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Agility-WM-Endquali: Gratulation an die Teams!

Mit der Endquali am vergangenen Wochenende steht das österreichische Agility-WM-Team für 2012 fest.

Auf Andrea Foglars immer top-aktueller Agility-HP findet man natürlich die Auflistung: http://www.our-dogs.at/

Herzliche Gratulation an die tollen Teams! Der Agility-Sport hat ein spektakuläres Niveau erreicht, und es wird sehr spannend, zu sehen, wie sich unsere Top-Sportler dieses Jahr im internationalen Vergleich schlagen werden!

Den Goldstandard legte in der Endquali wieder Lisa Frick diesen 8 locker und flockig hingelegten Läufen:

Hoss: http://www.youtube.com/watch?v=07sDg1zn-2g&feature=share

Die Lightspeeds waren bei der Endquali würdig vertreten mit Pascales Lightspeed Elaine, die am 18.ten Rang landete: hier ein paar Videos von ihren Läufen:

Elaine: http://www.youtube.com/watch?v=9ffaEa4wdLE

Elaine: http://www.youtube.com/watch?v=IO9-_j8pQGI

Elaine: http://www.youtube.com/watch?v=RG2qYSfA4zc

und Lightspeed Evening Sky auf dem 23. End-Rang.

Lightspeed Enkelin Achinora vom Sonnigen Garten (Lightspeed Aragorn X Lightspeed Blitz) kam mit ihrem Joachim auf den 17. End-Rang. Hier zwei Beispiel-Läufe dieses Teams aus der 4. WM-Quali:

Achinora A-Lauf: http://www.youtube.com/watch?v=10UvYCzCDv8&feature=relmfu

Achinora Jumping : http://www.youtube.com/watch?v=dap7Yyq1Xaw&feature=relmfu

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Ebenfalls gratulieren möchte ich Marko, der mit Lightspeed Everest in Slowenien den zweiten Platz beim  Ložnica Agility Cup in der A2 geholt hat! Wirklich super gemacht!

Und: ganz aktuell: beim Korneuburger Frühschoppenturnier am 17.05. waren unsere Lightspeeds auch sehr brav: Guin in der LK1: V0, zweiter Platz, in der LK3: Lightspeed Enkelin Achinora vom Sonnigen Garten: erster Platz, Lightspeed Frodo vierter Platz, Lightspeed Fire Flyte fünfter Platz, Lightspeed Evening Sky siebenter Platz in einem schwierigen schnellen und verschnörkselten Lukác-Parcours. Lightspeed Evening Sky wurde ausserdem Zweite im Open Jumping bei ca. 80 Startern mit einem geradezu perfekten Lauf auf einem sehr technischen Parcours, auf dem dritten Platz hier wieder Achinora vom Sonnigen Garten. Hier landeten Frodo und Flyte übrigens trotz der vielen Starter wieder in der Rangliste genau hintereinander, nämlich auf Platz 23 und 24. Scheinbar trainieren wir irgendwie gleich…. ;-)

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Mai-Idylle

Oben: Queeny und Flyte beim gemeinsamen Fernsehen: Am Horizont wird gehütet. Dieses Programm kann sich ein Border Collie stundenlang ansehen!

Lieber hilft Flyte natürlich mit. Die Schafe waren wirklich sehr brav und richtig gut geeignet, um jungen Hunden das Treiben beizubringen, denn die lieben Milchschaf-Mädchen gingen, wenn man sie auf eine Linie legte, ganz brav und in gleichmässigem Tempo weiter, weiter und weiter in dieselbe Richtung. Optimal, um jungen Hunden Selbstvertrauen beim Treiben zu geben.

Für den Fall, dass der Junghund aber trotzdem die Orientierung verliert, muss natürlich ein ausgebildeter Hund am Feld sein, damit im Fall eines Fehlers die Schäflein nicht über den Horizont verschwinden. Wie das so ist mit Geschwistern traut Flyte dem kleinen Guinchen, seiner kleinen Schwester, nicht richtig zu, dass sie das alleine kann (obwohl sie für die anderen Junghunde den Aufhalte- und Aufpass-Job sehr gut selber erledigt hat) Für das Guinchen brauche ich eigentlich keinen Haltehund mehr, aber Flyte findet, er muss gerade bei der kleinen Schwester mitlaufen und aufpassen- er läuft dann in weiten Bögen rund um die Laufrichtung der Schafe, damit er, falls das Guinchen die Kontrolle verlieren sollte, dann genau vor den Schafen ist und eingreifen kann. Ein sehr fürsorglicher grosser Bruder, der Flyte!! :)

Hier schauen zwei Schafe auf das treibende Guinchen nach vorne und zwei auf den schon hinterm Horizont wartenden Flyte:

Guinchen: wo soll ich noch hintreiben, da liegt schon der Flyte!!!

Ein paar idyllische Eindrücke vom Landleben im Mai: Die Nandus brüten, die Hühner baden im Sand und flanieren durch die Frühlingswiese, die Wasserschweine warten auf Badewetter, die Jung-Angoraziegen tyrannisieren in flauschig-weisser Herzigkeit alles was sie finden können, und die Border Collies haben es einfach rundum schön!

Glückliche Border Collies: Flyte, Queeny und Ylvy:

ein ausführlicherer Bericht ist hier: http://lightspeedbordercollies.wordpress.com/

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Agility in Pinkafeld

Dieses Wochenende war wieder ein sportliches:

Flyte, Guin und Astrids Eliott waren für den 2. Jahresmeister und Champion in Pinkafeld gemeldet. Trotz verheerender Wettervorhersage (und Hagelchaos in der Landwirtschaft und auf Niederösterreichs Strassen) waren die Wettergötter diesem Turnier im schönen Burgenland erstaunlich hold. Es schüttete nur in der Nacht, und tagsüber war es wieder richtig schön sommerlich, wenn auch Fussballschuhe mit guten Stoppeln ein grosser Vorteil beim Laufen waren!

Unser Turnier-Team: Guin in LK1, Eliott in LK2 und Flyte in LK3. Julie hatte inzwischen Darla-Karenzvertretungs-Dienst bei Wolfgangs Schafen.

