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Archive für 16.3.2009
Lightspeed Everest (May)
16.3.2009 von Synve.
We got some lovely new pictures of Lightspeed Everest and congratulate to his new Agility obstacles in his own garden, which he seems to love very much!!!
Hi,
as May and us are really enjoing in training Agility, we decided to make some hurdless of our own. We put them in the garden behind the house and “bingo”, May likes it very much. At the new Agility club everything is just great and May is doing progress with great steps. Our trainer said, that at this point May is already in first third of L1 dogs in some elements after just few lessons. We are all very happy.
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Farmertrial 15. 03. 09
16.3.2009 von Synve.
Gestern, bei sehr durchwachsenem Wetter fand das schon traditionelle Farmertrial zum ÖCBH-Saisonauftakt in Gaaden/Hohe Wand statt. Die Schafe, verwöhnt von einem Winter des Müßiggangs im Stall, waren nicht wirklich begeistert davon, zu sportlicher Aktivität verführt zu werden und versuchten sich schon beim Transport zum Startpfosten so gut wie möglich zu sträuben! Gratulation an die Rodeo-Schafsteller, die ich nicht um den Muskelkater beneide, den sie spätestens morgen haben werden!
Immerhin konnte man bei dem derartigen Widerstand der Schafe die Talente von unseren toughsten und unermüdlichesten Arbeitstieren, Alex Naders Cap und Claudia Fischers Spot einmal so richtig zur Geltung kommen sehen, die nicht nur den ganzen Tag beim Schafe stellen mitarbeiteten, sondern auch in der Fortgeschrittenen-Klasse den 1., bzw. 2. Platz souverän erreichten.
Nur wenige Hunde schafften, es diese Schafe ohne Ruckeln und über den Parcours zu schieben wie diese zwei.
Zu unserern eigenen Hunden: Ich bin sehr zufrieden mit meiner Julie, die ihre Schafe langsam aber stetig über den Parcours schob, ohne ein einziges mal beißen zu müssen. (Ich Nudelaug habe mich allerdings beim Drive-Gate-Anpeilen wieder einmal verschätzt) Der 6.te Platz blieb uns übrig.
Freni, die außer Konkurrenz das erste Mal bei den Fortgeschrittenen startete, behielt ihre Nerven (um die es nicht immer gleich gut bestellt ist) sehr gut, bis nach der Treibstrecke, an deren Ende man die Schafe bei einem Pfosten zurücklassen mußte und den Hund zu einem Outrun abrufen mußte. Als ich Freni abrief und sie fast bei mir war, suchten die einsam am Pfosten zurückgebliebenen Schafe ihr Heil in der Flucht und rasten in Richtung Heimatpferch. Freni konnte sie zwar gerade noch abfangen und in meine Richtung schieben, aber die Schafe hatten jetzt den Wind der Freiheit gerochen und das Größte beschloß ab jetzt, Freni alle paar Meter zu attackieren. Da wir ohnehin außer Konkurrenz liefen, ging ich ihr helfen, und gemeinsam konnten wir das widerspenstige Tier doch noch bändigen, wenn auch unter großen Mühen.
Michi und Cedric (Lightspeed Aragorn) liefen ebenfalls bei den Fortgeschrittenen und kämpften sich tapfer und entschlossen über den schwierigen Kurs. Auch Michi ging Cedric beim Fetch helfen, da sich die Schafe immer wieder wehrten, und verlor dadurch alle Fetch-Punkte. Leider war die Zeit aus, als sie noch vor dem Pferch waren. Trotzdem gratuliere ich in diesem Fall zu einem wohlverdienten 11. Platz. (von 15)
Bei den Anfängern startete ich mit Aslan, der alles nur in seinen Möglichkeiten stehende gab, aber dem am Ende des Parcours die Schafe einfach den Finger zeigten und davonliefen.
Ich muß allerdings erwähnen, daß es in diesem Fall für keinen der vielen jungen Hunde, denen diese Schafe davonliefen, eine Schande war, die Schafe zu verlieren. Wenn fünf Menschen und drei erfahrene Hunde die Schafe kaum zum Pfosten bringen geschweige denn dort halten konnten, war es für jeden Junghund, der es geschafft hat, die Schafe zu kontrollieren, schon eine heldenhafte Leistung.
Die arme Lyra (Lightspeed Blitz), ein zartes Wesen, stets bemüht, Konflikten aus dem Weg zu gehen, war mit einer solchen Bande leider total überfordert und Michi und Lyra mußten aufgeben.
Sehr angetan war ich dafür von Lightspeed Eliott, der ja erst ein paar mal überhaupt trainieren war, und sich mit Elan und innerer Überzeugung an die Aufgabe herangemacht hat! Keines der widerborstigen Tiere hatte eine Chance, seinem Argusblick zu entkommen und er kontrollierte sie unerbittlich wie ein Cutting Horse seine ausbrechenden Rinder.
Nachdem er so in Höchstform zu sein schien, wagte ich nach der Nachtreib- und der Wegtreibstrecke den “großen” 70 Meter Outrun, ohne zur Hälfte vorzugehen, wie ich eigentlich vorgehabt hatte, da wir so große Distanzen noch nicht geübt hatten. Zwar könnte er am Ende des Outruns noch mehr aufmachen (hier fehlt einfach eine Menge Training), dafür übernahm er sehr gut und besonders sein Fetch, auf dem er selber das Tempo reduzierte und die Schafe so kontrolliert durchs Tor und zu mir steuerte, überraschte mich sehr positiv! Das Stabilisieren beim Pfosten (normalerweise eine simple Übung, diesmal ein Pokerspiel) gelang ihm ebenfalls souverän!
Damit war für mich von unseren Hunden Eliott als der Jüngste am Parcours der Held des Tages und sein 6.Platz ein Individualsieg.
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