Salzburger Wander-Sommer

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Über den Sommer sind wir wie die letzten Jahre auch schon: in Salzburg. Hochkultur und Natur liegen hier so nah nebeneinander wie nirgends sonst! Festspiele und Berge, Musik und Grün, einfach herrlich, dieses Salzburger Potpourri!

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In alle Richtungen gibt es innerhalb einer halben Stunde von Salzburg aus einfach herrliche, auch ziemlich bergige Wander-Wege zu erreichen!

Den Hunden gefällts! Nur meine Nora hat nach zwei Wochen Wandern statt Training klargemacht, dass sie sie mit reinem Gewandere zwar kurzfristig erschöpft sein kann, aber sich nicht wirklich ausgelastet fühlt. Mit Wandern allein und dem Warten auf Radfahrer, die den Gartenzaun entlangfahren (und die man dann versuchen kann, zu überholen und an der nächsten Zaun-Ecke durch plötzliches Gebell so zu erschrecken, dass sie vom Rad fallen), sind zwar Julie, Flyte und Guin ganz und gar zufrieden, aber eine Nora geht nach zwei Wochen solcher Kost die Tapeten hoch! Beziehungsweise hüpft sie dann ab vier in der Früh auf mir im Bett auf und ab und quengelt  “Was tun wir heute, was tun wir heute?? Alles ist fad, fad, fad, faaad!!!”

Also ab morgen gehen wir wieder in die Hundeschule, damit sie sich bei Agility Nora-gerecht austoben kann! 🙂

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Endlich wieder ein Trial!

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Dieses Jahr wurden wir Österreicher nicht gerade mit einem Übermass an Sheepdog Trials verwöhnt. Der ASDS befindet sich gerade im totalen Umbruch, weshalb für 2016 auch kein österreichisches Continental Team zustande kommt, weil es einfach keine Qualitrials gab. Und der ÖCBH hat dieses WE das erste Trial der Saison angesetzt, das auch von einer grossen Anzahl trial-ausgehungerter ASDS-Mitglieder besucht wurde!

Wer sich mit unseren Trialvereinen noch nicht auskennt: Der ÖCBH ist der für die britischen Hütehunde (Collie, Sheltie, Bearded Collie, Bobtail, Corgi und eben Border Collie) zuständige Verein unter dem Deckmantel der FCI, der ausser der Zuchtbetreuung und Ausstellungen auch einen Unterbereich für die Ausbildung und Prüfung von Hütehunden betreibt.

Der ASDS unterstellt sich der britischen International Sheepdog Society und betreut die Zucht mit ISDS-Papieren sowie die Organisation von Qualifikationstrials für die Hütehunde-EM, das Continental Sheepdog Championship (CSC) sowie die Hütehunde-WM. Da dieser Verein für Zuchthunde auch die erfolgreiche Absolvierung eines Sheepdog Trials durch beide Elternteile vorschreibt, ist er auch zuständig für die Abhaltung solcher Trials, bei denen man die Zuchtberechtigung erwerben kann.

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Am 18. und 19. Juni 2016 gab es jedenfalls ein Trial in Rutzenmoos, unter der Schirmherrschaft des ÖCBH, gerichtet durch Samuele Manzi aus Italien.

Zur Verfügung stand eine geräumige flache, nach hinten leicht abfallende Wiese und eine schöne Herde bunter Schafe, Mischungen aus Waldschafen und Krainer Steinschafen, mit einem kleinen Hauch von Jura.

Am ersten Trialtag offenbarten sich einige erhebliche Schwierigkeiten für die Hunde, die aber durch geringfügige Anpassungen der Bedingungen am Sonntag sehr gut behoben werden konnten:

Unvorhersehbar für alle Beteiligten war der Schwierigkeitsgrad des Outruns für die Hunde am Samstag.

Durch eine optische Täuschung  durch die nach hinten abfallende Wiese sah es so aus als wäre der Outrun nach links am Samstag die klare beste Wahl, da auf der rechten Seite ein Eck Wald in den Outrun hineinreichte.

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Auf dieser Bahn wurden die Hunde durch die Geländestruktur aber durchgehend so gelenkt, dass sie vor den Schafen hereinschnitten, scheinbar ohne sie gesehen zu haben. Nur die wenigen Hunde, die ein perfekt getimetes Kommando zum nochmaligen Aufmachen nach Links unverzüglich annahmen, konnten links sauber hinter die Schafe finden. Kathi Gleis wählt mit Gate als einzige den vom Starterpfosten aus sehr unlogisch erscheinenden rechten Outrun, der aber zu aller Überraschung einwandfrei und ohne Zusatzkommando funktionierte. Diese Entscheidung sicherte Gate den Tagessieg, denn der Outrun ist ein Trialbestandteil, auf dem man sehr viele Punkte gewinnen oder verlieren kann!

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Eine weitere Schwierigkeit waren die ungeschorenen Jungböcklein, die am Samstag in den Gruppen mitgingen und für Wandertage einfach nicht in der Laune waren. Schmollende braune Flauschbällchen, die sich in die Wiese warfen und keinen Schritt mehr gehen wollten oder sich gegen den Hund stellten und wissen wollten, ob dieser sie wirklich zum Weitermachen überreden konnte, wurden zum Running-Gag des Tages. Da gleich im ersten Lauf in Kl.3 für ein solches Böcklein mit scheinbar nicht vom Hund verschuldeten Trotzanfall vom Richter ein Rerun gegeben wurde, musste dieser konsequenterweise dann für alle weiteren schmollenden Böcklein auch Reruns verteilen. Wenn jeder zweiter Lauf ein Rerun wird, bekommt das Trial eine etwas seltsame Note. Hier ist aber niemand schuld- so war einfach die Tagessituation. Durch Austausch der jungen Böcke am Sonntag wurde dieses Problem restlos behoben, sodass es am Sonntag keinerlei Probleme mehr mit den Schafen und auch keine Reruns mehr gab.

Am Samstag zeigte Jon, Lightspeed Navajo fantastische Arbeit mit einem solchen Böcklein, die zum Glück sogar auf Fotos verewigt wurde:

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Das hübsche bunte Bürschlein, das Jon die Mitarbeit mehrmals aufkündigen wollte, wurde von ihm durch flexibel wiegendes kurzes Nachgeben und dann wieder durch sanftes aber bestimmtes Andrücken vorsichtig zum Weitergehen überzeugt.

Solche Situationen zu entschärfen hat man als Handler kaum die Zeit oder Möglichkeit. Wenn ein Schaf genug hat, ist der Hund derjenige, der am nächsten an der Situation dran ist und noch durch kleine einfühlsame Reaktionen etwas einrenken oder aber auch die Situation unrettbar verschlimmern kann. Im Fall dieser Böcklein musste man ihnen ein bisschen Zeit geben, rechtzeitig und bevor sie beschlossen hatten, einfach nicht mehr zu können.