Mit unseren drei Hunden konnten wir sehr zufrieden sein,  sie haben sich wirklich bemüht, schnell und fehlerarm über die gewundenen  aber zügigen Parcours zu kommen, die die Richter Lenka Pankova und Erich Hüttner gestellt hatten.

Für alle, die schon sehnsüchtig auf Guinchen-Agility-Videos gewartet haben: Hier der A-Lauf vom Sonntag: Vierter Platz, leider fiel ein Stangerl.

Guin LK1 A-Lauf: http://www.youtube.com/watch?v=nG5bNlZvOQM&feature=youtu.be

Mit Flyte gelangen mir zwei schöne Läufe, mit denen ich recht zufrieden bin:

Flyte LK3 A-Lauf: http://www.youtube.com/watch?v=bBKE2ZG1dGo&feature=youtu.be

Flyte Open Jumping: http://www.youtube.com/watch?v=FC0__Xthuzg&feature=youtu.be

Der flitzige Eliott hatte am Wochenende zwei wunderschöne und schnelle Läufe, die ich aber leider nicht geschafft habe, auf Film zu bannen! Hier dafür der Jumping Open, mit Fehlern, aber meiner Meinung sieht man Eliotts Qualitäten trotzdem trotzdem sehr schön!

Eliott Open Jumping: http://www.youtube.com/watch?v=hGSy7UtU8VI&feature=youtu.be

Auf Turnieren trifft man auch immer wieder Freunde und vierbeininge Verwandte. Oben der freundliche und flinke Lightspeed Guinness, Bruder von Guin und Glen, unten Lightspeed Balrog, der nach einer langen erfolgreichen Karriere im ÖHU-Agility jetzt noch an seinem Aufstieg in die ÖGV-LK3 arbeitet, bevor er in die Oldie wechseln wird. Sam läuft sehr führig, und das bisschen Glück, das es noch zu den platzierten Aufstiegs-Nullern braucht, stellt sich sicher auch bald ein.

Jedenfalls war`s wieder ein schönes und sportlich intensives Wochenende, und lauter glücklich erschöpfte Hunde liegen heute verstreut in jeder Ecke und rasten in ansteckend stiller Zufriedenheit.

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Gemischtes Junggemüse auf der Marchegger Rennbahn

Diesen ersten Mai verbrachten wir ausnahmsweise einmal nicht bei den Schafen oder auf einem Turnier, sondern wir schlossen uns an den Rennbahntag der Verwandten “vom Sonnigen Garten” auf der Rennbahn Marchegg an. Wie immer wurden wir dort sehr freundlich und mit viel Gespür für die Hunde und die ehrgeizigen Handler aufgenommen und betreut. Die vielen, vielen Border Collies hatten einen riesigen Spass, sowohl beim Rennen um die Bahn, dem falschen “Hasen” nach, als auch beim wilden Toben in der Arena in der Mitte der Bahn.

Lustig wars jedenfalls wieder für die ganze Meute! Vielen Dank an das liebe und sehr hundekundige Team von der Rennbahn Marchegg!!

Und hier ein paar Action-Fotos von Susi:

 hier läuft Paul!

Und das ist der schnelle Eros, vom sonnigen Garten, der mit seiner Schwester Elodie den momentanen Geschwindigkeitsrekord für unsere Borders um die ganze Bahn aufstellte,

 gefolgt vom roten Blitz Aslan

dem kleinen Guinchen und dann Flyte.

Auch Julie und Cedric,

sowie Oma Lyra, die tüpfelige LeeLoo sowie Albena, Asparuch, Bora, Dynamo, und Eisa vom sonnigen Garten schafften die ganze Bahn schon ganz alleine! Wenn die Hunde die Rennbahn nicht gewöhnt sind, werden sie oft gegen Ende er ersten Bahn, oder spätestens nach der ersten Kurve ein wenig unsicher, ob sie auch so ganz alleine einfach vor sich hinrennen dürfen. Da drehen sie sich dann gerne um und schauen einmal ganz brav, ob nicht Herrchen oder Frauchen auch nachkommt. Aber nach ein paar Widerholungen wissen sie dann schon, dass sie am Ende der Runde ohnehin wieder zu hause ankommen.

Der kleine Jeremy und Pascales flinke Mädchen Candy und Elaine waren das erste Mal auf der Bahn und durften die erste Gerade laufen!

 

 

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Familienaufstellungen

 

Bekanntlich bin ich gerne lästig und laufe den armen unschuldigen Lightspeeds, die ich nichtsahnend über die Wiese springen sehe, mit der Kamera nach, um möglichst immer eine bereits zum Bersten mit Hundefotos gefüllte externe Festplatte damit vollzustopfen.

Pascales drei finke Mädchen, Elaine, Candy und Belly. Und jetzt zur Familiengalerie:

 Lightspeed Candy

(Zony X Celtic )

 Lightspeed Elaine

( Zony x Ace del Mulino Prudenza)

 Belly of Austrian Starlight

(Candy X Hank v. Thurnhof),momentan hochtragend nach Lynmar Jim

 Lightspeed Guineveere

(Julie X Joe of Roweburn)

 Lightspeed Aragorn

(Zony X Celtic)

 Lightspeed Guineveere (Julie X Joe)

 Lightspeed Fire Flyte

(Julie X Lightspeed Aragorn)

 Lady Julie (Flair X Ben)

 Canyonland Arizona Dream

(Borderline Country Sky X Cinlock Catchword)

 Lightspeed Glenfiddich

(Julie X Joe of Roweburn)

 Lightspeed Darjeeling

(Julie X Celtic), im Moment sichtlich tragend von Serge v. d. Zweeps Gary

So, diese Standardfotoserie ist wieder einmal erledigt, und die Hunde dürfen sich wieder ganz privat entspannen! :)

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Gratulation zum BGH-Landesmeister: Flow und Chelsea!!!

Allerherzlichste Gratulation an Verena Valda, die bei der BGH-Landesmeisterschaft Wien/Niederösterreich wieder sehr erfolgreich war:

Landesmeister in BGH1: Lightspeed Flow

Landesmeisterschaft Dritter Platz in BGH3: Lightspeed Celeste Aida (Chelsea)

Wir gratulieren Verena zu der tollen Arbeit mit den beiden süssen Lightspeed Mädchen!!!!

