Dank den Veranstaltern und Gratulation an alle erfolgreichen Trialisten auf diesem riesigen Feld!!!
Ach ja: Julie lässt ausrichten: danke für die vielen saftigen mühlviertler Feldmäuse!
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Es herbstelt sichtlich!
17.10.2011 von Synve.
In den Weinbergen hinter der Schafweide herbstelt es schon! Der Wein ist geerntet, und die ersten Herbstfarben lassen sich sehen!
Und so gehts dem kleinen Guinchen heutzutage: keck und lustig wie eh und je (hier mit ihrer braven Mama Julie!) Die Rippenbögen sind schon geweitet, obwohl sie ansonsten noch recht schlank und flink ist. Also sieht es für Welpen Anfang November sehr gut aus!!! Wir freuen uns!
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Tschechischer Familienbesuch im roten Border-Bus!!
12.10.2011 von Synve.
Ein einsam freiliegendes Wochenende ohne Trials oder sonstige Termine kann bei uns natürlich nicht ungenützt vorübergehen, solange noch das Wetter so einigermassen brauchbar ist!!! Also entschlossen wir, Guins und Glens Bruder Lightspeed Gordon im tschechischen “Guldenland”-Zwinger zu besuchen. Ivan Linhart hat dort grosse hügelige Felder, auf denen sich hunderte Schafe, zwei Pferde, mehrere Katzen und eine ganze Menge bunter Border Collies tummeln, abgesehen von Ivans mittlerweile vier braven Kindern! Wir hatten jedenfalls trotz originell-abwechslungsreichem Aprilwetter ein wunderbares Wochenende, und konnten insbesondere das akustische Dirigieren von nicht selbsterklärenden Outruns üben, da die Felder zwar weitläufig, aber durch die natürliche Anlage oft nicht gut einsichtig und interessant ineinander verschnitten sind! Ich hoffe, das Training hilft eines Tages bei einem Trial bei der Kommunikation, wenn die Hunde sich einmal beim Schafesuchen verirren sollten!! Viel Spass wars jedenfalls!
Wolfgang beim Sortieren der Herde mit Glen, Flyte und Gordon
Der brave Glen versucht, seinem berühmten Vater Joe jeden Tag ähnlicher zu schauen!
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Familienhüten mit Gordy, Zony und Frodo, und eine UO/Agi-Prüfung
4.10.2011 von Synve.
Die unermüdliche Zony-Omi: immer am Mitarbeiten, nie kann sie nur zuschauen, immer muss sie vorne dabei sein, wenn Schafe getrieben werden sollen, aber auch, wenn sie einfach weiden dürfen. Neun Jahre ist sie, aber von Ruhestand will sie nichts hören! Motiviert für zehn, wie eh und je!!! Man kann sie noch immer kaum zurückhalten!!! Sie würde den ganzen Tag auf- und abfetzen und Schafe hin und hertreiben!
Jedenfalls hatte Zony letzte Woche Besuch von ihrem entzückenden Sohn Gordy. Hier ist er, der kleine Herzensbrecher:
In Zonys letztem Wurf mit Schweizer Meister Ballyglass Cliff gab es ja nur zwei Welpen: den kleinen LS Hyperspace (Gordy) und seine noch dünklere Schwester LS Hypersonic (Io). Der kleine Gordy ist mit seiner Lisa nach Wien gekommen (er lebt ja in Deutschland), um eine ganze Woche intensiv mit Wolfgang trainieren zu können. Eine Woche am Stück, da geht schon einiges weiter und der kleine Kerl hat sich prächtig an den Schafen entwickelt! Er ist so ein entzückendes Kerlchen, total eingestimmt auf seine junge Hundeführerin Lisa, der er jeden Wunsch von den Augen ablesen will, und für die er alles tut! Zu hause trainert er Mantrailing, Agility und Unterordnung. Er kann auch schon eine ganze Palette Tricks, die er mit unglaublichem Charme und Verve aufs Parkett legt! Wenn er sich freut, springt er wie ein glücklicher Flummy um seine Lisa herum!!! Wenn man diesen entzückenden Hund und seine fleissige Hundeführerin arbeiten sieht, wird einem richtig warm ums Züchter-Herz!!
Und hier ein kleiner Videoclip von Gordy an den Schafen: https://www.youtube.com/watch?v=sXmJqFhdBcM&feature=player_embedded
Auch sehr elegant beim Hüten ist inzwischen Flytes Bruder Frodo, der zwar nicht so oft und regelmässig zum Hütetraining mit Wolfgang kommt, aber schon sehr stilvoll und sicher ist!!
Auf der Zuschauerbank Julie und ihre Kinder Flyte und Guin (der beim Zusehen, ohne mithüpfen zu können, recht schnell recht fad wird, wie man sieht!), nicht am Bild, denn stets bei der Arbeit sind Darla und Glen, die ja bei jedem Training als Stand-by-Hunde zum Einsatz kommen.
Unser Glen, der ja wahrlich ehrgeizig ist, darf gerade bei Anfängerhunden aber auch bei Fortgeschrittenen oft die Übungen vorzeigen. Das macht er immer mit viel Freude und Elan.
Hütetraining ist für das kleine Guinchen ja weiterhin kein Problem, obwohl ich sie wegen der hoffentlich bevorstehenden November-Welpen nicht mehr allzu viel springen lassen möchte!
Und weil das Wetter so herrlich zum Fotographieren war, gibt es auch noch je ein Hütebild von Julie und Flyte!
Mit neuen Prüfungs-Resultaten können wir auch aufwarten: Beim ÖGV Am Riederberg am 1. Oktober wurden in der BGH3:
Lightspeed Fire Flyte: Erster
Dani mit Freni di Modena: Zweite!!!
und Lady Julie: Dritte
Gratulation an Daniela, die Freni total souverän durch ihre erste BGH3 geführt hat! Super gemacht! Auch bei der anschliessenden Agility-Prüfung sind die beiden sehr schön gelaufen! Zwar ist auch ein Dis passiert, aber es war ein wirklich schön anzusehender Lauf! Die zwei werden ein richtig tolles Team!
Julie zeigte sich dafür in der Agility-Prüfung von ihrer besten und motiviertesten Seite und lief schnell, sicher und freudig zum Sieg!! Jetzt fehlt uns noch ein platziertes V0 in der LK2 auf die LK3!! :))
Ich finde es jedenfalls immer sehr angenehm, wenn man mit zwei Hunden antreten kann, dann ist mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit einer dabei, der an diesem Tag auch seine allerbeste Leistung bringt! Ausserdem lastet nicht der ganze Leistungsstress auf einem Hund!
Zwei Hunde sind da genau perfekt!! Mehr als zwei Hunde zu starten artet meiner Erfahrung nach dafür meistens in Stress aus!
Geschrieben in Anekdoten, Turniere, Schafe, Agility, Training - Hüten | Drucken | 1 Kommentar »








































