Diese Situation musste der Hund selbst erkennen. Drückte er durch diesem Moment noch hindurch, war es spätestens zehn Meter später aus. Jon konnte jedenfalls am Samstag Kl.2 mit sehr schönen Punkten gewinnen.

Hier ist das Video von Jons Lauf:

 

Auch die kleine Josie (Lightspeed Love Affair) zeigte gefühlvolle Arbeit mit einem unwilligen Jungschaf, das schon am Fetch nicht mehr weiter wollte. Ohne zu sehr anzudrücken oder aber ihre Präsenz ganz aufzugeben wich sie mal links zwei Meter aus, mal rechts zwei Meter und gab dem Böcklein damit die Gelegenheit zu verstehen, dass sie zwar auf sein bevorzugtes Lauftempo warten würde, aber darauf bestehen würde, dass es weiterging.

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Leider geriet Josie bei ihrem Samstagslauf nach dem Fetch in die dritte Schwierigkeitsfalle des Tages:

Um jedem Starter eine eigene Gruppe von Schafen (in diesem Fall drei Stück für Kl.3 und vier Stück für die niedereren Klassen 1 und 2) zur Verfügung zu stellen, gibt es am Outrun-Ende und im Zielbereich des Trialfeldes Auffangpferche, in denen jeweils die noch nicht „verwendeten“ Schafe, bzw. die schon gelaufenen Schafe warten und rasten.

Schafe sind bekanntlich sehr interessiert daran, immer zur Herde zurückzukehren. Wenn sie andere Schafe sehen, wollen sie dorthin, das ist geradezu Regel Nr. 1 im Schafleben. Deshalb ist es sehr wichtig, dass die Pferche mit den anderen Schafen für die am Feld laufenden Schafe nicht zu gut zu sehen sind. Wenn Schafe sich nämlich etwas in den Kopf setzen können sie mit der Durchsetzung ihrer Flucht eine unerbittliche Konsequenz an den Tag legen. Auf Rodeosituationen kann man bei einem Hütehundewettbewerb aber gut verzichten, deshalb ist es im Interesse aller, den Parcours nicht allzu hart in die Schafs-Verlockungen hineinzubauen.

Am Samstag war der Pferch auf der Zielseite einfach zu nah und einsichtig aufgebaut. Während die erfahrenen Kl.3-Hunde noch einigermassen mit dieser Zusatzschwierigkeit umgehen konnten, erwies sich der plötzliche extrem starke Zug der Schafe zur verlockenden Herde im sicheren Gehege als zu schwierige Hürde. Natürlich sollen typische Schwierigkeiten in der Arbeit mit Schafen auch in der Prüfung abgefragt werden. Aber wenn drei Viertel der Hunde in Kl.1 und 2 an einer Schwierigkeit scheitern, dann ist eindeutig die Latte zu hoch gelegt, und keiner hat einen Vorteil davon, wenn reihenweise die Schafe davonlaufen. Das ist frustrierend für Hund und Handler und sagt auch nichts mehr über die Arbeitsfähigkeiten der Hunde aus.

Alle drei Probleme wurden am Sonntag erfolgreich behoben. Durch Versetzen des Feldes um 30 Meter nach links waren die optischen Täuschungen ausgeglichen- die Handler konnten ihre Hunde nach rechst schicken und es gab durchgehend schöne Outruns in Kl.3.

Die jungen Böcklein hatten gewonnen und mussten am Sonntag nicht mehr beim Wandertag mitmachen sondern durften zu hause bleiben und Unsinn machen.

Und der Pferch am Ende des Feldes wurde in den Wald hineingebaut, und ein Auto vor den Eingang platziert, sodass die schützende Herde nicht mehr von den Schafen am Feld zu sehen war. Da Schafe derlei Dinge wie gute Fluchtmöglichkeiten sehr schnell lernen, zogen trotzdem alle Gruppen auch am Sonntag in die Richtung, in der sie am Samstag ihr Heil in der Flucht finden hatten können. Aber durch Schicken des Hundes konnte diese Situation adäquat und im Sinn einer praktischen Arbeitsleistungsüberprüfung sinnvoll in den Griff bekommen werden.

Wenn man die Ergebnislisten der zwei Tage vergleicht, kann man kaum glauben, dass es sich hier um dieselben Starter auf demselben Feld handelt. Wo es am Samstag durchgehend sehr magere Punkte und viele Dis, ganz abgesehen von den Reruns gegeben hatte, gab es am Sonntag durch diese sehr einfachen Anpassungen keine Reruns, wenig Dis und Punkte im normalen Bereich.

Mein kleines Noral konnte am Sonntag Kl.2 gewinnen.

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Und Lisa, die mit Lightspeed Hyperspace (Gordy) aus Deutschland angereist war, um endlich ihr Trialdebut in Angriff zu nehmen, gelang der erste Platz in Kl.1.

Lisa arbeitet wirklich schon sehr professionell mit Gordy, gab ihm Freiraum wo er es brauchte und griff konsequent ein, wenn er wieder Führung notwendig hatte. Es war klar zu sehen, dass Kl.2 da auch locker drin gewesen wäre! Bravo.

Gordys Video:

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Lightspeed Love Affair, Josie, hatte auch am Sonntag ein extra-schwieriges Schaf, das scheinbar seine beste Freundin im Pferch so vermisste, dass es schreiend und klagend immer 20 Meter von ihrer Gruppe wegziehen musste. Josie arbeitete es mit grosser Geduld ein Einfühlungsvermögen über den ganzen Parcours. Da derlei aber viel Zeit kostet, war am Ende leider keine Zeit mehr für Pferch und Shed übrig. Fünfter Platz in Kl.2 unter besonders schwierigen Bedingungen für Josie.

Wir bedanken uns jedenfalls bei allen Organisatoren, Helfern und Beteiligten für dieses interessante Trial, sowie bei Border-Bande Mike für die schönen Fotos!:)

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Frisbees und sonstige Flugobjekte

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Meine Hunde spielen zum Spass mit Frisbees. Guin hat eine unglaubliche Sprunganlage, fliegt wie eine Schwalbe und dreht sich in der Luft wie eine Katze, um wieder auf allen Vieren zu landen.

Die Sprünge und Flüge, von denen es hier Bilder gibt, bietet Guin alle ganz von selber an. Ich trainiere weder sie noch meine anderen Hunde speziell auf Stuntsprünge. Guin kann diese einfach.

Über Wurftechniken habe ich trotzdem noch einiges zu lernen. Ich bedanke mich ganz herzlich bei Fatma für das tolle Coaching und bei Robert für die super Actionfotos, die dabei entstanden sind!:)

Diesmal habe ich den Chickenwing-Wurf gelernt, sowie zwei Frisbees gleichzeitig in zwei Richtungen unter dem Bein durchzuschiessen, wobei man einen wieder selber fangen muss und einen der Hund fängt!:) Da haben Arme,  Beine und graue Bewegungs-Verarbeitungszellen ganz schön zu tun!!