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Agility-WM-Quali

Die ersten vier Qualifikationsrunden für die Agility-WM 2012 wurden dieses Wochenende abgeschlossen, und die besten 47 Teams stehen fest, die noch bei der End-Quali im Mai um die begehrten WM-Starterplätze kämpfen dürfen! Unter den 47 Large-Hunden sind natürlich fast ausschliesslich Border Collies, aber immerhin auch (wenn ich richtig gezählt habe) vier Kelpies und zwei Aussies.

Ich war bei den Qualis dabei, weil ich mir natürlich die Chance nicht entgehen lassen kann, die besten 120 Teams von Österreich alle auf einem Haufen beobachten zu können,. Wieder einmal bin ich total von den Socken, auf welches Niveau sich der Agility-Sport inzwischen entwickelt hat! Mit meinem alten Celtic kann ich mich noch erinnern, als die erste von hinten (”aussen”) zu springende Hürde in einem Turnier abverlangt wurde! Ein Schrei der Empörung ging durch die Reihe der Starter! So etwas hatte niemand geübt oder je gesehen! Alle wollten, die verkehrt Hürde aus dem Parcours entfernt haben!!

Inzwischen sind so gut wie alle Hürden  von der verkehrten Seite oder zumindest total schräg zu springen, das ist ganz normaler Turnier-Standard. Ich erinnere mich auch, dass es in Celtics Jugendzeit ein grosses Thema war, man einen möglichst sprungsicheren Hund zu finden. Abwürfe waren noch gang und gäbe, und das auf den ziemlich geraden Parcours. In der LK3 heute sieht man keine Hunde mehr, die nicht unglaubliches Sprungtalent haben. Das Stangenproblem ist scheinbar vom Tisch. Ob durch entsprechende Zuchtauslese oder besseres Training, jedenfalls ist es heute einfach Standard, dass die Stangen oben bleiben. Man hätte auch gar nicht so viel Zeit zu verlieren, um seinen Hund die Hürden so anspringen zu lassen, dass ja kein Stangerl fällt (so haben wir das früher gemacht, wenn die Hürden schief standen) Es gibt nur volles Risiko und Adrenalin pur für 30 Sekunden oder so! Die sportliche Leistung der Hunde, die sich da in Höchstgeschwindigkeit über die vertrackten Parcours winden, ist wirklich beeindruckend! Kein Wunder, dass dieser Sport immer mehr boomt. Auf diesem Niveau muss er wohl auch demnächst von den Nicht-Hunde-Sportlern ernstgenommen werden. Als offizielle Sportart wurde er ja bereits anerkannt, ist aber noch (ich denke, nicht mehr allzu lange) in hundelosen Sportkreisen eher unbekannt.

Ich habe natürlich Videos gemacht und hoffe, bald welche hochladen zu können. Inzwischen möchte ich den Lightspeeds und -Enkeln gratulieren, die in der nächsten Runde noch um einen Platz im WM-Team kämpfen dürfen:

Lightspeed Elaine mit Pascale Kühn, Lightspeed Evening Sky mit Claudia Rasch, und die LS-Enkel Achinora vom Sonnigen Garten mit Joachim Biedermann, (LS Blitz X LS Aragorn), Avery of Austrian Starlight mit Robert Landkammer (LS Candy X Hank v. Thurnhof) und Handsome Flynn of Borders Patchwork mit Sonja Mladek (LS Evening Sky X Jason of Jennifers Bonfire)

Nur ganz knapp ausserhalb der Endquali landete Lightspeed Frodo mit Anna Plenk!

Herzliche Gratulation zu den grossartigen Läufen und der enormen sportlichen Leistung! Und toi toi toi für die Endquali!

Hier stiefle ich mit Flyte durch den Parcours- was soll ich sagen: ich muss dringend mehr trainieren!!!! Flyte und Julie waren sehr brav, die Fehler waren meine!!!  ;-)


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Grenzgängertrial

Am 14.ten und 15.ten April fand im südlichen Österreich, im schönen Dürnstein das sogenannte Grenzgängertrial statt, eines der ASDS-Trials, die zur Qualifikation zum Continental (der Europameisterschaft für Hütehunde) zählen. Zum Einsatz kam eine Herde, die aus Bergschafen, Jura und Brillenschafen zusammengesetzt war. Die Bergschaf-Mütter wurden allerdings nach dem ersten Vormittag des Trialdienstes enthoben, da die Klasse 1- und Klasse 2-Hunde zu grosse Schwierigkeiten hatten, sie über das Feld zu lenken.

Ohne die mütterliche Vehemenz der Bergschafe konnten die 20 Klasse 3-Hunde dann einen Nachmittag mit durchwegs hohen Punkten auf einem gross angelegten palatschinken-flachen Feld hinlegen. Der Outrun soll 400 Meter lang gewesen sein -zu lang jedenfalls, als dass mein Videomaterial brauchbar geworden wäre- und auch der Drive war entsprechend weit. Die sehr freundliche und umgängliche Richterin Katy Cropper war zeigte sich jedenfalls positiv überrascht von dem “very high standard” der österreichischen Trialhunde! :)

Hier die Natur-Zuschauertribüne, von der aus man in das weite Feld hineinschauen konnte.

Wolfgangs Darla (Lightspeed Darjeeling, Celtics mit mit 5 Jahren jüngste Tochter) gewann das Trial mit zwei sehr sauberen 91-Punkte-Läufen. Nach diesem schönen Sieg, mit dem sich Darla auch in der Continental-Quali an  die Spitze legte, geht Darla jetzt in Karenz, denn Ende Mai werden ihre Welpen nach S.v.d.Zweeps Gary erwartet.  Auf dem zweiten Platz landete Kathi mit ihrer verlässlichen und sehr konstanten Aimee, die damit auch auf Platz 2 der Quali steht. Auf Platz 6 im Trial und Platz 3 in der Quali kam Wolfgangs Glen (Lightspeed Glenfiddich). Glens und Darlas Mama Julie hatte am Samstag einen sehr schönen Lauf, aber leider hatten wir am Sonntag einen eher komplizierten Drive mit einem halbwüchsigen schwarzen Schäflein, das immer 15 Meter hinter die anderen drei zurückfallen wollte. So war es eine kitzelige Angelegenheit, immer zuerst die Drei auf Linie zu halten (denn die wären unbetreut nach rechts in Richtung Stall davongesaust) und dann wieder den schwarzen Teenager näher an die Gruppe heranzuschubsen. So beschäftigt war es nicht ganz einfach, mit allen Schafen die Tore zu treffen, und wir konnten unsere 89 Punkte vom Vortag leider nicht wiederholen. Platz 8 für Julie, Platz 6 in der Quali. Flyte, relativ neu in der Klasse 3 meisterte dieses grosse Feld sehr zufriedenstellend: besonders am Samstag, wo er schöne 82 Punkte sammeln konnte. Am Sonntag erwischte er ein störrisches braunes Tier, mit dem er sehr zu kämpfen hatte, was sich nicht günstig auf die Endpunkte auswirkte. Trotzdem noch Rang 11. Damit bin ich bei meinem Klasse-3-Debuttanten sehr zufrieden.

In Klasse 2 startete übrigens auch die kleine Freni mit Daniela. Hier zwei Bilder von der eifrigen kleinen Freni.  Es war gar nicht leicht, die Schafe auf einer geraden Linie zu halten, da sie immer wieder in die eine oder andere Richtung kippen wollten! Für Trial-Anfänger war so der Drive  eine ziemlich mühsame Angelegenheit!

Und hier das kleine Guinchen, das am Samstag noch mit grossem Einsatz und Ernst die Schafe bis in den Pen bugsierte, dem aber leider am Sonntag die Schafe am Pen davonrasten und nicht mehr zu halten waren. So bin ich jetzt Besitzerin eines neuen Weidenetzes, da einige Schafe leider einen Weg zum Stall wählten, der durch das Netz führte. Und da man für die Schäden, die sein Hund an anderer Leute Eigentum anrichtet, auch geradestehen soll, wurde das Netz natürlich abgekauft und dafür zum Knüpfen mitgenommen. Drei Knoten und es ist wieder einsatzfähig! ;) Mit dem kleinen Guinchen musss ich dafür noch ein bisschen über das Thema Geduld mit störrischen Schafen reden, denn öfter als dieses eine Mal möchte ich nach einem Trial eigentlich nicht mit einem vom Guinchen eingekauften Netz heimfahren müssen!

Danke an Manfred Karisch, der wieder unermüdlich fotographiert hat, für die Guinchenbilder!

 

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Whenway Celtic Tradition: 20. 01. 1996- 15. 04. 2012

Gestern hat uns der treue alte Celtic verlassen. Geistig ungebrochen und noch immer zu allerhand Unfug und Spass aufgelegt, aber sein 16-jähriger Körper war nicht mehr stark genug, um ihn zu tragen. Er konnte im Kreise seiner Familie einschlafen, begleitet von Pascale, unserer lieben Tierärztin und selber Besitzerin einer Celtic-Tochter und einer Celtic-Enkelin,  Michi, der ihm im sonnigen Garten ein unübertroffenens Altersdomizil geboten hat, und dessen Hundezucht auf Celtic als Urahn fusst, Wolfgang, für den Celtic der Hund war, der ihn die Liebe zum Border Collie entdecken liess und der Celtic für sein letztes (und mit elf Jahren gezeugtes) Einzelkind, die unvergleichliche Darla, dankbar ist, und mir, die ich ihn vor sechzehn Jahren aus Mittelengland geholt habe. Ich habe das Bild noch vor Augen wie mich dieses schwarze kecke und gleichzeitig ernsthafte Welpengesicht über den Zaun des Gartens angeschaut hat, weiss noch genau, wie er mich mit grossem Enthusiasmus ausgesucht hat, indem er mich seinen Bruder mit ganz einfach an die Wand gespielt hat, und wie er sich im Flugzeug durch die Löcher der Transportbox genagt hat, um dann sehr zufrieden auf meinem Schoss nach Wien zu reisen und mein Flugzeugessen zu teilen. Er war ein gutmütiger, wilder, herzensguter und feuereifriger Hund und hatte ein langes, glückliches, erfülltes und aufgabenreiches Leben.

WHENWAY CELTIC TRADITION

wurde als Sohn von J.R. Griffiths  Brace Ch. Moss  und Whenway Roision, einer Tochter von Dual Supr. Ch. Spot 161819  am 20..01.96 in Mittelengland bei Bruce Kilsby im Whenway-Kennel geboren.

Celtic war Zeit seines Lebens ein echtes „Power Paket“ und ein richtiger Allrounder, der seine Qualitäten in Agility, Unterordnung und auch bei Hütehunde-Bewerben, den Sheepdog Trials, beweisen konnte:
1999 schaffte er es mit seinem unbändigen Elan und nach vielen Turnier-Pokalen in diesem Sport ins Österreichische Agility-WM-Team. Die Disziplin seiner Wahl war freilich der Jumping, denn von Kontaktzonen war er nur schwer zu überzeugen, da er ja immer der Schnellste sein wollte!!

Als zweite sportliche Schiene absolvierte er alle Unterordnungs-Prüfungen bis zur BGH 3 und GH3, alles natürlich mit
Celtic-typischem und ansteckendem Feuereifer!

Später wurden Hütehunde-Wettbewerbe sein Lieblingshobby. In der Trial Klasse 3 wurde er Dritter im ÖCBH-Cup 2004 und Vierter 2005 und 2006. 2007 war er noch als ehrenhafter Reserve-Hund im österreichischen Hütehunde-EM-Team in Norwegen vertreten. Danach, mit immerhin 11 Jahren, beendete er seine sportliche Karriere. Zwar war er körperlich noch fit genug, allerdings merkte man, daß er auf den großen Distanzen  von 350 bis 500 Meter in Trial Kl. 3, auf die Links-, Rechts-, Vor- und Stop-Kommandos nicht mehr so gut hören konnte.