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Mein kleines Noral, das bekanntlich immer zu jeglichem Schabernack bereit ist, schaut beim Frisbeespielen so aus- Beim Fangen bleiben immer zumindest die Hälfter der Beine auf dem Boden, dafür sind die Gesichtsausdrücke umso lustiger!!!:)

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Mein armer Flyte hatte am Wochenende Pech und kam an einem Zaun vorbei, hinter dem ein territorialer Jagdhund Wache hielt. Er schaffte es scheinbar, durch den Zaun durch den armen Flyte in die Nase zu beissen. Zu allem Überfluss muss sich Flyte beim Wegspringen auch noch den Knöchel verstaucht haben. Armer Flyte! Wo er ohnehin schon so zimperlich ist bei jeglicher Art von Körperpflege (ausser dem Bürsten, das er aus irgendeinem Grund mit der Ankunft von schönen Damen verknüpft und sich deshalb schon dafür anstellt, wenn ich die anderen bürste!) Da ich keinen Topfen im Kühlschrank hatte, musste ein Päckchen Bresso (natur) herhalten für einen kühlen Wickel um den armen Knöchel- zusätzliche innerliche Bresso-Anwendungen halfen bei der Compliance beim Verbinden enorm! Rundherum kam dann auch noch eine Schicht Tiefkühlerbsen, festgezurrt mit Vet-Wrap. Derartig uncool verschnürt war sich Flyte sicher, dass sein alter Erzfeind, Spiegelflyte, hinter der ganzen peinlichen und schmerzhaften Geschichte stecken musste. Spiegelflyte wird sonst in regelmässigen Abständen deutlich und lauthals in seine Schranken verwiesen, damit er ja bleibt, wo er ist, hinter dem Spiegelglas nämlich! Ein leidender, verbundener, mit grünem Klumpfuss-Verband gedemütigter Flyte schaffte es gerade noch, mit hängenden Ohren vor dem Spiegel zu sitzen und nicht direkt hinein, sondern daran vorbei zu murren. Eine lange, lange, vorwurfsvolle Jammertirade musste sich Spiegelflyte gefallen lassen.

Da Border Collies hart im Nehmen sind, wollte Flyte schon am nächsten Tag wieder herumhüpfen wie eh und je. Leider muss man ihn aber noch zwingen, es ein bisschen ruhiger anzugehen. Für diese Woche gibt es fürs erste einmal Leinenzwang. Armer kleiner Flyte!

Agility-Videos

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Lightspeed Nightingale: Nanni

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Nora und Nanni liefen am ersten Juniwochenende 2016 bei der Österreichischen Agility-Meisterschaft am ÖRV Riederberg! Nora konnte den 5. Platz erreichen, leider fielen Stangerl, aber ihre Führigkeit und Sicherheit trotz anständigem Tempo machen das Laufen mit ihr zu einer wahren Freude!:)

Nora schaut gerade ausgesprochen sommerlich aus- sie hat beschlossen, jedes einzelne Haar zu verlieren, das über genau eine farbgebende Samthaarschicht hinausgeht- auf jeglichen Fransenluxus verzichtet sie zugunsten eines sehr stromlinienförmigen, windschlüpfrigen Sommerlooks!:)

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Sowohl Nanni als auch Nora haben sich mit ihren Läufen für die Teilnahme bei der Staatsmesiterschaft im Herbst 2016 qualifiziert! Da sind wir schon ein bisschen stolz!:)

Bei den Junioren landete Guins Bruder Guinness auf dem braven, wenn auch etwas undankbaren 4. Platz! Herzliche Gratulation an seine Jugend-Handlerin Alina!!!:)

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Beim Video-Hochladen habe ich auch noch zwei Flyte-Läufe gefunden. Alles hat man ja leider nicht auf Video- im stressigen Turniergeschehen ist es nicht immer realistisch, ein williges Opfer zu finden, dem man ein Handy zum Filmen in die Hand drücken kann. Aber hier sind die Fundstücke, die es gibt:

Flyte bei der 4. WM-Quali. Leider mit Verweigerung ziemlich am Ende, aber ich finde, er war sehr tüchtig in dem schweren Parcours!:)

 

Und noch einmal Flyte bei der 2.WM-Quali: Flyte und Guin haben sich, finde ich, sehr anständig geschlagen, bei den Qualis.

 

Wir wünschen dem österreichischen Super-Sportler-Agility-WM-Team 2016 in Spanien ganz viel Glück! Und natürlich auch Lightspeed Jet und Julia, die in der ungarischen Mannschaft wieder dabei sein werden!!

Agility-Frühling

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Die wunderbare Lightspeed Jet ist auch 2016 wieder im Ungarischen Team für die Agility Weltmeisterschaft!! Gratuliere!!! Julia und Jet sind ein wirklich grossartiges Team!!!

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Ein Doppel-Coup gelang uns beim ersten Jahresmeister in der Dog-Motion-Halle: Nora gewann Jumping und A-Lauf in der LK1 und damit auch den Turniertag! Guin gewann LK3! Vier Nullerläufe an einem Tag! Die Sportgötter haben wirklich Humor! Da rennen wir Turnier um Turnier und immer ist irgendwo ein Haken drin, und dann haut an einem Tag einfach alles hin!!😉

Ich freue mich jedenfalls sehr, auch wenn damit möglicherweise unser Turnierglück für die ganze Saison auf einen Schlag aufgebraucht sein könnte!! Hier das Video zu Noras Lauf:

 

Zu Ostern gab es die ersten Freiluft-Prüfungen des Jahres! In Baden war es zwar noch ziemlich kalt, zumindest für wartende Menschen. Die Hunde haben mit ein bisschen kühleren Temperaturen ja eher kein Problem. Aber trotzdem macht der Sport im Freien mehr Spass als in der Halle. Danke trotzdem an die vielen schönen Hallen, die wir hier rund um Wien für den Hundesport zur Verfügung haben! Das Hundesportlerleben wäre so viel langweiliger, wenn wir im Winter nicht die Möglichkeit hätten, unter Dach zu trainieren!

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Nora schaffte bei der Prüfung gesamt den dritten Platz.:)

Willkommen, kleiner Nick!!

 

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Wolfgang hat einen frisch importierten irischen Welpen, den kleinen Toryhill Nick! Ein schwarz-weisser Kurzhaar, ein Sohn von James McGees Silver. Ein süsses, kräftig gebautes Bürschchen, lustig, aufgeweckt, furchtlos, mit schönem kompaktem Gebäude, geraden Beinchen und dicken kleinen Babyfüsschen. Er will ja einmal ein grosser starker Rüde werden!:)

Nicks Mama Jess:

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Ungarisches Frühlingstrial

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Petras Meggie gewann Kl.3, ex equo mit Wolfgangs Kass, die uncharakteristischerweise einmal den Outrun kreuzte!

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Ein Sohn von Blackie of Conquest (also ein Halbbruder von Lightspeed Jet) gewann Kl.1.