Was immer Celtic im Lauf seines Lebens anpackte, er war mit ansteckender Freude und 200-prozentigem Einsatz dabei! Trotz seines feurigen Temperaments bei der Arbeit behielt sich Celtic immer sein ausgesprochen liebes, freundliches und stets ausgeglichenes Wesen.
Celtic wurde der Gründervater des Lightspeed-Border-Collie-Zwingers, und gab seinen Arbeitseifer und sein stabiles Wesen an viele wunderbare Kinder und Enkel weiter. Im Zwinger “vom sonnigen Garten” wurden im Winter 2012 seine Ur-Ur-Enkel geboren. Kinder und Enkel von Celtic gibt es auch in den österreichischen Zwingern “Austrian Starlight”  und  ”von Grossreith”. Im Lightspeed Zwinger selber haben wir Celtics wunderbare Tochter Lightspeed Darjeeling und seinen Enkel Lightspeed Fire Flyte in der Zucht.

Es tröstet, dass Celtic in seiner Familie weiterlebt und ein Teil von ihm aus den Augen seiner Kinder und Enkel herauslacht!

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Darlas Hochzeitsreise nach Holland zu Serge v.d. Zweeps Gary

Es ist immer das gleiche Gemurks mit den Stehtagen bei den Hündinnen. Fängt jemand an zu züchten ist das meistens noch kein Thema, man hat einen eigenen Rüden zu Hause oder ums Eck und der darf die Hündin besuchen wann er will und dann geht das immer wie von allein.

Jaaaa, aber irgendwann kommt der Wunsch nach einem Rüden fern der Heimat und damit verbunden eine lange Reise, die genau geplant und getimed werden muß.

So geschehen bei meinem Liebling, Darla-Prinzessin. Ich hatte schon zwei potenzielle Kronprinzen ausgewählt, letztlich fiel die Wahl auf Serge van der Zweeps jungen Nachwuchsrüden Gary,  (http://www.bordercollie.nl/studdogs%201.htm), der nicht nur durch seine Leistung und sein ausgezeichnetes Pedigree besticht sondern auch ein sehr ansprechendes Äußeres anbietet. Gary hat sein erstes großes Trial, das Serge mit ihm gestartet ist, mit Bravour gewonnen – das große SwissOpen2011 mit 63 Startern aus ganz Europa – wo meine Darla übrigends hervorragende Dritte wurde.

garystandbild1.jpg  garyportrait1.jpg

Gary hat alle relevanten Papiere, sogar eine Ausstellungsbewertung, was ja bei reinen Arbeitshunden nicht die Regel ist. Damit steht einer Registrierung nach ASDS/ISDS und FCI/ÖCBH nichts im Wege.

Zurück zum Deckzeitpunkt, der von meinem Tierarzt Dr. Horst Wagner ziemlich genau getroffen wurde. Aber am genauesten hatte es mein Glenchen angezeigt. Am Abend des 21.03. nach dem letzten Trainingshund auf meiner Weide, begann er, sich Darla richtig um den Fingen zu wickeln, ich dachte, OK wenn er jetzt ernst machen will, muß es wohl soweit sein. 2x noch zu Horst nach St.Pölten dann der Anruf: dein Rüde hat recht gehabt, pack dich zsamm und fahr los. Das war Do.22.03. um Mitternacht!

Mit Bauchgrummeln bin ich nach Holland aufgebrochen, immerhin über 1000km, nach Heteren, wo Serge und Ellen v.d. Zweep wohnen. Was, wenn es zu spät ist, oder sie ihn nicht will, oder er sie nicht, oder es gar  zu früh ist. 1000km genug Zeit um alle Varianten durchzugrübeln. Furchtbar, und gesamt 2000km sind in Zeiten dieser Spritpreise nicht mehr einfach so auf die leichte Schulter zu nehmen – na ja, war halt nix, 2000km ist eh nicht so schlimm teuer – haaa, jetzt schon sehr teuer, ihr Ölkonzerne vielen Dank L

So sind wir halt gezwungenermaßen optimistisch die ganze Nacht u den halben Tag gefahren, um am frühen, warmen und sonnigen Nachmittag in Heteren einzutreffen.

Gott, halb steif vom langen fahren ging ich Ellen zu begrüßen, sie meinte wir sollten sie gleich zusammenlassen. Ich holte Darla, die raste in den Hof, augenblicklich raste Gary aus der Stalltüre in den Hof, die beiden sahen sich und bing…  ohne viel Trara oder lange Begrüßung, Darla stellte sich wie ein Panzer hin, gab keinen Zentimeter nach und nach 3 Anläufen gelang das erste Hängen. Alle waren seeeehr glücklich, Darla, Gary, Ellen und ich erst. Die Steine, die mir vom Herzen fielen hat man sicher auch in Österreich gehört.

Da Ellen sehr busy war, verbrachte ich die Zeit mit Besichtigung, Einkauf und Erkundung eines Stellplatzes zum Schlafen. Heteren ist blitzblanksauber, und nirgends darf man parken, im ganzen Stadtgebiet nicht, außer natürlich die Anwohner.

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Außerhalb Heterens fanden wir einen netten, ruhigen u. idyllischen Stellplatz für Caravans. Ich aß noch zu Abend, auch die Hunde und um 9 lagen wir alle in der Falle.

Für nächsten Tag hatte ich mit Ellen ausgemacht, um 3 Uhr wieder bei ihr zu sein für ein 2.Mating. Da mir aber fad war und Heterens Sightseeingangebote erschöpft waren, stand ich nach dem Frühstück um 10 Uhr bei den Van der Zweeps. Serge war übrigens leider nicht anwesend, da er ein Seminar in/bei Stockholm abhielt. Um 10 also dort, nur ein Mädel namens Kristl war anwesend, die auf einen Kunden wartete, der sich Hunde ansehen wollte.

Als der dann kam, durften meine beiden die Schafe, die der Kunde mit den Hunden arbeitete, immer zurück in den Pferch bringen und am Schluß dann sogar eine kleine Runde selbst arbeiten, was sie angesichts der Flitz-Schafe (Skudden) wunderbar machten. Als dann Ellen kam, ließen wir die beiden Turteltauben nochmals zusammen und diesmal hingen sie schon beim 1.mal.

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Ellen zeigte mir dann noch Gary beim Arbeiten, wobei er das erste Mal mit Ellen arbeitete, es ist ja Serges Hund. Aber er hatte scheinbar kein Problem, von Ellen geführt zu werden. Gary ist ein junger, sportlicher, aufmerksamer und flinker Hund, der sich am meisten für seine Schafe interessiert und immer einen coolen Kopf bewahrt. Er hat ein sehr schönes Pacing und gute Flanken. Er hört gut zu und ist aber trotzdem keen. Seine Bewegungen sind geschmeidig und sein Gangwerk dynamisch und federnd. Gary ist zu Menschen, Kindern und anderen Hunden freundlich, jedoch nicht aufdringlich. Eigentlich sehr ähnlich wie meine Darla. Ich denke, dass sich die beiden nicht nur was die Arbeitsleistung, sondern auch was die Arbeitseinstellung, die Moves, die Pedigrees und nicht zuletzt auch das Aussehen sehr gut ergänzen. Wir erwarten  uns aus dieser Verpaarung Top-Trialhunde, die aber auch hervorragend bei der täglichen Schafarbeit sind. Intelligente, keene, coole Hunde, die bei der Arbeit sehr stylisch sein, und keine Wünsche offen lassen werden.

garyworking1.jpg

Ich selbst werde mir einen Welpen daraus behalten.

Nach dem 2.Mating brachen wir zur Heimreise auf, nicht jedoch, ohne vorher zum Trialfeld zu fahren, auf dem heuer die Hüte-EM stattfinden wird. Ein großer Fleck mitten in Renkum, der jetzt von vielen Radfahrern, Hundebesitzern und Spaziergängern frequentiert wird. Teils ein bissl verwuchert, muß er für die EM noch gehörig hergerichtet werden. Aber Distanz sowohl in der Tiefe als auch in der Breite ist genug vorhanden. Das wird sicher sehr interessant, zumal auch wegen der Akustik. Ich freu mich jedenfalls schon, falls wir die Quali schaffen, was ich stark hoffe.

Nach drei Tagen Reise kamen wir am Sonntag wieder nach Wien zurück und Darla hat seit dem Mating ein Extrafunkeln in ihren Augen – ich interpretiere es als Glücklichkeits-funkeln, denn endlich kann, will und darf sie Mammi werden. . http://www.lightspeed-bordercollies.at/LS-Darla/lightspeed-darla.htm

darlaportait2.JPG Ende Mai sollte es soweit sein – wir hoffen das Allerbeste!!! Wir freuen uns über alle gedrückten Daumen!

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Bio-Schafe im April-Wetter

 

 

Ein paar Wochen arbeitsbedingt im Salzburgerischen liessen sich auch diesmal wieder hervorragend mit schafigen Besuchen auf Karins Biohof durchsprenkeln. Damit hatten nicht nur meine Hunde eine Freude sondern hoffentlich auch Karins Vicko und Hilux und etliche andere Borders, die auch zu Besuch waren und ganz eifrig gearbeitet und gelernt haben!

Ausser Border Collies gab es auch diesen freundlichen Kelpie mit seinem sehr lerneifrigen und geschickten Frauerl Elke, einen lieben aber sehr ungestümen Aussie namens Grisu und die süsse Airdalehündin von Lisa, die mit Gordy (Lightspeed Hyperspace gekommen war) Debbie, die Airdaledame hat es aber beim Zuschauen gelassen.

Gordy selbst aber hat sich ordentlich ins Zeug gelegt und gestrebert was das Zeug gehalten hat! Für ihn war es jetzt ganz genau der richtige Zeitpunkt: er konnte das Training diesmal wie ein Schwamm in sich aufsaugen! Bin ganz stolz auf ihn! Hier ein kleiner Clip von einem kleinen Anlagenprüfungs-Parcours, den wir am Ende des Trainings ausprobiert haben. Hat er trotz eines recht störrischen Schafs ganz brav gemeistert, finde ich: http://www.youtube.com/watch?v=FbW1EzpMGao&list=UUgyFViE5Va0Ahz8L5Cn7vAQ&index=2&feature=plcp

Lightspeed Aragorns Sohn Legu ist inzischen schon hervorragend trainiert und lässt sich von Paola sehr gut über den Parcours dirigieren. Als nächsten Trainingsschritt braucht er noch viel Erfahrung mit schnellen Schafen, damit er auch da exakt lenkbar bleibt:

Am Osterwochenende selber trumpfte zu unserer Überraschung ein fleissiger Oster-Schneehase mit einer neuen Oster-Versteck-Idee auf: Alle eventuellen Ostereier wurden der Einfachkeit halber einfach über Nacht unter einer such-sicheren Schneedecke verborgen. Irgendwo im Schnee versteckt sass sicher auch dieser Hasen-Schlingel und lachte sich ordentlich ins pelzige Fäustchen lachte!!!

Während die Kinder auf Karins Hof also Osternester im Haus suchen mussten, liessen sich unsere Hunde sich natürlich auch von ein bisschen Schnee nicht zum österlichen Nichtstun überzeugen. Und die Schafe waren trotz früher Schur auch durchaus wanderwillig! Also wurden die Wintersachen wieder ausgepackt  und auch in der österlichen Winterpracht brav geübt. Unten Christinas Lightspeed Baris:

Paolas braver Lightspeed Ian stapfte wieder einmal durch den Schnee: als er das letzte mal da war, gab es in Rutzenmoos ja auch gerade grosses Schneechaos!!!

Hier ein kleiner Clip vom braven Ian an den Schafen: http://www.youtube.com/watch?v=rgzO9hXLp6o&feature=youtu.be

Die beiden Brüder Ice und Ian haben sich das erste mal seit Welpenzeit wiedergesehen und waren sofort total begeistert voneinander! Dieselben Rennspiele, dassselbe Temperament: die zwei Brüder haben sich sofort gemeinsam über die Wiese davongemacht und einen Riesenspass gehabt!!! Ian konnte Ice zeigen, was er mit Paola schon alles gelernt hat, und Ice hat sich davon inspirieren lassen und sich auch sehr geschickt angestellt!

Während die Hunde draussen unterwegs waren, gab es drinnen süss-wollige Gäste, denn die Angora-Ziegen hatten vier weiss-lockige Zicklein bekommen, und die kleine Leni hier fand es in der Küche zwischen den Hunden viel schöner und wärmer als draussen im Stall.