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Da ich ausser Konkurrenz auch mit meinen Hunden starten durfte, hatte ich die kleine wilde, lustige Cherry/Chloé mitgenommen. Sie hatte jede Menge Spass und liess sich von allen, die sie fand kraulen, kuscheln und wellnessen! So kennen wir die kleine Cherry!:) Für so ein kleines Kuscheltierchen ist man dann immer überrascht, wie hantig sie zu ihren Schafe sein kann. Wer weglaufen will, wird von Cherry einfach gepinnt! Traut man dem zarten kleinen, immer lachenden Tierchen wirklich nicht zu!!😉

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Flyte hatte schöne Läufe. Die Schafe wollten gerne den Hund stetig ein wenig spüren, sonst fiel ihnen Unsinn ein. Guins Nachfragen war da weniger günstig- wenn sie den Kopf hob, um sich zu vergewissern, dass sie noch richtig war, waren die Schafe schon davon!😉 Guin ist es einfach sehr wichtig, ja nichts falsch zu machen. Flyte ist da viel selbständiger, er macht mal einfach.:)

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Die jungen Lightspeeds waren auch sehr brav: Jon, Noras Bruder Lightspeed Navajo und Hannes’ Josie, Lightspeed Love Affair liefen in Kl.2. Mit dem grossen Outrun hatten beide kein Problem und kamen auch sehr gut mit den Toren zurecht. Braver Nachwuchs! Sogar meine wilde Nora war in ihrem Ausser-Konkurrenz-Lauf sehr brav und ordentlich. Jon gewann die Kl.2.:)

Die Herde bestand grösstenteils aus Merino, aber einzelne Zackelschafe waren in der Gruppe dabei. Nachdem die Herde gross genug war, dass die Merinos nur zweimal am Tag laufen mussten, kann ich mich gar nicht über die ansonsten sprichwörtliche Merino-Sturheit beklagen. Sie liessen sich sehr gut handlen und führen- wenn der Hund aufmerksam, am Punkt und unter guter Kontrolle war. Alles in allem ein sehr schönes Trial!

Ungarn hat ein paar ganz gute Hunde und sehr motivierte Handler, vor allem aber wirklich enorm riesige Felder und viele, viele Schafe!! Direkt neben unserem Quartier in der Puszta lag ein Feld, auf dem man das Continental hätte veranstalten können, mit doppeltem Outrun, Riesenparkplatz und Zeltplatz…. Naja, bei mir geht einfach immer die Trialfantasie durch, wenn ich grosse Felder sehe!!!:)

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Frühling!!!!

Frühling, bist du’s?

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In hoffnungsvoller Fast-Frühlingssonne durften wir gestern Danis hübsche bunte Schnuckenherde bewegen.

Dani hat die Lightspeed Aragorn-Enkelin Moony, die in Kl.3 läuft, deren Tochter von Lightspeed Kerryglen, Alma, und die liebe Freni, mit der sie bereits zweimal auf der Hütehunde-EM teilnehmen konnte.

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Meine Hunde danken für die Trainings- und Fotomöglichkeit! Schön wars auf der Weide oberhalb von Greifenstein!:)

Wer Lust hat, mehr zu lesen, findet hier im Blog eine neu erstellte Unterseite “Sheep Dog Trials”, auf der ich den sehr witzigen Bericht über das erste Sheepdog Trial in Bala übersetzt habe. Viel Spass damit!

Trüber Winter

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Allen Julie-Fans sei zunächst einmal versichert, dass Julie ihre Pension sehr lustig findet. Sie darf noch immer an die Schafe, sie darf auch mal über einen Agility-Parcours hüpfen, oder in Obedience-Boxen laufen. Alles macht sie mit grosser Begeisterung. 🙂 Aber: nachdem sie pensioniert ist, darf sie jetzt mehr oder weniger machen, was sie will. Ich korrigiere keine Fehler, weil es ja nur zu ihrem Vergnügen passiert! 🙂 Also ist Julie glücklich, zufrieden, ein bisschen frech und sehr fit und gesund für ihr Alter. (11 Jahre)

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Der Winter ist nicht meine Lieblingsjahreszeit. Wir haben zwar dieses Jahr angeblich den zweitwärmsten Winter seit Beginn der Messungen. Bisher gab es nur einen Tag mit Schnee.

Trotzdem, dieses trübselige Wetter knapp über null Grad, mit kaltem Niederschlag (sprich Regen) und Wind trübt mir meine Laune! Fotos kann man auch keine wirklich schönen machen- überall Gatsch und dreckige Hunde. Naja. Hier trotzdem ein paar Fotos vom Plateau in Königstetten! Zuerst Kass, Darlas Tochter vom regierenden Europameister Gary ist immer ein dankbares Foto-Modell! Immer stylish, voll bei der Sache, exakt und schnell. Kass ist ein ganz tolles kleines Hüte-Mädchen!

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Und das ist der kleine Jon. Lightspeed Navajo aus Darla und dem italienischen EM-Starter Cruise. Jon hiess ursprünglich Joe, aber weil er ein kleiner Teenager-Rüpel sein kann, der Wolfgang gerne ein bisschen warten lässt, bis er letztendlich folgt, ist das weiche Ende des Joe-Klanges nicht so gut angekommen- Jon kann man härter abschliessen, und Wolfgang meint, dass sich das in der Exaktheit in der Kommando-Ausführung ausgewirkt hat.

Für mein Empfinden kann Jon schon sehr sehr viel für sein Alter, er arbeitet auf alle Distanzen, macht schöne Flanken und die Schafe mögen ihn, auch, oder vielleicht gerne wegen seiner etwas “coolen” ja-ja-gleich-Persönlichkeit. 😉

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Und hier ist meine kleine Nora. Weiterhin ein temperamentvolles, schnelles Ding, das sehr exakt und brav sein kann, aber es nicht unbedingt immer sein will! 🙂 Aber man muss sie einfach gern haben, weil sie so ein “Jemand” ist, eine pelzige Person, mit mit einem starken Willen und einer ausgeprägten Persönlichkeit. In meinem Rudel übernimmt sie gerade ganz unauffällig mit Dolchblicken und Psychoterror beim Frühstück die Führung. Nora ist im Gegensatz zu meinen anderen Mädchen nicht gierig beim Fressen. Und so kann sie sich erlauben, aus ihrem Futter jeweils eine erzieherische Einheit für die anderen Hunde zu machen. Dafür wendet man sich scheinbar von der halbvollen Schale ab, um sich dann mit  einem blitzschnellen Dolch-Blick umzuwenden.

Julie traut sich zu ihrem Futter gar nicht mehr hinschauen. Wenn man weiss, wie gierig Julie ist, ist das geradezu unglaublich.

Guin hat Nora dazu abgerichtet, dass sie bitten und betteln muss. Wenn es Nora gut genug gebettelt ist, darf Guin einmal kosten. Nora sagt, wenn das Kosten wieder beendet werden muss.

Flyte, der sich gern als Macho sieht, hat die Alternative gewählt, sich mit Nora gar nicht direkt anzulegen. Ich glaube, er spürt, dass er unterlegen wäre und will sich dieser Peinlichkeit nicht aussetzen.