 

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Frühlings-Agility

Auch in Salzburg lässt es sich natürlich hervorragend Agility trainieren und auf Turnieren starten. Lightspeed Ice ist ja praktischerweise heimisch am ÖGV Salzburg. Seine Besitzer Clemens und Karin liessen die Familie natürlich gerne trainieren kommen. Vielen Dank dafür. Wir konnten auch am Moorhundeturnier starten, wo das kleine Guinchen einen dritten Platz mit Aufstiegsnuller in der LK1 schaffte und die brave Mama Julie den Gesamt-Dritten des Moorhundeturniers in der LK3 heimbringen konnte.

Am Familienfoto hier sieht man, wenn man genau schaut, die Medaille!!! (Übrigens: Medaillen finde ich super! Pokale sind nur am Podest toll, danach sind sie doch eher mühsame und schwere Staubfänger, oder?)

Ein Foto-Shooting vom schönen Lightspeed Ice (Lady Julie X Blackie at Conquest) musste natürlich auch sein! Er ist ein toller junger Hund mit fantastischen Bewegungen und ganz liebem Wesen! Im April wird er ein Jahr alt!

Und hier noch ein paar Action-Fotos von Julie, Flyte und Guin beim Turnier-Springen!

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Schönes Mühlvierteltrial

Das “kleine” Mühlvierteltrial, also dasjenige nur für Kl.1 und 2 fand letztes Wochenende, 17.-18. März 2012 statt. Und zwar bei Traum-Frühlingswetter! Wie immer bei den Mühlvierteltrials lag das geräumige Trialfeld in herrlicher weitläufiger Landschaft, also hatte das Zuschauen der vielen interessanten Läufe vor dem weiten Panorama von sanften Hügeln nicht nur Unterhaltungs- sondern auch Erholungswert!

Die Schafscheucher Mirjam und Günther sind ja inzwischen schon Trial-Veranstaltungs-Profis: hier ist ihnen wieder ein sehr schönes faires Event mit ehrlichen Schafen gelungen, die auf sehr korrektem Handling bestanden, dann -aber auch nur dann- auch sehr gut zu führen waren.

Als Lohn für die viele Arbeit teilten sich Mirjam und Günther auch das gesamte Kl.1-Siegerpodest mit ihren drei Schafscheucher-Junioren.

Hier die Sieger in Kl.2, links Christina mit Lightspeed Boromir  (Baris) auf Platz 2.

Richter waren Wolfgang Lipczenko und Erich Steiner. Unten Wolfgangs Glen bei seinem Testlauf:

Hier der hübsche kurzhaarige Hilux in Kl.2:

Und hier das kleine Guinchen, das leider nur am Sonntag starten konnte, weil ich am Samstag keine Zeit hatte. Guin hat sich von ihrer besten Seite gezeigt und musterhaft gearbeitet! Bin sehr stolz auf sie und den Sonntags-Tagessieg in Kl.1.

 

Auch die kleine Freni war mit Daniela angereist und startete in Kl.2.

Ein sehr schönes Trial mit vielen vielversprechenden jungen Hunden und für Österreich ziemlich hoher Starterzahl liegt hinter uns! Die Trial-Entwicklung ist auf einem sehr guten Weg, würde ich sagen!

Herzlichen Dank auch an Manfred Karisch für die vielen tollen Action-Bilder. Eine Galerie auch von den anderen teilnehmenden Hunden findet man hier: http://www.working-sheepdogs.at/galerie/category/38-internationales-waldburgtrial-2012

Und zum Schluss noch die kleine Dia-Show mit Impressionen vom Waldburgtrial: http://www.youtube.com/watch?v=dYwlxoUmBo8

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Seltsame Erlebnisse und Celtic-Besuch!

Also das war ein sehr merkwürdiger Nachmittag: Ausgezogen sind wir zum idyllischen Hüten am paradiesischen Plateau über der Schafweide. Normalerweise herrscht dort ja der pure Frieden, der nur selten von einzelnen Spaziergängern unterbrochen wird. Diesen Donnerstag Nachmittag aber hatte sich ein Action-Film in die lauschige Szenerie verirrt: Noch bevor wir mit den Schafen auf ihre gewohnte Anhöhe gelangen könnten, hörten wir Schüsse. Selten, und wenn, dann nur im Herbst, kommen Jäger mit ihren Hunden an der Weide vorbei. Aber Anfang Frühling ist ja bekanntlich keine Jagdsaison. Wieso also Schüsse? Als wir die Kuppe erreichen, sehen wir zwei Polizisten zwanzig Meter weiter, die hektisch versuchen, den über den Weinbergen kreisenden Polizeihubschrauber nach rechts unten einzuweisen. Nach einem langen Moment der Realisation, dass das keine lustige Schönwetterübung sondern ein ernster Einsatz ist, versuchen wir lso, die Schafe wieder ruhig aber zügig zurückzubringen. Dabei kommen uns weitere hektisch mit Waffen winkende Einsatzkräfte entgegen, die mich samt meinen Hunden in die Gegenrichtung, in Richtung Nachbarort davonschicken! Wolfgang musste mit den Schafen wieder zurück in die Weide -er konnte ja mitsamt Herde schlecht auch in den Ort gehen!- und hat sich dort mit seinen Hunden hinter dem Weidezaun verschanzt. Währenddessen bin ich über bislang unbekannte Hügel durch mehr und mehr Polizeisperren durchgewandert, mit ungewissem Ziel und einem Gefühl von extremer Irrealität. Plötzlich, schon fast im Ort angekommen, und mich allmählich fragend, was ich jetzt im Ort mit drei Hunden ohne Leine (die ich zum Weidengehen nicht mitgenommen hatte) tun sollte, sehe ich plötzlich lauter bekannte Gesichter: ich stehe vor der neuen Agility-Halle von Wolfgang Hauer, in der ich bisher noch nie war und um deren Existenz ich mich bisher noch nicht allzu sehr gekümmert hatte! Aus der total irreal erscheinenden Chaossituation im erschütterten Weideparadies war ich wieder mitten in die kleine heile Agility-Welt gefallen!!!! Und die Halle war sogar frei für uns!!! Also haben wir einfach ein Stündchen trainiert. Flyte, Guin und Julie waren zwar ein bisschen verwundert (die hatten bestimmt auch nicht mit Agility gerechnet, nachdem wir mit den Schafen losgezogen waren!!!) aber auf Hundeart spontan erfreut! Für die Hunde ist das auch nicht so etwas ganz Neues, dass man quer durch die Welt fährt und immer wieder dieselben Hundesportler trifft. So ist das Leben halt! :) Weil man wegen der Fahndungsarbeiten nach vier bewaffneten im Gelände verschanzten Einbrechern nach unserem kleinen Training noch nicht zurück auf die einsamen Felder durfte (da waren noch den ganzen Nachmittag die Hundestaffeln und Polizeiwagen unterwegs), haben wir dann in der halbwegs schusssicheren Halle gewartet, während mehr und mehr bekannte Agilitianer zum Trainieren (aus meinem eigenen Verein!!!) vorbeigekommen sind!!! (Auf dem Foto rechts zB. Johann mit Lightspeed Equinox!)