Soviel zu komplexen Rudelstrukturen. Julie ist eigentlich die Rudel-Mutter/Rudel-Führerin. Aber Nora ist schon deutlich über ihr. Guin ist Noras beste Freundin, die auch mal kosten darf, aber deutlich unter Flyte und Julie. Flyte möchte gerne glauben, dass er der Rudelführer ist, steht aber in Diskussionen immer und Julie, und mittlerweile auch unter Nora, auch wenn er es versucht, nicht auf den Beweis ankommen zu lassen. Wie nennt man jetzt ein solches Rudelkonzept? Alpha-, Beta-, Omega kann man da jedenfalls nicht anwenden! 🙂

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In Agility können wir Artemis zum Saisonstart mit Lightspeed Living Legend gratulieren.

Die beiden hatten ja bereits vergangenen Herbst eine sehr erfolgreiche Turnier-Strecke, die im zweiten Platz bei der renommierten German Border Collie Classic gegipfelt hat! Toi toi toi für 2016, unter anderem stehen da die WM-Qualis an!! 🙂

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Der süssen Flyte-Tochter Aponi Rose of Styrian Hills gratulieren wir ganz, ganz herzlich zum zweiten Gesamt-Platz beim Eiskristall-Cup 2015-16!!! 🙂

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Foto-Grüsse vom stolzen Flyte-Papa! 🙂

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Die Ungarn machen wieder Trials!!

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Der HSDS, der ungarische Hütehunde-Verein meldet sich ins Leben zurück!! Nach vielen Jahren ziemlicher Trial-Flaute entsteht in Ungarn endlich wieder eine Hütehunde-Szene! Das ist für uns Österreicher ganz wunderbar, weil es in Ungarn eigentlich eine grosse Auswahl an unberührten Landschaften mit riesigen Schafherden gibt, sowie natürlich entsprechend ausgebildeten Hütehunden! Natürlich sind die meisten Hütehunde, die für die praktische Arbeit verwendet werden, nicht wirklich formell für höhere Trialklassen ausgebildet, da einem Bauern meistens ein solider Kl.1-Standard bei seinen Hütehunden reicht. Aber immerhin hat unser freundliches und schönes Nachbarland jetzt wieder motivierte Trial-Veranstalter, eine Gruppe Kl.1-Starter und eine Handlerin mit einem sehr gut ausgebildeten Kl.2-Hund und einer exzellenten Kl.3-Hündin. Petra Szarvas mit Beta und Meggie.

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Agnes Pinter treibt mit ihrer unglaublichen Energie, für die ich sie schon vor vielen Jahren bei Ungarns Erststart in die Trialwelt vor ca. 10 Jahren kennengelernt habe, ist wieder von ihrem berufsbedingten jahrelangen Auslandsaufenthalt zurück und organisiert wieder Trainings und Trials! Darüber freue ich mich sehr!

Bei dem Trial, das ich jetzt Mitte November richten durfte, hatten die Ungarn ein schön gelegenes hügeliges Feld in einer fast walisisch anmutenden Landschaft gefunden. Es gab eine hervorragende grosse Schafherde in sehr guter Kondition, die sensibel reagierte und die Hunde und Handler überall auszutricksen probierte. Das machte die Läufe sehr spannend, denn ein winziger Moment der Unachtsamkeit konnte auch bei sehr hochqualitiativen Läufen jederzeit zu einem Aus führen!

 

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Etliche österreichische Starter hatten mit ihren Hunden die Gelegenheit zum Start wahrgenommen. Der Titel HSDS-Champion war ausdrücklich auch für Ausländer erwerbbar ausgeschrieben und konnte in Kl. 3 von Barbara Weinrauch mitsamt einem grossen Pokal nach Österreich mitgenommen werden.

Wir Lightspeeds freuen uns über den Tagessieg von Lightspeed-Aragorn-Enkelin Moony in Kl3 am Samstag!!

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In Kl.2 gewann Petra Szarvas mit Beta, einem grossartig ausgebildeten Show-Border-Collie. Und in Kl.1 Csongor Kasza mit seiner tollen Kurzhaar-Hündin Bonny.

 

Auf dem folgenden Bild kann man, wenn man gute Augen hat, die Tore für den Kl.3-Drive erkennen. Da das Feld viel breiter als lang war, gab es einen sehr grossen Drive und dafür aber einen für Kl.3 relativ überschaubaren Outrun!

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Ein besonderes Erlebnis war es auch, wieder Nudli, den hütenden Mudi in Aktion zu sehen. Nudli erledigte alle Stellarbeiten für das Trial. Er transportierte die grossen Schafgruppen und brachte die Schafe für die Trialschafe zum Startpfosten. Und zwar wirklich ganz ausgezeichnet. Nudli habe ich auch schon vor ca. sieben Jahren bei einem Kl.1-Trial in Ungarn erlebt. Ganz ganz selten nur sieht man einen Nicht-Border oder -Kelpie auf diesem Niveau arbeiten! Es war für mich sehr schön zu sehen, wie gut das auch mit einer (ausserhalb von Ungarn) so seltenen Rasse funktionieren kann.

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Border Collies sprechen international dieselbe Sprache und spielen dieselben Spiele. Die Kommunikation zwischen ihnen in den Trialpausen war also ganz natürlich und locker! 🙂

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Vielen Dank für die Gastfreundschaft und die typisch ungarische Verpflegung. Am Feld wurde mit einer grossen Gasflasche und einem grossen Kessel gekocht. Pörkölt mit fast nur Fleisch und wenig sonst. Und schon in der Früh gab es Brot mit Schweineschmalz, scharfem Paprikaaufstrich und selbstgemachter Paprikawurst. Ungarn kocht tatsächlich noch so wie es das Klischee verlangt. 🙂

Meine Hunde durften jeweils die Parcours testen, die ich gestellt hatte. Schön wars in Ungarn! Ich komme gerne wieder. 🙂

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Die wilden N’s

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Die kleinen N’s (LS Darjeeling X Cruise of My Heart) werden jetzt eineinhalb Jahre alt! 🙂 Ein temperamentvoller, schneller Wurf! Meine kleine Nora, Lightspeed Narnia, ist, denke ich, ein typisches Beispiel! Schlau, einfallsreich, voller Ideen, blitzschnell, sehr motiviert, sehr ausdauernd, sehr überzeugend! Und sie macht riesigen Spass.

Trial Klasse 1 haben wir diesen Herbst bewältigt, und zwar sowohl beim ÖCBH als auch beim ASDS. Sie hat bei der ÖCBH-Staatsmeisterschaft in Kl.1 diesen Herbst den Vize-Titel holen können.

Agility ist ein Traum mit der athletischen und gescheiten kleinen Nora.

Unterordnung wird noch ein längeres Projekt. Nora hat keine Zeit. Fussgehen kommt ihr nicht wirklich entgegen! Der brave Bruder Lightspeed Nimbus (Cliff) hat allerdings schon eine BH-Prüfung bestanden. Nora begnügt sich mit dem Verkehrstest, den sie bestanden hat. (Ein Glück, denn eigentlich würde sie sehr gerne vorbeirollende Skater oder Radler anhüpfen oder annagen. Sie scheint am Prüfungstag gerade besonders gnädig und friedlich gelaunt gewesen zu sein!)

Nora-Agility: https://youtu.be/72qoikM7eAo

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Unschwer zu erkennen hat LS Nightingale (wegen dem schwarzen Flügelchen-Muster, die sie über den Schulterblättern hat) denselben Sprung- bzw. Flugstil wie Nora!

Sowohl Nora als auch Nanni haben in der Zwischenzeit schon ihre Agility-Erststarts absolviert! Ich bin sehr stolz auf beide, denn sie zeigen sich trotz ihres grossen Ehrgeizes und der Geschwindigkeit sehr führig und klar im Bewerb! Nanni hat sogar schon ihren ersten LK1-Lauf gewonnen!

Nora hatte bisher sehr schöne Prüfungsläufe, in denen jeweils ein für sie ungewöhnliches Gerät (Reifen anderer Machart, Wippe mit anderem Kipppunkt) für kleine Fehler sorgte. Das ist ganz normal bei den ersten Turnieren, bei denen sich die jungen Hunde erst an anderes Equipment und andere Böden gewöhnen müssen! Es ist aber sehr schön zu sehen, dass Nanni und Nora ansonsten im Turnier genauso laufen wie im Training! 🙂

Hier ist Noras Erststart: https://youtu.be/GzZl01Wy8uY

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Und das ist Nanni in einem Video von einem gemeinsamen Training zu sehen:

Und hier habe ich Fotos von der Schweizer Schwester Ichi (LS Now or Never) und dem Deutschen Bruder Nic (LS Nicola)

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Österreichische Staatsmeisterschaft 2015

Herzliche Gratulation an Wolfgang! Er ist wieder einmal Österreichischer Staatsmeister!! Um es etwas spannender zu machen, erreichte er dieses Jahr den Titel mit der kleinen Kass, Darlas Tochter (vom frischgebackenen Europameister Gary) Lightspeed Kassiopeia.

Bravo, kleine Kass!! Toll gearbeitet hat die kleine Hüteameise mit den grossen schweren Jura auf dem steilen Hang! Die Schafe machten es den Hunden, besonders am ersten Tag nicht gerade einfach. Viele Gruppen stellten sich oder drückten die Hunde vom Feld! Dass gerade die kleine Kass sich hier so souverän präsentieren konnte, ist eine tolle Leistung!

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Zum Vize-Staatsmeistertitel gratulieren wir ganz, ganz herzlich Daniela mit Freni di Modena, die in beiden Läufen eine wunderschöne, stetige und ruhige Arbeit zeigen konnte! Nachdem Daniela inzwischen auch die Kunst des Sheddens und Singelns gelernt hat, konnte sie sich damit ganz nach vorne absetzen! Toll gearbeitet, Daniela und Freni!!

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Nach der drittplazierten und von Caro sehr schön trainierten und geführten Kate, wurde mein kleines Guinchen Vierte mit zwei ziemlich schönen Läufen (leider verpasste ich das zweite Drive-Gate, wofür Guin aber wirklich nichts kann!)

Meine elfjährige Julie feierte an diesem Wochenende ihr Karriere-Abschieds-Trial. Ich freue mich besonders, dass sie auf diesem steilen Hang und mit den nicht ganz leichtgängigen Schafen noch so gut bestehen konnte. Auch mit Julie traf ich das zweite Treibtor nicht. Aufhören soll man noch, bevor alle fragen, warum man noch immer dabei ist. Julie kann noch alles und ist für ihr Alter ziemlich fit. Aber ihre Flanken, die einmal blitzschnell und schön rechtwinkelig sind, macht sie jetzt mit Kraft. So beenden wir hier die Trialkarriere  mit einem schönen sechsten Platz bei der Staatsmeisterschaft. Schafe wird Julie natürlich noch arbeiten dürfen. Und ansonsten verspreche ich ihr jede Menge Mäuse und Quietschtiere, die sie eigentlich fast noch lieber mag als Schafe! 🙂 Brave Lady-Julie-Oma, halte dich noch lang gesund und lustig!!

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Unter denen, die nicht ganz vom Glück verfolgt waren, reihten sich unter anderem Darla, bei der ein Schaf im Shedding Ring, nach einem sehr schönen Lauf am Samstag, einfach nicht mehr bei den ungeliebten Schaf-Kolleginnen verweilen wollte und sich nur mehr durch Gewalt aufhalten hätte lassen, das Feld zügig zu verlassen.

Dasselbe passierte Lightspeed Josephine im ersten Lauf nach einem sehr schönen Outrun, Lift und Fetch bereits beim Turn.

Bei meinem Flyte nistete sich die Schafgruppe schon im Fetchgate ein und packte die Picknickkörbe aus. Flyte versuchte es mit allen Mitteln, sie noch in Bewegung zu bringen. Verständlicherweise bewegte er sie letztendlich mit einem Grip, was natürlich beim Trial zu einer Disqualifikation führt.

Auch viele andere gute Hunde erlebten mit den Schafen am Samstag eine Niederlage. So ist das beim Sheepdog Trial. Manchmal gewinnen die Schafe.

Zum Glück konnte am Sonntag ein deutlicher Trainingseffekt bei den Schafen festgestellt werden. Inzwischen hatten sie gelernt, dass es nicht schlimm ist, wenn man den Hunden gehorcht, und sie gingen viel besser als am Samstag!

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In Klasse 2 können wir Kathi zu einem Doppelsieg mit ihrer Gate und Gee gratulieren.

In Kl.1 wurde Karins tolle kleine Tibby (KC-Name: Save Ti Bet) Österreichische Meisterin 2015

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Die kleine Nora (Lightspeed Narnia) konnte unter dem Motto “Sehr brav, wenn sie nicht gerade schlimm ist” Österreichische Vize-Meisterin in Trial Kl.1 werden.

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Danke für das interessante Gelände, die Pielachtaler Jura-Schafe, die unsere Hunde wieder auf Herz und Nieren testeten und an alle, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben!

Continental 2015

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Trialreisen nach Italien gehören zu meinen grossen Favoriten. Dieses Mal hatte ich die Gelegenheit, als Reservestarterin für das Österreichische Team mit Guin (Julie X Joe) mitzufahren. Als Reservestarter hat man den Vorteil, dass man voll dabei ist aber sich ziemlich viel Stress spart, weil man ja höchstwahrscheinlich nicht drankommt!! 😉 Zumindest auf diesem Feld in Piombino war das eine für mich sehr nervenschonende Tatsache. 😉

So konnte ich mir in Frieden die Läufe und Hunde anschauen, meine eigenen Schlüsse zu passenden Zuchtlinien knüpfen, dass sommerliche Wetter samt Meer und idyllischen Städtchen (wie zB. Vinci, Leonardo da Vincis entzückende Heimatstadt) geniessen und es mir in Frieden gut gehen lassen!