Tja, ich muss sagen, dieser Tag verdient eine 10 auf der Skala der Merkwürdigkeit. Ich kann hiermit auch feststellen, dass die Nervosität, die man in einer potentiell gefährlichen Ernstsituation aufbaut, vom spontanen und unerwarteten Fund einer Agility-Halle komplett ausgelöscht wird!!! :) )

Ausserdem frage ich mich, was mir das Schicksal gerade sagen will, denn letzte Woche, als ich gerade zum Vereinsabend des ÖCBH unterwegs war, bin ich genau in die polizeilich gesperrte Erdberger Gegend geraten, wo wegen ausgetretenem Giftgas die U-Bahn und viele Strassen gesperrt waren. Ich war also mehrere U-Bahnstationen lang zu fuss mit meinen Hunden im finsteren Simmering entlang der Pollzeisperren unterwegs, immer mit einem Nasenloch nach der Giftgaswolke fahndend! Auch irgendwie ein merkwürdiges Gefühl!! Ich hoffe, es kommt kein dritter Teil dieser Serie mehr! :)

Naja, zum gemütlichen Ausklang des Wochenendes hier noch ein paar Bilder vom Besuch beim Celtic-Opa, der dieser Tage recht munter und gut gelaunt ist, obwohl der 16 Jahre alte Körper nicht mehr ganz so willig alles mitmacht, was Celtic noch alles gerne anstellen würde! Zum Spaziergang über die Felder lässt man Celtic aber besser zu hause, denn da würden ihn die jungen Wilden womöglich umrennen! Mit waren dafür die Enkel Flyte und Asparuch, das kleine Guinchen und Christinas Hunde Baris, Ellen und Caya! Der Frühling lauert jetzt nur mehr hinter der nächsten Ecke und kann jederzeit in kleinen Knöspchen und Blättlein ausschlagen!!! Hurra!!!

Das letzte Bild ist übrigens Celtic mit seinem Ur-Ur-Enkel Frang vom sonnigen Garten!! :)

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Welpentrainings-Nachmittag

Am Samstag haben wir wunderbares Vorfrühlings-Wetter erwischt für den zweiten Teil unseres saisonalen “Kein-Futter-vom-Boden”-Trainingsthemas! Durch zwei liebe Hundekinder-Gäste, die genau am gleichen Tag geboren sind wie unser J-Wurf, nämlich am 31. Oktober, wurde es ausserdem zu einem Welpentrainings-Nachmittag! Die Welpen hatten natürlich alle grossen Spass miteinander und haben sich gleich super verstanden und gegenseitig genüsslich über den Hang gewuzelt! Aber auch die Wiedersehensfreude von Jung-Mama Guin mit ihren beiden Kindern June und Jeremy war gross, wie man an der folgenden Fotoserie (Guin-Jermey) sehen kann:

Jeremy, June und Mama Guin, der man den Wurf gar nicht mehr ansehen würde, wenn man vom kessen Kurzhaarlook (mit modischen Ohrenfransen) absieht:

Die beiden anderen Welpen waren Busy und Izzy:

Wie schon an unserem ersten Trainingstag begannen damit, ein Wort, zB. “lass es” zu trainieren, auf das hin der Hund von einem schmackhaft aussehenden Fundstück ablassen soll. Danach ging es auf die Futterstrasse: Wieder hatten alle Beteiligten verlockend duftende Essensreste mitgebracht, die in zwei Reihen ausgelegt wurden. An Wurst, Krapfen, Quargel und Co mussten jetzt die Welpen vorbeigeführt werden! Wenn sie sich statt auf die Verlockungen auf ihren Hundeführer konzentrierten, gab es natürlich Lob und eine schöne Belohnung dafür! Ein Konzentrationsspiel für Hund und Hundeführer, manchmal auch recht lustig für die Zuschauer! :)

Der nächste Teil war das Abrufen durch die (immer enger werdende) Futterstrasse. Damit es nicht zu unkontrollierbarem Futterschwund kam, wurden dafür die kulinarischen Verlockungen in kleine Döschen gefüllt und in zwei Reihen ausgelegt. Die Welpen haben diese Aufgabe sehr brav bewältigt, auch an der ganz engen Strasse! June musste zwar die letzte Schüssel (mit dem Quargel)immer  gut kontrollieren, hat sich aber dann doch für ihr Herrchen entschieden!

Für die “Grossen”, Julie, Flyte, Guin, Frodo und Somi gab es auch viele interessante Übungen am Futter! Darüber Fuss-Gehen, in der Futter-Strasse absitzen und abliegen, Hereinrufen mit Stoppen, und die ziemlich schwierigen Aufgaben mit ablenkenden Menschen, die offene Futterdosen schwenkten, während der Hund sich aufs Fuss-Gehen oder Hereinrufen konzentrieren soll!

Oben: Flyte, Frodo, Somi, dann Julie.

Für die arme Julie, die Futter so unwiderstehlich findet, war diese letzte Übung ein ganz schöner Spiessrutenlauf!! So ein Glück, dass es am Ende auch für sie eine erlösende Wurst gab!!! :)

Wir hatten also einen interessanten und lustigen Nachmittag mit vielen motivierten Hunden bei herrlichem Sonnenschein. Schön wars!

 June und ihr fescher kurzhaariger Island-Border-Collie Somi

Auf der Schafweide währenddessen hatten zwei junge Tschechen mit ihren Border Collies einen ganzen Hütetag mit Wolfgang gebucht und übten unermüdlich Treiben, Shedden und Sheep-sense für Mensch und Hund!