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Nahe der alten Industriestadt Piombino in der südlichen Toscana erstreckte sich dieses weite ebene Trialfeld an einem Salzwasserkanal entlang. der zum hinter dem Trialfeld gelegenen Meer führte. Vom Hafen in Piombino legen die Schiffe nach Elba und Sardinien ab. Und auch die Schafe für das Continental kamen aus Sardinien. Eine dort heimische Rasse namens Sarda, die den Sommer über auf Sardinien in grossen Herden frei geht. Jedes Continental beginnt traditionellerweise mit einem Aufmarsch der Nationen (und ihrer Hunde) durch die nächstgelegene Stadt. Neben einem kleinen Sektumtrunk und einer Ansprache gab es auch eine Hütehundevorführung mit herzigen Laufenten, bunten Hindernissen.

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Und hier ist unser Österreichisches Team in der italienischen Spätsommersonne! Dieses Jahr sogar in zusammenpassender Teamkleidung! So war das Aufmarschieren schon viel netter und stimmungsvoller für unser Team!! Wir danken den Sponsoren, dem ASDS, Rielex Hundeartikel, sowie Kerstins grosszügem Chef!!

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Das Trialfeld: flach und lang. Natürlich auch breit. Es mussten ja zwei Outruns für das Finale Platz haben. Auf den Fotos nicht gut erkennen kann man die Bold-Letter-L-Form des Felds. Mehr oder weniger in der Mitte des Feldes, war zwischen niederen Baum- und Strauchbewuchs der Letout-Pen versteckt.

Der Startpfosten lag für die Qualifikationsläufe -wie sich herausstellen sollte zu- nah an dieser schattenspendenen Schafoase ein wenig in die Mitte des Feldes hinein versetzt.

Die meisten Handler schickten ihre Hunde nach rechts los, wohl damit der Hund auf einem linken Outrun viel zu weit aufmachte (der linke Teil des Feldes war ja der -besonders nach hinten- wesentlich weitläufigere) oder auch um den zum Letout-Pen entstehenden Zug auf der “schweren Seite” abfangen zu können.

Es zeigte sich aber im Laufe des ersten Qualifikationstages, insbesondere als es ab zehn Uhr immer heisser wurde, dass die Schafe die Schafsteller und die Hunde beim Lift vor sehr schwierige Aufgaben stellten.

Mit einem kräftigen Sprint konnten sie den sicheren Letout-Pen erreichen und in Sicherheit gelangen. Viele Reruns mussten verteilt werden, weil die Schafe den Schafstellern davongelaufen waren, bevor der startende Hund eine Chance gehabt hätte, sie zu erreichen und zu kontrollieren.

Aber auch, wenn der Hund sie erreichte: Wenn die in der Mittagshitze ziemlich unwillig gewordenen Schafe mit ihrem Endspurt zum rettenden Pen starteten, gab es nicht mehr viele Hunde, die sie wieder auf eine gute Linie oder überhaupt zum Handler bringen konnten.

Bei grossen Hütehundebewerben nehmen sich die Richter in solchen Fällen, wenn soviel Zeit verloren geht, dass nicht mehr sicher ist, dass man alle Hunde am entsprechenden Tag auch drannehmen kann, das Recht heraus, einen sogenannten Standard einzuführen. Sie brechen dann alle Läufe, frühzeitig ab, bei denen schon so viele Punkte verloren worden waren, dass ein Finalplatz nicht mehr möglich ist.

Diese Vorgehensweise ist zwar aus Sicht der Richter absolut verständlich, für den einzelnen Handler aber natürlich wahnsinnig frustrierend. Immerhin hat man viel Zeit, Mühe und auch Geld investiert, um seinen Startplatz wahrnehmen zu können. Schlimm genug, wenn man seine Schafe verliert, wie es vielen beim Lift passierte, aber noch viel schlimmer ist es, wenn man in einem anständigen Lauf dazu aufgefordert wird, das Feld zu räumen, weil man etwa ein Tor nicht getroffen hat.

Besonders, der Standard nie fair ist. Immerhin hatten ja alle Teilnehmer vor der Ausrufung des Standards, ihren Lauf in Ruhe zu beenden.

Zum Thema fair: Am Samstag Nachmittag wurde zusätzlich noch etwas eigentlich Unerhörtes getan: nämlich der Parcours geändert! Der Course Director Kevin Evans, der sich hier wirklich sehr ins Zeug legte und viele Wege mit dem Quad nach hinten zu den Schafstellern investiert hatte, um ihnen beim besseren Erledigen ihrer Arbeit zu helfen) kam zu dem Schluss, dass der Startpfosten einfach zu nah am Letout-Pen gelegen war.

Und die Richter beschlossen, den Pfosten kurzerhand zu entfernen.  Ab Mitte des Nachmittags in der Mitte des laufenden ersten Qualifikationstages, wurden die Schafe ann ohne Pfosten wesentlich weiter in den leeren linken Teil des Feldes hineingestellt. Das veränderte natürlich den Schwierigkeitsgrad für die noch startenden Teilnehmer. Man muss also wirklich sagen, dass alle, die am ersten Quali-Tag zwischen 10 und 15h starten mussten, leider einen entscheidenden Nachteil hatten.

Mit manchen naturgegebenen  Unterschieden im Schwierigkeitsgrad innerhalb eines Tagesverlaufes muss man bei einem Trial ja rechnen. So zum beispiel gab es auch jeden Abend ein paar Läufe, bei denen der Wind plötzlich drehte und vom Meer her wehte. War das der Fall, dass konnten die Hunde keine Kommandos mehr hören.

Besonders spektakulär sah man das am Ende des Finaltages, wo die Bestplatzierten der Qualis eigentlich einer randvoll gefüllten Tribüne von interessierten Zuschauern ein paar tolle Läufe hätten zeigen sollen. So kam auch Jaran Knive, vielfacher Europameister, mit seiner Bea und Marianne Klima mit Jet aus dem tollen Team von schwedischen Top-Handler-Ladies in den zweifelhaften Genuss, den gefürchten Trostpreis, die Fahrt  übers Trialfeld mit dem Quad zu gewinnen, um einen verlorengegangenen Hund wieder einzusammeln.

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Ich kann also nicht sagen, dass es nicht zum Zuschauen eine sehr spannende EM gewesen wäre. Für die Teilnehmer hatte sie allerdings eine ziemlich hohe Quote von mitspielendem Glücks- bzw. Pechelement. Einiges, zB. der unglücklich gestellte Qualifikationspfosten, hätte wohl vermieden werden können. Auch ein paar scheinbar als Hunden gegenüber bekannt aggressive Schafe hätte man vielleicht im Vorfeld aussortieren können, wenn man schon die generelle Kondition der Schafe nach einem langen heissen italienischen Sommer nicht ändern konnte, genausowenig wie die wechselnde Windrichtung und die Temperaturveränderung während der Mittagszeit.

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Von uns Österreichern war jedenfalls wieder einmal Wolfgang der Beste mit seiner Darla, Lightspeed Darjeeling.

Leider machten die Schafe am Anfang vom Fetch einen ausgedehnten Fluchtversuch. Darla konnte die Schafe zwar am Feld halten (viele andere Hunde hatten ihre Herde in einer solchen Situation in den Let-Out-Pen verloren, an dem die Fetch-Strecke verlockend nah vorbeilief). Wie man im Video sehen kann, wäre es sogar noch möglich gewesen, die Schafe mit einem kleinen Schwenk noch durch das Fetchgate zu bringen. Dann hätten die Punkte fürs Finale wohl noch gereicht. Aber wir sind auch so sehr stolz auf die tolle Darla und die schöne Arbeit auf diesem schwierigen Feld.

Videos von Darla im Qualifikationslauf:

Der Fetch (wenn die beiden die Schafe noch durch das Fetchgate geschoben hätten, hätte Darla im Finale sein können. Ihr fehlten nur drei Punkte!)

Drive: https://youtu.be/lh37RcNGNOI

Shed: https://youtu.be/xdC9myKxDpo

Auch Darlas Tochter Kass (von Gary) lief sehr brav. Leider wurde bei ihr aber die Standard-Regel angewendet. Wegen Zeitknappheit wurden alle Läufe frühzeitig abgebrochen, die keine Chance mehr hatten, das Finale zu erreichen. Schade für Kass. Aber toll gemacht hat es die kleine Hüteameise trotzdem!

Und hier sind Videos von Finallauf von Gary, dem neuen Europameister:

Serge van der Zweep hat wieder einmal einen Europameistertitel seinen bisherigen hinzugefügt. Gary ist wirklich ein grossartiger Hund, mit einem Pedigree, das nichts zu wünschen übrig lässt.

Seine Nachzucht ist ebenfalls sehr qualitätsvoll. Bei diesem Continental alleine liefen immerhin fünf Gary-Kinder. Und das, obwohl Gary selber noch gar nicht alt ist und seine Nachzucht erst ca. drei Jahre alt.

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Videos von Eryri Jaff im Finale:

Outrun 1 und 2: (deutlich zu sehen, dass der Hund wegen des jetzt vom Meer kommenden Windes die Kommandos nicht hört)

Eryri Jaff: Drive (Finale) https://youtu.be/lPZg7XzIlx4

Eryri Jaff: Shed (Finale) https://youtu.be/eW8zR5prrcc

Wer sich Jaffs ganzen Lauf angeschaut, kann nicht behaupten, dass er den Schafen irgendeinen Stress gemacht hätte. Trotzdem beschloss das rotmarkierte Schaf beim Sortieren für den Supreme Style Shed einfach, nicht mehr mitmachen zu wollen. Ich war sehr beeindruckt, wie cool und stark Jaff mit den Attacken dieses Schafes umgegangen ist! Auch wenn es natürlich eine unmögliche Aufgabe war, so den Supreme Style Shed zu beenden. Schliesslich hätten genau die fünf markierten Schafe am Ende noch eingepfercht werden sollen. Gratuliere Jaff und Susanne zu der beeindruckenden Arbeit unter schwierigen Umständen!

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Trial Kettenreith 11., 12. Sept.

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Perfektes Wetter für Sheepdog-Trials, sonnig, aber nicht zu heiss! Gute Stimmung bei den Teilnehmern und Zuschauern, und sogar eine “ungarische Fraktion”! Ja, die Ungarn trainieren wieder Trialhunde! Das freut mich sehr, weil die ungarische Trialszene jetzt viele Jahre lang ziemlich eingeschlafen war! Davor gab es aber ein paar wunderbare Trials in unserem schönen Nachbarland, wo es keine Probleme mit ausreichend Platz und Schafen für Bewerbe gibt! Gute Hunde haben unsere Nachbarn auch! Also freue ich mich, wenn hier die Sheepdog-Szene wieder in Schwung kommt!! 🙂

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Das Trial wurde gerichtet von Horst Ludwig, und auch etliche deutsche Teilnehmer waren am Start. Ein paar aus dem benachbarten Bayern kommen öfter einmal zu uns nach Österreich, aber weiter hergereiste Deutsche haben wir eigentlich selten bei uns am Start! Sehr interessant jedenfalls, die Nachbar-Hunde zu sehen! Oben Annette mit Günther. Eine wirklich gelungene Mischung aus Schönheits- und Arbeitslinie!

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Das hügelige Feld war zwar nicht allzu gross, aber durch den starken Zug zum Heimatpferch im Tal war es ausgesprochen spannend, zu versuchen, trotz den kippelnden Schafen, die nur ans Ausbrechen und Heimlaufen dachten, eine gute Linie zu halten!! Ich bin besonders stolz auf mein kleines Guinchen, dem das dieses Wochenende wirklich gut gelang!!! Am Samstag vierter Platz mit 85 Punkten und am Sonntag 1. Platz mit 88 Punkten!! Hurra!!

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Nora hatte ihr Trial Kl.1-Debut und punktete mit schönem Outrun und Lift. Weil meine Nora ein sehr feuriges kleines Tier ist, kostete mich der Drive Punkte und Nerven, denn Nora hätte gerne den Schafen die Leviten gelesen, als sie ihr anzeigten, dass sie jetzt gerne heim laufen wollten! Mit 61 und 76 Punkten schafften wir es aber sicher in Ziel! 🙂 Ich bin glücklich. An Noras Geduld arbeiten wir noch! 😉

Ein super Trial-Einstand gelang Karin mit Tibby (der walisischen Import-Hündin Save Ti Bet, Sophie Holt’s Bet X Kevin Evan’s Jimmy) 81 und 88 Punkte! Tibby zeigt alle Eigenschaften von einem tollen zukünftigen Trialhund!!

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Dani und ihre Lightspeed-Enkelin Moony wurde in Kl.2 Zweite und Dritte, und mit der braven Freni Vierte am Sonntag!!!

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Und Guins Tochter Lightspeed Love Affair (Josie) konnte am Sonntag Kl.1 gewinnen!!

Gratuliere!!!

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Wolfgang startete nur am Samstag und gewann souverän mit Darla! Sie ist scheinbar unvermindert in Topform für das Continental am übernächsten Wochenende!!

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Besuch bekamen wir von Noras Bruder Lightspeed Nimbus, von dem ich in den letzten Monaten nur ein paar (sehr springinkelige) Fotos gesehen habe! Beim Zuschauen am Trialfeldrand kamen tatsächlich ansehnliche Stehfotos zustande! Jaaa! Auch ein Cliff kann stillstehen! Wenn er Trial zuschauen kann!!! 😉

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Am selben Wochenende wurde ausserdem Lightspeed Lifestyle (Twix) mit Niki Niederösterreichischer Landesmeister in Agility LK1!!! Bravo!

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Und Pascale mit Lightspeed Candy wurde Wiener Landesmeisterin in Agility Oldie!!! Super, Candy!!!

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